Grenzüberschreitung – Wie mein Fühlen mein Wissen bereichern kann

Hallo,

ich finde den Zusammenhang spannend, dass wir Menschen durch unsere Wahrnehmung mittels unserer Sinne beschränkt sind. Wir sind nur Menschen und glauben dennoch, irgendwie mit unserem Verstand alles fassen zu können. Dabei ist es so, dass unsere Wahrnehmung die Informationen in unserer Umgebung filtert. Nur ein Bruchteil dieser kommen in unserem Gehirn wirklich zur Verarbeitung an.

Unter dieser Voraussetzung ist es eigentlich ein Irrglaube, dass das, was wir mit unserem Verstand fassen und mit Regeln und Gesetzen erklären können, alles ist!

Innerlich habe ich deswegen etwas dagegen, dass wir für alles eine Erklärung und einen logischen Beweis finden müssen, damit wir Sachen annehmen und glauben können. Wir Menschen sind ständig dabei uns weiterzuentwickeln, die Wissenschaft unterliegt unseren eigenen Grenzen und deswegen ist es eigentlich sinnvoll, wenn wir über diese Grenzen hinaus gehen und mehr als das reine Wissen einfließen lassen.

Ich glaube, dass das Fühlen den Weg des Wissens in einer gewissen Weise bereichern kann.

Etwas weckt unser Interesse, wir fühlen uns quasi dort hingezogen und dann versuchen wir es zu verstehen, zu erforschen und zu entdecken.

Und genau da greift dann das Wissen ein.

Der umgekehrte Weg, bei dem wir Dinge lernen, für die wir innerlich gar keine Resonanz fühlen, ist derjenige, der mir zuwider ist. Warum soll ich Dinge lernen, für die ich innerlich Null Interesse habe? Wenn da keine Resonanz ist, kein bisschen Freude oder so lebhafte Neugier, warum sollte ich dann in die Richtung gehen und mich dafür entscheiden? Ich glaube nicht, dass mich das erfüllen kann, also nicht innerlich, weil da einfach nicht die Verbindung da ist. Es passt vielleicht zu dem, was ich vorher schon gelernt habe, aber wenn da keine innerliche Begeisterung ist…

Ich merke, dass ich darauf reagiere und zwar aus dem Grund, weil ich früher so war, dass ich Dinge tat, um sie zu tun, weil ich nichts Besseres wusste und irgendwie muss man ja irgendwas machen… aber das ist nicht wahr!

Früher wusste ich es nicht besser, mir fehlte das Wissen, wie ich diese innerliche Begeisterung finde und, dass es anders geht und anders sein darf.

Heute kann ich schauen, was innerlich mit mir in Resonanz geht und ich folge dem.

Voller Neugier, wo es mich hinzieht. 

Ist das nicht auch viel effektiver? Wenn ich nämlich große Begeisterung für ein Thema mitbringe, weil es mich magisch dazu hinzieht, dann will ich alles darüber wissen und sauge alle Informationen regelrecht auf. Irgendwann bin ich Experte darin und das Wissen bereichert mich und gibt mir einen immer größeren Blick auf das, was mich da angezogen hat. Ich brauche nicht dasitzen und mir Dinge anschauen und in mich hineinprügeln, die mich nicht wirklich interessieren und wo ich vielleicht einen Hauch schlechte Laune bekomme, wenn ich nur daran denke.

Begeisterung und Freude kommen, glaube ich, wenn es innerlich mit uns in Resonanz geht.

Ich denke auch, dass Jeder so etwas hat, was ihn anzieht und, wo er so richtig, richtig drin aufgehen würde, wenn er darauf hören würde, sich trauen würde. Sich trauen den Weg zu gehen und sich selbst zu begegnen, alte Glaubenssätze aufzulösen, Verantwortung zu übernehmen.

Ist aber eben immer auch eine Sache von Prioritäten und Selbstliebe,ne?!

Mich zieht es auf den Weg, nach Innen zu hören und hinzufühlen, was ich wirklich will.

Ich möchte meine Zeit nicht mehr damit verbringen, mir Sachen in den Kopf zu prügeln, um etwas zu lernen, weil ich glaube, etwas lernen zu müssen.

Und nicht nur lernen, sondern auch machen.

Ich möchte Nichts mehr machen, was mir schadet, wo ich keinen Sinn drin sehe und wozu ich mich zwinge oder es nur tue, weil ich glaube, ich müsste es tun.

Warum denn bitte?

Ich gehe danach, was mir Freude bereitet und mich begeistert, mich bereichert und mich erfüllt.

Keine Ahnung, wo mich das hinführen wird, aber so lange ich mit meiner Begeisterung und Freude gehe, glaube ich auf einem guten Weg zu sein, dem ich vertrauen kann.

Das Leben meint es gut mit mir. 

Gleichzeitig befürchte ich und merke ich, dass mir viele Steine in den Weg fallen, dass ich Grenzen überwinden muss und ich herausgefordert werde. Und auch ist es klar, dass sich mein jetziges Leben verändern wird. Denn das Leben ist ein Prozess und wie es so schön heißt: die einzige Konstante ist die Veränderung.

Ich merke, was mir gut tut und was nicht. Zu Dingen, die mich erfüllen oder meine Neugier erwecken, fühle ich mich hingezogen. Zu Dingen, die mir schaden, mich runterziehen, mich schlecht fühlen lassen, fühle ich mich eher abgestoßen.

Und auch merke ich, dass das Leben zu kurz ist, um es mit Dingen zu verbringen, die ich scheinbar machen muss, die sich nicht stimmig anfühlen und die mir schaden.

„Sollte nicht all das Leid, welches ich in meinem Leben erfahren habe, ausreichen, um Entscheidungen zu treffen, die mir gut tun? Sollte nicht die Selbstliebe und mein Wohlergehen das sein, was mich lenkt und bewegt?“

Das habe ich mich gefragt.

JA! und JA! waren die Antworten.

Wenn ich nicht auf mich aufpasse und mich für meine Bedürfnisse und mein Wohlergehen einsetze, wer sollte das dann tun?

Wer steckt wirklich in mir drin und kann fühlen, was in mir vorgeht und kann entscheiden, was ich wirklich will, fühle und denke?

Das bin nur ich und nur ich kann mein Leben leben und nur ich kann es machen, dass es mir gut geht. Ich darf auf mich hören und hinfühlen und ich darf die wichtigste Person in meinem Leben sein!

Genauso, wie du die wichtigste Person in deinem Leben sein solltest!

Wir können den Umweg gehen und versuchen, Jemand anderen glücklich zu machen, um dann vielleicht seine Anerkennung, Liebe und Bestätigung dafür zu bekommen, damit wir uns selbst etwas wertgeschätzt und erfüllt fühlen.

Aber damit machen wir uns abhängig, gehen einen Umweg und wir bekommen nur einen Bruchteil dessen, was wir wirklich brauchen:

…nämlich unsere Liebe, unsere Anerkennung und unsere Unterstützung.

Ich glaube, wirklich vollkommen und glücklich lässt es sich auf dem Umweg nicht sein.

Was muss für dich passieren, damit du die Verantwortung für dein Leben übernimmst?

Mein Weg war krass und ich wünsche mir, dass du nicht erst an die unterste Grenze des Lebens stoßen musst, um zu realisieren, dass du so ein Leben nicht möchtest und, dass das Leben mehr ist.

Es kann glaube ich auch schon nur ein wenig Unzufriedenheit ausreichen, um zu handeln, um zu hinterfragen und um etwas zu verändern. Oder ein erschütterndes Ereignis in deinem Umfeld, was dich nachdenklich macht.

Es ist ein Prozess und ich bin auf dem Weg.

Das Leben ist eine Reise und unser Inneres der Kompass.

Und ja… das ist ein Weg… das geht nicht von Heute auf Morgen. Leider nicht und es wird auch immer wieder schmerzhaft. Angst und Zweifel reihen sich ebenfalls immer wieder ein.

Es ist spannend, es ist lebendig und es bewegt sich.

Seitdem ich mich für den Weg bewusst entschieden habe, kommen immer mehr neue und wundervolle Dinge in mein Leben. Es fühlt sich gut an und ich lerne viel.

Ich bin gerade dabei immer mehr Verantwortung zu übernehmen und genau hinzufühlen, was tut mir wirklich gut und womit möchte ich wirklich meine Zeit verbringen. Die Dinge, die mir schaden reduziere ich und die freigewordene Zeit fülle ich immer mehr mit dem auf, was mich innerlich anzieht und erfüllt; was mir Freude bereitet.

Nach und nach und gefühlt zur richtigen Zeit fallen mir immer wieder Punkte auf, an denen es drückt und die mir nicht mehr so passen, die sich nicht mehr stimmig anfühlen.

Ich schau dann genauer hin, was das mit mir macht, was da los ist. Mal sehe ich es gleich und mal lässt die Klarheit auf sich warten. Mal kann ich leicht loslassen und mich mit dem Neuen öffnen, mal traue ich mich noch nicht, wirklich hinzufühlen und es nach Außen zu tragen.

Und doch bewegt es mich.

Wonach gehst du in deinem Leben? Und wie wichtig bist du dir?

Ich freue mich über deine Antwort und vielleicht sind wir auf dem selben Weg und können uns dazu austauschen und ein paar Schritte gemeinsam gehen. Meld dich auch gern, falls du irgendwo hängst und Unterstützung brauchst. Bisher bin ich noch am Möglichkeiten suchen, meine Erfahrungen mit dir zu teilen. Dankeschön!

Das Leben ist eine Reise und unser Inneres der Kompass.

Alles Liebe,
Nadin

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Über das Schreiben und die Angst, sich selbst zu begegnen

Hallo,

„eine Schreibübung: Nimm dir 20 Minuten Zeit, setz dich mit Papier und Stift oder einem leeren Dokument auf deinem Pc hin und notiere dir folgendes Thema: „Was würdest du heute wirklich tun, wenn du morgen nicht mehr lebst?“. Stell dir einen Wecker oder schau auf die Uhr und fang an zu schreiben.“

So oder so ähnlich beginnen mehrere Schreibübungen, die helfen, die Gedanken in Fluss zu bringen.

Hast dus mal ausprobiert?

Ich schon und ich finde es unglaublich erstaunlich, was sich da so bewegt. Am Anfang sagt der Kopf und der Verstand: „Nein, ich kann nicht schreiben, ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll und außerdem kann ich mich nicht ausdrücken. Schreiben ist einfach nicht meins.“ Ja, kann ich voll verstehen. Doch ich weiß nun, dass das Schreiben viel bewegen kann und ich glaube, dass wir immer, wenn wir glauben, nicht schreiben zu können, wir uns selbst einen Stein in den Weg legen.

Ist es wirklich wahr, dass wir nicht schreiben können?

Jeder kann schreiben! Ohne Scheiß jetzt! Wenn ich denke, ich kann das nicht, dann kann ich es auch nicht. Wenn ich aber über diesen Punkt drüber gehe merke ich: Sobald ich beim Schreiben stocke, habe ich einen Gedanken gedacht, der das, was gerade raus wollte, abwertete. Zum Beispiel dachte ich dann: Nee, so kannst du das nicht sagen. Oder: Wen interessiert das eigentlich. Oder: Das ist so unwichtig. Oder: Ich kann eh nicht schreiben. Klar, wenn ich solche Gedanken denke, dann ist das, wie eine Tür, die sich schließt und gegen die ich dann renne. Dann fließt Nichts mehr.

Aber stell dir vor, du könntest diesen Punkt überwinden.

Stell dir vor, du würdest diesen Gedanken nicht die Kraft geben, dass sie dich blockieren. Was dann passiert, liebe ich! Auf einmal fängt es an zu fließen, auf einmal kommt Lebendigkeit ins Spiel und auf einmal darf alles sein. Die Gedanken, die mich ins Stocken bringen, gehören einfach dazu, die dürfen auch sein. Ich schreibe sie einfach auf und dann noch viel weiter. Manchmal ändert sich dann auch noch einmal die Richtung. Es stellt sich heraus, dass das Vorherige, nicht das war, was gerade wirklich raus wollte. Und bei den blockierenden Gedanken merkte ich teilweise: Es sind nicht meine Gedanken, sondern welche, die ich irgendwann mal gehört habe, die sich eingebrannt haben und die mich klein machen wollten.

Unwahrheiten. Und da kann ich reingehen.

Hallo, ihr negativen Gedanken. Ich weiß, ihr wollt mich hindern, einfach ich zu sein. Das ist auch ok, denn damals war es gut, dass ihr da wart, denn dann gab es keinen Ärger und es war für unser Umfeld weniger anstrengend. Denn ein lebendiges, plapperndes Kind, welches nicht tut und schreibt, was es schreiben soll, das ist anstrengend, das passt da nicht rein. Also schön leise sein und machen, was gesagt wird. Ok… und heute?

Heute darf ich sein, heute kann ich sein, heute muss ich Niemandem mehr gehorchen oder gefallen.

Ich brauche nicht mehr angepasst sein und deswegen kann ich einfach fließen und das heraus lassen, was heraus will. Ich kann mich selbst komplett wahrnehmen, mir allen meinen Ecken und Kanten. Und meine Gedanken kann ich aufschreiben. Ich kann schreiben und meine Gedanken sind ok, meine Gedanken dürfen fließen. Ich weiß vorher auch nicht immer, was sie heute sagen wollen und doch tun sie es einfach.

Wenn ich glaube, vorher wissen zu müssen, was passiert, dann schränke ich mich selbst ein.

Ich wollte das eine lange Zeit, weil ich Angst vor der Zukunft und vor dem Neuen hatte, Ich erwarte dann, dass ich ein Übermensch bin, ein Hellseher, der in die Zukunft schauen kann, aber hey, das bin ich nicht und ich glaube, dass Niemand zu 100% sagen kann, was morgen passieren wird. Aber warum will ich das? Wenn ich weiß, was passieren wird, dann kann ich mich vorher mit meinem Verstand darauf einstellen. Ich kann mir vorher alles überlegen, was genau passieren wird, wie ich mich verhalten werde usw. Und warum? Es gab mir Sicherheit, weil ich ja eben Angst vor dem Neuen hatte. Ja, das ist so ein Verhalten. Total verständlich, wenn ich es heute betrachte. Ich konnte eben nicht mit unerwarteten Situationen umgehen: Was sollte ich dann tun? Wie sollte ich mich verhalten? Was, wenn etwas schief geht?… aber das ist auch wieder ein anderes Thema. Vielleicht mache ich dazu noch einmal einen separaten Eintrag…

Zurück zum Schreibfluss. Meine Gedanken dürfen fließen und einfach sein und ich brauche vorher nicht schon zu wissen, was ich schreibe. Ich kann ihnen einen Rahmen vorgeben, aber dann schaue ich, was aus mir heraus kommt.

Mir hat das Schreiben einfach unglaublich weitergeholfen und ich würde es Jedem empfehlen, es einfach mal auszuprobieren. Sich wirklich einfach mal hinzusetzen, und seine Gedanken fließen zu lassen. Beim Schreiben sind die Gedanken nach meinem Empfinden auch langsamer und klarer.

Und das Beste: Das Gefühl danach. Diese Ruhe. Dieses Sein. Diese Klarheit. Diese Erleichterung. Diese Verbundenheit.

Für mich ist das Schreiben ein Weg, mir näher zu kommen und mich mit mir auseinanderzusetzen. Am Anfang war es gruselig, sich mit mir selbst zu konfrontieren und ich glaube, dass das auch irgendwie vom Verstand her gesteuert ist. Der versucht ja auch immer, uns irgendwie abzulenken, um eben nicht genauer hinzuschauen. Aber eigentlich ist das total doof.

Denn, wenn wir nicht wissen, wer wir sind und was wirklich in uns vorgeht, wie wollen wir dann unser Leben leben und glücklich sein? Woher wissen wir dann, was uns wirklich wirklich wichtig ist und was uns wirklich wirklich glücklich macht?

Ich wusste es früher nicht und ich nahm mir auch nie die Zeit, mich damit zu beschäftigen. Keine Zeit für mich.

Doch was wäre, wenn wir morgen wirklich sterben würden?!

Heute nehme ich mir regelmäßig Zeit, um in mich hineinzuhören, was da los ist. Ich schaue, was mir wichtig ist und was mich bewegt, was mich beschäftigt. Diese Zeit gönne ich mir und ich merke, je mehr ich bei mir selbst bin, desto klarer sind meine Gedanken und desto genauer kann ich bestimmen, in welche Richtung ich heute gehe. Und auch, wo es sich wirklich lohnt Energie reinzustecken und wo ich vielleicht lieber nochmal genauer hinschaue.

Welchen Weg wählst du, dir selbst zu begegnen? Hast du das Schreiben mal probiert? Einige andere Wege sind ja auch zum Beispiel das Videos drehen, das pure Nachdenken, Spazierengehen, Meditieren oder Yogan. Fällt dir noch etwas ein?

Alles Liebe,
Nadin

Vom Schmerz und inneren Implus

Hallo,

ich habe gerade das Bedürfnis, ein wenig tiefer zu gehen. Vor einer Weile schrieb ich einen Artikel zum Thema Warum wir körperliche Schmerzen brauchen. Darauf will ich noch ein wenig näher eingehen, weil es mich gerade wieder betroffen hat und ich für mich eine Menge daraus ziehen konnte. Jetzt fühle ich mich freier und wieder ein Ticken lebendiger. Wundervoll!

Erst in der letzten Woche habe ich wieder ähnliches erlebt.

Ich fühlte mich angeschlagen, hatte Hals- und Ohrenschmerzen.

Meine erste Reaktion: Wie jetzt? Och nee, ich brauch doch gar keine Krankheit, läuft doch gerade richtig gut. Mittlerweile weiß ich aber auch, okay, da steckt mehr dahinter. Schauen wir also mal hin, was mir Mr. Körper da wieder sagen möchte. Was ist denn das Spannende, was ich daraus lernen kann?

Es war also an der Zeit, mal wieder nach Innen und auf mein Leben zu schauen…

Halsschmerzen. Ich hab soooooon Hals und irgendetwas bringe ich nicht zur Sprache. Et voilá: Ohrenschmerzen, wo ich scheinbar irgendetwas nicht hören will. Das Ganze steht auch für einen verdrängten Konflikt. Dass ich mit Wut und Konfliktsituationen meine Schwierigkeiten habe, war mir nichts Neues. Ich habe genauer hingeschaut:

Wo habe ich denn sonen Hals?

Die Frage war eigentlich schon fast überflüssig.

Seit ca. zwei Monaten war ich nun schon unzufrieden mit meiner Arbeit. Ich merkte, dass ich da nicht mehr reinpasse und dieser Job in meiner Zukunft keine Rolle mehr spielt. Gleichzeitig war ich genervt, wie ich mich behandeln ließ und welche Aufgaben ich erfüllte. Klar, das kann so laufen und ich bin ja da, um zu arbeiten. Anfangs hat es mir auch echt Spaß gemacht, da es ein Gegenstück zu meinem alten Bürojob war. Doch die Anfangsfreude war verpufft. Ich merkte mehr und mehr, dass es einfach nicht mehr passt für mich. Ich und meine Vorstellungen haben sich auch über die Reise hinweg verändert.

Im Gegensatz zu meinem alten Job hatte sich zwar schon Einiges verbessert: Die Message, die das neue Unternehmen vertritt, passte nun auch zu meinen inneren Überzeugungen, sodass ich nicht mehr länger Dinge tat, die mir wertlos erschienen. Der Umstand Zeit gegen Geld zu tauschen, war also anfangs noch ok. Doch ich merkte, immer, wenn ein Lob der Kunden kam, spielte sich Folgendes ab: Hey toll, danke, das freut mich. Aber gleichzeitig kam da auch innerlich: Hmmm.. okay, aber irgendwie ist es nicht ganz mein Werk und mein Schaffen. Ich erfülle und gebe weiter, aber bin eher ausführend und machend, anstatt wirklich mich darin zu sehen.

An diesem Punkt war ich vor einem Monat und dennoch habe ich das einfach so weiter laufen lassen und habe nicht auf diesen inneren Impuls gehört, der mir mitteilen wollte, dass es hier so nicht weiter geht. Ich habe mich einfach nicht getraut. Stattdessen versuchte ich, mir das immer irgendwie gut zu reden. Hallo Ohren- und Halsschmerzen, endlich macht ihr mit mir mal Halt.

Ja, es war also an der Zeit, etwas zu verändern, auf meinen inneren Impuls zu hören. Ich beschloss, mit meinem Chef zu reden und ihm die Situation zu erklären und, dass ich mich in der Zukunft nicht mehr hier sehe. Daraufhin kündigte ich. Klingt super easy, wie ich das hier so schreibe und total selbstverständlich.

Ja, passt nicht mehr, kündige ich eben…

…wenn es nicht mehr passt und es mich eben weiter zieht. Logisch! Aber nein, das war es nicht. Im Gegenteil ich hatte mega Angst mit ihm zu reden und auch, auf meinen inneren Impuls zu hören und ihm zu vertrauen. Gängigerweise versuche ich nämlich, dem aus dem Weg zu gehen. Achtung Gefahr, laaaauf! Damit stehe ich mir allerdings selbst im Weg. Ein Anteil in mir versucht dann auch noch, mich irgendwie schlecht zu machen, so von wegen: Ach mensch, jetzt reiß dich doch mal zusammen. Wir sind doch hier nicht bei Wünsch-dir-was. Manchmal muss man eben auch die Zähne zusammen beißen und das Aushalten und Durchziehen, irgendwann wird es bestimmt besser… Ja, das kenne ich und dann auch noch in jeder Situation den Fehler bei mir suchen und mich immer mehr anpassen und einengen, damit es irgendwie dem Anderen passt.

Jaaa… kann man machen. Ähhhm… aber nee!

Ich kann dich verstehen, lieber innerer Nachgeber und Nörgler und harter Kern, Kämpfer! Aber nein, es gibt da noch andere Wege und Möglichkeiten!

Das Leben darf auch einfach sein. Es darf sich gut anfühlen.

Es darf dir auch gut gehen, du darfst frei sein und du darfst auf deinen inneren Impuls hören. Du musst dich nicht immer fügen und Ja zu allem sagen, was sich innerlich aber eigentlich nicht so gut für dich anfühlt. Das muss nicht sein! Du hast es verdient, glücklich zu sein! Ja, auch du! Und, du darfst weiter gehen, wenn es sich für dich danach anfühlt.

Das Leben muss nicht immer aus Kämpfen und Durchhalten bestehen.

Und vor allem sollte es nicht aus Hoffen bestehen: Hoffen, dass es irgendwann vielleicht besser wird. Durch irgendein Wunderwerk wird sich schon etwas verändern. Irgendwann kommt der Prinz und rettet mich. Schön wärs, aber was ist, wenn er doch nicht kommt?! Wann realisiere ich das dann? Ich glaube, das führt dann nur dazu, dass ich immer mehr abstumpfe… Irgendwann ist die Stimme da drin dann immer leiser. Irgendwann hab ichs geschafft, dann merke ich nicht mehr, wer ich eigentlich bin und was meine Werte und Vorstellungen sind.

Nee, nee, nee. So muss das doch nicht! Lieber innerer Nörgeler und Kämpfer! Ich kann dich verstehen, aber und vielleicht genau deswegen möchte ich lieber leben und lieben.

Frei und glücklich sein. Und fühlen…

… fühlen, wenn etwas nicht mehr passt und mich einengt.

… aus körperlichen Schmerzen und Symptomen wachsen.

Ich habe also den Entschluss gefasst, zu kündigen, auf meinen inneren Impuls zu hören.  Meine Schmerzen waren schlagartig weg. Klingt zu schön, um wahr zu sein, oder? Aber das habe ich nun schon einige Male erlebt. Sobald ich den inneren Konflikt dahinter gelöst hatte, hat sich eine fast sofortige Besserung meiner Beschwerden eingestellt. So von wegen:

Aufgabe erledigt, kann weiter gehen. 

Ich finde es deswegen unglaublich spannend, wie Körper und Seele zusammen spielen und sich gegenseitig unterstützen.

Die Angst mit meinem Chef zu sprechen und zu kündigen, war übrigens echt nicht witzig. Aber ich wusste, da muss ich jetzt durch. Ich finde es sehr spannend, dass die Angst unseren Verstand dazu anregt, sich das schlimmste auszumalen und uns so versucht, zurück zu halten. In meinem Kopf liefen die schlimmsten Szenarien ab. Eine Essenz davon war, dass ich garantiert verletzt werde, dass er ausrastet und mich klein macht. Unglaublich spannend. Das zeigt mir, dass da noch ein paar Baustellen offen sind und, dass ich da bei Gelegenheit mal genauer hinschauen kann, woher das eigentlich kommt.

Das Gespräch dauerte übrigens maximal 3 Minuten und es war von vollstem Verständnis und Wohlwollen für beide Seiten geprägt. Sehr interessant, liebe Angst, was du so draus gemacht hast!

Ich fühle mich nun bestärkter und wieder ein Stück weit verbundener mit mir selbst, weil ich merke, ich geh da meinen Weg und schau, wo es mich innerlich hinzieht und führt.

Mich interessiert, ob du schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht hast und was sich bei dir durch einen körperlichen Schmerz schon verändert hat?

Ich freue mich, von dir zu hören!

Alles Liebe,
Nadin

 

Mein innerer Kritiker

Hallo,

es kommt mir so vor: Je mehr ich versuche, produktiv zu sein und wirklich etwas wertvolles zu schreiben, desto weniger gelingt es mir.

Gerade habe ich so einen inneren Kritiker, auf meiner Schulter zu sitzen.

Alles, was ich über mich persönlich in die Tasten hauen möchte, wird von im kritisiert und nieder gemacht. Wenn ich darüber schreiben möchte, wie es mir damals mit meinem Job und meinem Studium erging, dann schreitet er ein und will das einfach so runterspielen. Er tut es als nicht wichtig ab und, dass das so ja keinen interessieren wird. Doch gleichzeitig merke ich, dass das aus mir heraus will und eigentlich sollte ich mir erst einmal anhören, was da überhaupt heraus möchte. Aber nein, das ist es jetzt nicht. Das soll jetzt so nicht sein. Dieser innere Kritiker möchte aber auch wieder einmal, dass es perfekt wird, dass es richtig, richtig top und wertvoll wird. Was bedeutet „perfekt“ denn überhaupt?! Dass dieser Druck zu groß ist und ich mir damit selbst im Weg stehe, will er nicht wahr haben.

Und dennoch sitze ich hier und schreibe, haue in die Tasten und versuche immer wieder ein neues Thema anzuschneiden. Doch wirklich bis zum Ende bringe ich es nicht. Dann hat er gesiegt.

Er hindert mich daran, einfach zu sein.

Genau jetzt und genau so, wie ich gerade bin.

Dieser innere Kritiker ist mir bereits bekannt. Wir kennen uns schon seit einer ganzen Weile. Er hilft mir auch, mich voran zu bringen, wenn mein Herz zu leise ist. Es gab eine Zeit, in der mein Herz leise sein musste und seitdem kennen wir uns.

Und da ist er schon wieder. Wenn ich diesen Artikel jetzt veröffentliche, dann sind alle meine anderen Artikel wertlos, möchte er mir gerade sagen. Vor allem der Artikel über Perfektionismus. Dieser wird dann Keinen mehr interessieren. Natürlich ist das vollkommen übertrieben, was er da von sich gibt. Doch dieser Kritiker meint es manchmal echt ernst. Ich habe dann perfekt zu sein und ich darf dann keine Ecken und Kanten haben. Wundervoll und einzigartig? Paaahhh… diese Worte gehören ins Gefängnis, sagt er dann. Ja, so ist er, der Mister Kritiker. Aber hey… genauso wie meine liebevolle und tiefsinnige Art, gehört auch der liebe Kritiker zu mir.

Er ist ein Teil von mir.

Auch, wenn er hin und wieder die Perfektion anstrebt und das dann echt anstrengend ist, gehört er dazu. Er glaubt halt manchmal noch, dass er alles regeln muss, dass ich perfekt sein müsste. Irgendwie möchte er mich nur beschützen, so wie damals eben. Da gab es keinen anderen Weg, da war mein Herz sehr leise. Und deswegen ist er so gut, in dem, was er macht. Letztendlich kann er das machen, denn es zählt, wie viel wert ich ihm gebe. 

Was nämlich viel wichtiger ist, ist das, was dahinter steckt.

Der innere Kritiker ist nämlich in erster Linie Teil meines Verstandes. Er wird dann lauter, wenn ich nicht mit meinem Herzen verbunden bin. Ziel gesetzt und auf biegen und brechen, hopp, hopp dahin!  Jetzt aber mal dalli mit dem Schreiben und es soll möglichst perfekt sein. Am Besten es gefällt allen und Jeden und geht schnell. Ohne wenig Tamm, Tamm. Und mein Herz? Der Wert? Das Gefühl? Die Verbindung und Berührung?? Das, was wirklich bewegt? Ja, das bleibt dabei auf der Strecke.

Aber ja, es ist eben so ein Prozess, ne?!

Mittlerweile merke ich, wenn sich mein innerer Kritiker in den Vordergrund spielt; wenn wieder einmal alles perfekt sein muss, wenn ein Satz nach dem Anderen auf gefühlt alle möglichen Fehler und Sichtweisen hin analysiert werden soll.

Ich bin dankbar dafür, dass ich diese Position einnehmen kann, dass ich mir anschauen kann, was da vor sich geht und ich bewusst entscheiden kann: Ey, nee, jetzt nicht. Jetzt lassen wir einfach mal alles so sein, wie es ist und wir gehen jetzt mal dort rein und schauen mal, was das liebe Herz dazu sagt. Denn unser Herz, das ist doch das, was uns so lebendig und freudig fühlen lässt. Das, was für jeden in eine andere Richtung schlägt.

Das, was uns fühlen und spüren lässt.

Danke du wundervolles Herz, dass du da in mir bist und für mich schlägst! Aber danke auch wundervoller Verstand, dass du alles, für mich regeln und planen willst! Zusammen seid ihr unschlagbar, zusammen sind wir ein wundervolles Team!

Es löst in mir Freudengefühle aus, wenn sich Kopf und Herz unterstützen. Mein Herz bestimmt die Richtung und mein Kopf hilft mir dabei, die Dinge umzusetzen. Ängste spielen da keine Rolle mehr. Doch mindestens genauso spannend finde ich, wenn das nicht so funktioniert. Wenn mein Kopf die Richtung bestimmen will und mein Herz irgendwo auf der Strecke bleibt. Das Resultat: Etwas, mit wenig Herz und ein Streben nach Perfektion. Und ich merke, wenn ich nach Perfektion strebe, dass mein Herz auf der Strecke bleibt. Auf einmal sind die Freudengefühle weg und es wirkt ein wenig trister.

Und gleichzeitig ist es ein Zeichen dafür, dass es einmal wieder an der Zeit ist, mein Herz zu mobilisieren, mir einmal mehr einen Moment zu nehmen, in dem ich nach Innen höre und schaue, wo es denn gerade hin möchte und was es mir sagen will.

Du bist gut so, wie du bist! Du bist einzigartig und wundervoll. Vertrau mir!

Und dann, dann kommt es wieder. Das Freundengefühl und ein Moment, in dem ich einfach nur sein und strahlen kann, genau so, wie ich bin!

Kennst du das, dieses Freudengefühl?

Lass mir gern einen Kommentar da. Ich freue mich, von dir zu hören.

Alles Liebe,
Nadin

Hinter dem WIR verstecken

Hallo,

ohne Scheiß ich habe heute den ganzen Tag versucht diesen Blogartikel zu schreiben und ich bin einfach nicht dazu gekommen, meine Gedanken ins Fließen zu bringen. Momentan bewegen mich eine Menge Themen und innerlich ist gefühlt zur Zeit so viel Bewegung in mir.

Einerseits ist es ein gutes Zeichen, andererseits ist es auch ein wenig anstrengend. Ich weiß nicht so recht, wo mir der Kopf steht. Heute möchte ich persönlicher schreiben. Ich möchte dich direkt ansprechen, aber nicht so, dass ich mit dir rede, sondern ich will dir einfach nur von mir erzählen und zwar, was momentan in mir vorgeht.

Ich habe diese schwache Seite…

Normalerweise mache ich mir ein zwei Tage vorher Gedanken, worüber ich schreiben möchte. Einen Tag vorher setze ich mich dann hin und verfasse den Artikel. Das lasse ich dann erst einmal sacken. Am nächsten Tag geht es dann an den Feinschliff: das Bild wird gesucht und die Tags werden gesetzt. Im Idealfall geht noch eine Mail mit dem derzeitigen Artikel und Neuigkeiten rau. Das war so meine Routine der letzten Wochen. Und das hat auch immer gut geklappt…

Aber in den letzten Tagen war mir nicht danach. Es kam mir nichts in den Sinn, worüber ich gern schreiben würde, was ich gern teilen würde.

Das Feedback auf meine Artikel ist zumeist positiv, was mich sehr freut. Vielen Dank dafür! Andererseits wurde ich schon häufiger auf meine Art hingewiesen. Und zwar, dass ich schreibe, als gäbe es nur den einen Weg, als wäre das, das einzige Richtige. Ich kann den Gedanken nachvollziehen, weil ich häufig in der Wir-Form schreibe und hin und wieder zu Verallgemeinerungen neige. Deswegen kann es absolut und groß wirken. Für Kritik bin ich generell sehr offen und ich kann es mittlerweile als ein Geschenk sehen. Deswegen nahm ich es auch dieses Mal dankend. Es regte mich zum Nachdenken an und ich fing an, meine Worte, die ich dort schrieb, noch einmal zu reflektieren.

So möchte ich gar nicht wirken.

Sie sind einfach so aus mir heraus geflossen. Es ist irgendwie meine Art… Und doch gleichzeitig war ich mir nicht bewusst, wie das nach außen hin wirkt. Deswegen finde ich es spannend, das zu erfahren und zu schauen, wie ich es denn gern haben würde.

Der entscheidende Hinweis kam in einem Telefongespräch, welches ich vor zwei Tagen hatte. Da schrieb ich eine Mail, in der ich über mich erzählte. Aufgrund meiner Art und Geschichte, in der ich direkt von mir schrieb, hatte sich dieses Gespräch erst ergeben. Das war ich. Ich, wie ich bin und was ich erlebt habe. Nichts mit Wir und so und so… wie ich es hier auf meinem Blog bisher tat. Zwei vollkommen unterschiedliche Arten und zwei sehr unterschiedliche Reaktionen. … und: Die aus der Mail gefiel mir um Einiges besser.

Am nächsten Tag schrieb ich an meinem Buch weiter und diesmal achtete ich auch da auf meine Wortwahl. Hier verwendete ich häufiger das Wort Ich und es hatte ebenfalls eine andere Wirkung.

Es wirkte viel authentischerer und näherer.

Doch warum neige ich dazu unbewusst das Wörtchen Wir zu verwenden?

Das habe ich natürlich, so wie ich bin,  gleich mal analysiert… Mir kamen dazu zwei Dinge in den Sinn. Die Erste: beim Schreiben, wenn ich das Wort Ich verwenden will, kommt mir folgender Satz in die Quere: „Es gibt so die Menschen, die immer nur von sich erzählen! Schrecklich!“ Das wirkt bei mir manchmal nach und verhindert mich in gewisser Weise, von mir zu sprechen, obwohl ja jeder von sich sprechen kann, wenn er das möchte und es auch eine Art Selbstbewusstsein ist, wenn man von sich spricht, finde ich…

Außerdem kam ich zu dem Punkt, dass ich das mache, um mich hinter dem Wir zu verstecken, um nicht allein mit meiner Meinung dazustehen. Das ist ein Verhalten, welches ich früher so, so stark gebraucht habe. Von dem ich mich mittlerweile schon immer mehr lösen kann, aber welches immer noch Teil von mir ist und mir da auch hin und wieder seine Dienste erweist. Doch mittlerweile merke ich, dass es mir mehr im Weg steht, als es mir etwas gibt!

Immer, wenn ich nicht zu mir und meiner Meinung stehe, halte ich mich irgendwo zurück und verstecke mich, stehe nicht zu mir.

Somit kann auch nicht die volle Reaktion zu mir zurück kommen. Einerseits gut, denn das ist eine Art Schutzmechanismus, aber das will ich gar nicht. Ich möchte die Reaktion zurück bekommen, wenn ich einfach ich bin.

Das Wir macht macht mich also stärker als das Ich! Aber das Wir wirkt auch weiter weg als das Ich.

Ich bin lieber ein Ich und kein Wir! 

Und zwar bin ich einfach Ich, nicht perfekt, mit Ecken und Kanten! Und ich darf mich zeigen, ich darf zu mir stehen und ich will mich zeigen und zu mir stehen! Deswegen auch endlich ein solcher Artikel, anders. Er kommt von mir und nicht von einem Wir, hinter dem ich mich versuche zu verstecken. 

Interessant, was dabei heraus kommt, wenn ich das wirken lasse, was gerade wirklich heraus will… meine schwache Seite. Jetzt fühlt es sich anders an. Es ist unsicherer, aber viel, viel näher.

Ich bin gespannt, wo sich das alles hier noch hin entwickelt.

Wie machst du das? Versteckst du dich auch lieber mal hinter dem Wir?

Lass mir gern deine Erfahrung da! Ich freue mich, von dir zu lesen!

Alles Liebe, Nadin

Warum wir körperliche Schmerzen brauchen.

Hallo,

heute mal eine etwas andere Art, meine Gedanken mit dir zu teilen. Ich erzähle dir etwas: eine Art Geschichte, die etwas tiefer geht…

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Sie sagte mir, sie hat große Schmerzen im Rücken und an der Halswirbelsäule, vor allem, wenn sie sich bewegt. Ihr Körper ist nicht ausgeglichen und war es auch schon ihr gesamtes Leben nicht wirklich. Als frühe Mutter von drei Kindern hat sie sehr viel dafür gegeben, ihre Liebsten zu tollen jungen Menschen groß zu ziehen. Ihre eigenen Bedürfnisse hat sie dafür oft zurückgesteckt und dabei auch die Anforderungen des Lebens mit einer leichten Überforderung einfach durchgezogen und irgendwie gelöst, ohne groß drüber nachzudenken. Einfach machen, irgendwie und ohne Verluste. Das macht man eben so…

Jetzt, wo alle aus dem Haus sind, merkt sie, dass sie alt wird; dass ihr Körper ein paar Laster davon getragen hat und dass jetzt, wo sie zur Ruhe kommt, dieser immer lauter schreit und auf sich aufmerksam machen möchte. Jetzt, wo sie die meiste Zeit allein zu Hause verbringt, kann sie sich nicht mehr von sich selbst ablenken. Jetzt gibt es nicht mehr so viel für die Anderen zu tun, sodass auf einmal viel, viel Raum für sie selbst da ist. Raum, der im ersten Moment überfordert; der im ersten Moment beängstigend und zugleich niederschmetternd wirkt.

Was passiert dort gerade?

Jetzt auf einmal fängst du an zu realisieren, wie es dir geht, was dort gerade bei dir los ist. Und, weil es nicht das tolle glückliche Gefühl der Lebendigkeit und Leichtigkeit ist, welches dort in dir aufkommt, willst du es nicht wahr haben und wehrst dich dagegen. Du willst dieses Gefühl der Ohnmacht, des Schmerzes und der Leere nicht fühlen. Es ist nicht angenehm und unglaublich beängstigend.

Jetzt auf einmal steht ihr euch gegenüber: du, wie du jetzt bist und du, wie du unbewusst, innerlich vielleicht immer sein wolltest.

Ein schwieriger und unangenehmer Moment, der auf körperlicher Ebene ausgetragen wird…

Warum habe ich diese Schmerzen? fragt sie sich.

Deine Schmerzen bringen dich zur Ruhe; deine Schmerzen lähmen dich und hindern dich daran, vor dir wegzulaufen. Gerade ist es so. Gerade brauchst du, ja DU! dort in dir drinne, die wundervoll und wunderschön ist, einfach Ruhe und einen Moment für dich, nur mit dir. … Denn, sonst wären die Dinge gerade nicht so, wie sie sind. Gerade brauchst du diesen körperlichen Schmerz. Gerade brauchst du deine Verletzung an der Halswirbelsäule. Ja, gerade ist er da. So ist es. Und du spürst ihn. Am liebsten würdest du ihn weghaben wollen, einfach frei von diesen Schmerzen sein. Ja, das wäre schön!

Deine Schmerzen auf körperlicher Ebene schränken dich ein. Sie lassen dich nicht frei und locker leben, sondern bringen dich zum Stillstand, zur Ruhe, sodass du jetzt die Möglichkeit hast, deine Gedanken wahrzunehmen und dich noch intensiver zu spüren. Schon clever, wie der Körper das so macht und managet. Nur doof, dass wir diejenigen sind, die dabei so leiden

Was kann hinter diesen körperlichen Schmerzen stecken?

Lass uns tiefer gehen, um das Ganze nicht so ohne Weiteres weiterhin einfach nur loswerden zu wollen und auszuhalten; denn ohne wäre es schon schöner… Aber gerade ist er nun da.

Wir haben also Schmerzen, starke Schmerzen… körperlich. Wir wissen die Körperstelle und können diese lokalisieren und sagen da tut es weh. Oder in einem anderen Fall: wir haben eine starke Erkältung, bei der wir im Bett liegen bleiben müssen und wir die Nase komplett voll haben. Wir wissen also auf körperlicher Ebene, dass wir krank sind.

Krankheit heißt Ruhe und Ruhe heißt Raum für Gedanken.

Jetzt, wo wir krank sind und im Idealfall Ruhe haben, sind wir gezwungen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Wir müssen hinhören, was unsere Gedanken uns mitteilen. Gleichzeitig treten wir aus unserem Alltag aus und merken, dass die Welt auch ohne uns so weiterläuft, ohne, dass wir großartig etwas dazugeben, ohne, dass wir für alles Verantwortung übernehmen müssen.

Jetzt haben wir Raum und Zeit, um uns mit uns zu beschäftigen, um unsere Lebensweise zu hinterfragen, um zu sehen: Wie sieht das aus, was sich gerade mein Alltag nennt? Und, es ist Zeit, sich die Fragen zu stellen: Tut mir das gut, was ich dort lebe und was sich mein Alltag nennt? Habe ich Freude daran? Wünsche ich mir das so? Wie würde ich es mir erträumen, wenn ich könnte? …

Durch die Schmerzen oder die Krankheit bist du also gerade gezwungen, dich damit zu beschäftigen; dich mit dir zu beschäftigen und dem, was dort in dir vorgeht.

Viele von uns finden nie die Zeit dafür oder hatten in ihrem Leben bisher immer etwas zu tun, sodass dieser Moment so gut wie nie stattfinden konnte; umso stärker muss die Krankheit oder der Schmerz sein, um endlich auf sich aufmerksam zu machen, um endlich gehört zu werden… Soweit so gut, denkst du dir jetzt wahrscheinlich. Schön. Und jetzt? Ich will das doch eigentlich gar nicht. Was soll ich denn jetzt mit dieser Nachricht anfangen. Toll, ich habe die Schmerzen, weil ich in meinem bisherigen Leben nicht auf mich gehört habe.

Gerade denke ich mir: Jaaaaaa, du sagst es! Lies den Satz noch einmal: Ich habe diese Schmerzen, weil ich in meinem bisherigen Leben nicht auf mich gehört habe. Wenn es noch immer nicht klickt macht, lies ihn noch ein paar Mal. Dort steht es ganz klar. Du lebst ein Leben, in dem du so gut wie nie auf dich gehört hast.

Ein Leben ohne Dich!

Du hast viel Zeit damit verbracht, Dinge zu tun, die du eigentlich gar nicht wolltest; Dinge, die du eigentlich nicht wirklich für dich gemacht hast; Dinge, die andere von dir wollten; Dinge, die die Gesellschaft von dir wollte; Dinge, die von dir erwartet wurden… damit hast du viel Zeit deines Lebens verbracht.

Und jetzt, genau jetzt willst du, dass dein Körper, der ja Teil von dir in deinem Leben ist, dass er gesund ist, und keine Schmerzen hat. Nochmal: Dieser Körper hat die meiste Zeit damit verbracht, Dinge zu tun, die gar nicht für ihn gedacht waren, die gar nicht gut für ihn waren. Darunter hat er gelitten und heute trägt er die Schmerzen und Leiden davon. Er hat sich verändert, um etwas zu sein, was er eigentlich gar nicht ist. Um etwas zu leben, was er gar nicht wollte…

Es könnte sein, dass sich Dein Schmerz gerade verstärkt. Das tut mir leid, aber lass ihn einfach sein. Du hältst das aus… wenn du dran bleibst, wenn du es zulässt und diese Tatsache annimmst. Es ist NUR ein Schmerz, der kommt, weil wir gerade einen wichtigen Punkt getroffen haben. Es ist vollkommen ok, dass es dir gerade so geht und es ist auch total normal, dass du dich gerade so fühlst und es wehtut. Dieser Schmerz, der daher kommt, dass du das, was dir wirklich wichtig ist und das, was sich für dich wirklich richtig und gut anfühlt, bisher nicht so ausleben konntest, ist ein tiefes Bedürfnis von dir. Denn du, wie du dort jetzt sitzt und das hier liest, du hast es verdient, dass du dein Leben so lebst, dass es dir gut tut. Du hast es verdient, dass du glücklich bist und dass du Spaß hast und dass du dein Leben so lebst, wie du es wirklich willst!

Ein Leben, was sich richtig richtig gut anfühlt!

Ja, du! Und das will dein Inneres. Das dort drin bist du! Das, was du dort jetzt fühlst. Dieser Schmerz an deinem Halswirbel, der musste erst da sein, um dir jetzt auf offensichtlicher Ebene diesen inneren Schmerz beizubringen. Und, um dir den ersten Schritt in die richtige Richtung zu geben. Oder hättest du ohne Schmerz das Bedürfnis verspürt, dich mit dir und deinem Leben einmal näher und innig auseinanderzusetzen und zu schauen, was für ein wundervolles Ding DU bist?

Jajajaja… wundervolles Ding… DU? Sag sowas nicht. Aber doch! Lass mich dir zeigen, wies weiter geht. Denn du fragst dich jetzt bestimmt… und Jetzt? Jetzt weiß ich das, habe auch etwas gespürt, aber es tut immer noch weh… und ich weiß gar nicht, was ich jetzt machen soll… wenn dort wirklich etwas wahres dran ist, was kann ich denn dann jetzt machen?

Wie kann ich mein Leben anders leben? Denn ich kenne es ja nur so. Wie finde ich raus, was mir gut tut? Und wie lebe ich das dann? Schritt für Schritt. Lass uns losgehen…

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht zu sehr getroffen! Wie geht es dir nach dem Lesen? Hast du einen ähnlichen Zusammenhang zwischen deinem Leben und einer Krankheit bei dir feststellen können? Lass mir gern deine Meinung dazu da. Ich freue mich von dir zu hören!

Selbsthass! … wirklich? Ich?

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Hallo.

Selbsthass. Ich finde es klingt so hart und soo böse. Sich selbst hassen, sich selbst verabscheuen, sich selbst verletzen und ablehnen. Das verbinde ich mit dem Wort, wenn ich daran denke. Man kann es gut reden und immer irgendeine logische Erklärung und Ausrede finden, warum bestimmte sich selbst schadende Verhaltensweisen doch irgendwie gut sind, aber nein, eigentlich machen wir uns dann auch nur selbst etwas vor, glaube ich… Selbsthass ist nichts Schönes und Erstrebenswertes, vielmehr schleppt es so eine tiefe Traurigkeit und Verletzlichkeit mit sich… an sich kein schönes Thema, aber genauso wie positive und freudige Seiten, gibt es im Leben auch einen Platz für dieses Thema. Der eine kennt es mehr, der andere weniger und manch einer möchte es am Liebsten weit weg schieben…

Ich habe mich gefragt, woher dieser Selbsthass kommt und inwiefern er unser Leben unbewusst beeinflusst. Meine Gedanken dazu möchte ich gern mit dir teilen.

Viele Verhaltensweisen haben wir sehr früh in unserem Leben gelernt; sei es, weil Andere es genauso gemacht haben, weil die Eltern oder Lehrer, Erzieher, Freunde,… gesagt haben, so und so geht das oder weil wir es einfach so ausprobiert haben. Auf jeden Fall haben wir gelernt, die Dinge zu machen, wie wir sie machen. Da es in den meisten Situationen immer funktionierte, haben wir nie angefangen, zu hinterfragen, ob das, was wir tun, optimal ist und welcher BEWEGgrund wirklich dahinter steckt. Wir haben also angefangen, uns in unserem Umfeld zu verhalten und dieses hat automatisch angefangen, auf uns zu reagieren. Die Reaktionen haben wir kennengelernt und sie sind, wie unser Verhalten, ebenfalls zur Gewohnheit geworden. Da sind wir nun, in unserem gewohnten Umfeld, so, wie wir sind; so wie wir es zu denken und handeln gelernt haben. Und so läuft das Ganze… wir strahlen dabei das aus, was wir tun und denken und ziehen so immer wieder diese Situationen und Dinge in unser Leben.

Läuft. …

Jetzt stellt sich dir als Leser vielleicht die Frage,.. ok ja, kann sein, aber was ist daran falsch, und was hat das mit Selbsthass zu tun? Läuft doch… Ja, da hast du recht… in erster Linie ist daran Nichts schlecht, es läuft ja so, wie es läuft. Aber macht es uns glücklich? Lässt es uns wirklich lebendig fühlen? Ich habe auch Jahre lang so gelebt und ja, es lief. Die Menschen wissen, wie sie mit dir umzugehen haben und du weißt es bei ihnen, automatisch, unbewusst. Doch ich musste für mich feststellen, dass das so nur das halbe Leben ist; dass es da noch mehr gibt; dass das nicht so das Wahre ist; dass das nicht alles gewesen sein kann.

Diese Festplatte dort oben, unser Gehirn lässt sich uploaden, es lässt sich mehr Bewusstsein reinbringen, es lässt sich Liebe und Freude und Leben reinbringen …einfach Bewegung und Veränderung, was das Leben ja nun mal ist.

Alles verändert sich ständig und nichts ist morgen so, wie es gestern war… oder?

Ok, ich schweife ab. Zurück zum Selbsthass!

Wir haben also diese Festplatte, unser Gehirn, auf der alle Informationen, alle Verhaltensweisen und Gedankenmuster, gespeichert sind. Wir sind in unserem Alltag und leben da so vor uns hin. Wir treffen tagtäglich Entscheidungen, die meisten davon unbewusst, aus Gewohnheit eben. Und jetzt sind wir am entscheidenden Punkt.

Wonach treffen wir diese Entscheidungen, was bildet die Grundlage dafür?

Tun wir es aus finanziellen, wirtschaftlichen, praktischen Aspekten, also rein rationalen Konstrukten, die wir irgendwo von außen haben ODER tun wir es aus Freude, Liebe und Begeisterung? Ich musste bei mir feststellen, dass ich den Großteil meiner Entscheidungen mein gesamtes Leben lang NICHT aus Freude, Liebe und Begeisterung getroffen habe; dass viele meiner Entscheidungen unbewusst und gewohnt waren, weil Andere es so wollten, weil Sorgen mich lenkten oder weil ich es nicht besser WUSSTE. Schlechte Gedanken führen zu schlechten Gefühlen, führen zu einem verminderten Wohlbefinden, welches sich wiederum auf das gewohnte Alltagsleben auswirkt… bis es irgendwann einfach normal für uns ist. Und weil wir es nicht anders kennen und der Mensch ein Gewohnheitstier ist, ist es eben so, dass wir in so einem Fall glauben, die Welt müsste so sein… ist sie ja auch irgendwie. Und es war ja schon immer so, viele viele Jahre. Das ist einerseits verständlich, andererseits macht mich das auch irgendwie traurig. Wurden wir dafür geboren?

Häää? Wovon redet sie? Worauf will sie hinaus?! Selbsthass?

Ich frage dich: Bist du glücklich? Fühlst du dich lebendig? Freudig?

Wenn wir Entscheidungen treffen und unsere Handlungen zum Großteil aus rein rationalen Gründen, also ohne viel Selbstwertgefühl und Selbstliebe, resultieren, dann ist klar, dass unser Verhalten nicht für uns, sondern eher gegen uns gerichtet ist. Und hier könnten wir schon vom Selbsthass sprechen. Vielleicht klingt das etwas sehr drastisch, sehr hart und wir könnten es auch lieber Selbstvernachlässigung (gibts das Wort überhaupt?) oder Selbstverleugnung nennen, aber naja, es ist eben irgendwie eine Form von Selbstsabotage. Und unterm Strich tun wir uns damit nichts Gutes!

Wir treffen also viele Entscheidungen, die nicht wirklich für uns sprechen; bei denen keine Verbindung zu unserem inneren Wohlbefinden besteht. Oder vielleicht in sofern, dass wir Streit und Konfrontation vermeiden, dass wir Schläge vermeiden, dass wir Alleinsein vermeiden.. also wir uns so verhalten, dass eine schlimme, schmerzhafte Reaktion ausbleibt… Das kann gut sein, da wir früher abhängig von unseren Eltern waren. Und irgendwie wollten wir überleben. Und wie siehts heute aus? Heute sind meist leider viele tiefe Überbleibsel vorhanden, die uns und unser Leben stark beeinflussen.

Aber soll das alles sein? Immer nur an der Grenze kratzen, um zu überleben und Schmerz zu vermeiden? Tut es nicht trotzdem weh? So innerlich?

Was würde nun passieren, wenn wir unsere Entscheidungen auf einer anderen Grundlage treffen? Wenn wir uns für gute Dinge, wie Dinge, die uns Freude bereiten und gut tun, bewusst entscheiden und sie so in unser Leben bringen?

… wenn wir Entscheidungen treffen würden, die sich richtig gut anfühlen, die auf der Grundlage beruhen, dass wir es verdient haben; dass wir geliebt werden; dass wir gut sind, wie wir sind; dass wir Glück und Liebe auch ohne Bedingungen erfahren dürften. Und was wäre, wenn diese Entscheidungen uns zu mehr Glück, Liebe und Freude in unserem Leben führen würden?

Klingt zu schön, um wahr zu sein, oder? Aber ja, es ist möglich, es ist machbar! Das Leben ist schön! Und es kann einfach sein. Ja, so sollte es sein. Ich habe das erlebt und ich möchte nicht wieder zurück. Ich kenne die Schattenseiten und ich habe das Leben auch von seiner wunderschönen Seite kennenlernen dürfen. Deswegen kann ich das hier so schreiben und möchte darauf aufmerksam machen. Viel zu oft leiden wir, obwohl wir es gar nicht verdient haben!

Ich möchte dich hier nicht angreifen, dir etwas vorwerfen oder abwerten, sondern ich möchte dich wachrütteln! Ich möchte einen Punkt in dir berühren, der vielleicht schon lange gehört werden möchte. Einer, der bisher vielleicht noch etwas zu kurz gekommen ist, weil es bis jetzt nicht möglich war, tiefer zu gehen. Nimm es also nicht persönlich, sondern schau hin, welcher Teil da in dir vielleicht in Resonanz geht.

Und falls du denkst, ja, da ist schon irgendwie etwas dran, aber WIE geht das? Wie kann ich die Selbstsabotage beenden, dann bleib dran und freu dich auf die folgenden Artikel oder schau dir schon einmal diesen hier an.

Das Leben ist mehr als Schwarz und Weiß; es ist viel mehr der Rest der Farbpalette mit seinen vielen unglaublich kleinen Abstufungen der einzelnen Nuancen.

Lasst uns Farben kreieren, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Lasst uns leben!

Lasst uns über die Farbpalette hüpfen, indem wir bewusste und liebevolle Entscheidungen für uns und unser Leben treffen!

Hast du Lust?

Alles Liebe, Nadin

P.S. Auf welcher Grundlage triffst du deine Entscheidungen? Gehst du bewusst nach Wohlbefinden oder hängst du noch in der alten, kleinen Gewohnheit fest?

Warum es egal ist, was Andere über dich denken – 4 wesentliche Fragen

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Hallo,

eigentlich wissen wir es! Es ist egal, was Andere über uns denken und dennoch halten wir uns zurück und trauen uns nicht, das mitzuteilen, was uns wirklich bewegt. Wir haben Angst und sind unsicher. Diese lässt uns an dem Punkt stehen, an dem wir jetzt sind, ohne ins Handeln zu kommen. Kommt dir das bekannt vor? Und eigentlich würdest du viel lieber etwas verändern?

Falls ja, dann kommt dieser Artikel hier genau richtig für dich! Denn in diesem Post möchte ich dir vier wesentliche Fragen stellen, die dir dabei helfen können, die Meinung der Anderen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, um dich so frei davon zu machen.

Also gut, steigen wir gleich mal voll ein: Stell dir vor, du bringst raus, was du mit der Welt teilen willst. Zum Beispiel trägst du heute das knallrote Kleid, du brichst dein Studium ab oder du postest deinen ersten Blogartikel. Menschen werden dich/ ihn anschauen und sich ihren Teil dazu denken. Einige werden es gut finden, Andere nicht. Das ist Fakt. Das positive Feedback nehmen wir gern an, doch die negativen Gedanken und das Bild, welches der Andere dann vielleicht von uns hat, lässt uns zweifeln, ob wir es wirklich tun sollten.

Indem wir nicht handeln, schränken wir uns selbst ein und machen uns abhängig von dem, was Andere vielleicht sagen oder denken könnten. Wir machen uns selbst klein und stehen nicht zu dem, wer wir sind und was wir tun. Wir können das schon ab, ist ja eh nicht so wichtig, was wir zu sagen haben… Das wirkt sich ebenfalls auf unseren Selbstwert aus. Und gleichzeitig verpassen wir die Chancen, die sich ergeben, wenn wir nur handeln würden. Wir werden nie erfahren, was wäre wenn…

Es liegt also auf der Hand, dass das Verhalten, sich von der Meinung Anderer abhängig zu machen, nicht förderlich für uns ist, eher im Gegenteil: es hält uns weiterhin klein und vernachlässigt uns und unsere Bedürfnisse. Das tut weh und auf Dauer kann sich da eine Menge anstauen.

Lass uns das also mal anpacken, um uns davon zu befreien!

Punkt 1: Wer verbrachte bis heute 24h am Tag mit dir?

Es ist vollkommen egal, was Andere von dir denken! Es kann passieren, dass sie etwas gegen das haben, was du da zeigst. Doch auf welcher Basis urteilen sie über dich? Sie kennen immer nur einen Teil von dir, einen klitzekleinen Ausschnitt aus deinem Gesamtpaket DU. Sie wissen so wenig über dich, und dann bilden sie sich ein Urteil über das, was du dort von dir preisgibst?! Und du hörst auch noch darauf?! DU bist der Mensch, der seit deiner Geburt 24h am Tag mit dir zusammen ist; durch alle Erfahrungen mit dir durchging… Im Vergleich dazu ist dieser kleine Ausschnitt, den sie von dir sehen, gar nichts. Ihr Urteil beruht also auf keiner wirklichen Grundlage, sodass du es NICHT persönlich nehmen KANNST. Nur weil sie etwas nicht an dir mögen, brauchst du dich nicht anzweifeln!

Punkt 2: Warum reden sie so über dich?

Du zeigst etwas von dir, was du bist und dich bewegt. Die Meinungen der Menschen darauf sind sehr unterschiedlich, denn jeder sieht seine Welt aus einer anderen Perspektive. Jeder von uns hat in seinem Leben seine eigenen Erfahrungen gemacht, weswegen jeder heute genau so ist, wie er ist und an dem Punkt steht, an dem er steht. Der Eine zum Beispiel hat eine gute Erfahrung mit dem Reisen gemacht, der Andere würde nie wieder in ein fremdes Land reisen. Und du selbst liebst aber dieses Land, weil es dich persönlich sehr bereichert hat. Was auch immer du tust: Es wird Menschen geben, die es mögen, was du machst, und welche, die es nicht tun. Egal was der Fall ist, du kannst es nicht beeinflussen. Du kannst ihre Reaktion nicht ändern, denn sie selbst reagieren aufgrund ihrer Erfahrungen und Ansichten. Du bestimmst, allerdings wie viel Macht du ihnen gibst. Wie viel Macht willst du ihren Aussagen geben? Für Viele ist es leichter, sich über andere Menschen auszutauschen, anstatt selbst die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Nimms also nicht persönlich.

Punkt 3: Und wenn es wehtun wird, was sie sagen?

Wenn du dich mit dem, was du bist sichtbar machst, machst du dich auch verletzlich. Du zeigst dich, so wie du gerade bist, oder wie du denkst und fühlst. Das ist zunächst beängstigend, aber so, wie du bist, bist du gerade nun mal! Nicht perfekt, hast deine Ecken und Kanten, aber das ist vollkommen okay, das ist gut, denn das bist du! Steh zu dir! Du bist wundervoll! Wenn du es nicht macht, wer bitte dann?!
Wenn dic
h eine Aussage trifft, dann kann das weh tun. Ja! Doch gleichzeitig ist es eine unglaublich große Chance. Denn wie ich bereits hier geschrieben habe, lassen uns unangenehme Gefühle wachsen. Sieh es also als Möglichkeit, mehr über dich zu erfahren. Du kannst immer überprüfen, was sich für dich richtig und gut anfühlt, und was nicht. Vielleicht wirst du durch sie auf wunde Punkte, die dir schon lange nicht mehr helfen, aufmerksam gemacht. Dafür kannst du dankbar sein.

Und nun noch der vielleicht wichtigste Punkt.

Punkt 4: Bist du es dir selbst wert?

Hören wir auf das, was Andere sagen, dann schränken wir uns selbst ein. Damit geben wir dem Anderen eine Menge Macht über uns. Hast du dir jemals die Frage gestellt, warum die Meinung des Anderen dich eigentlich so interessiert? Du bist es dir selbst nicht wert genug, zu dir zu stehen! Du brauchst die Bestätigung und Anerkennung der Anderen. Im Idealfall fällt ihr Urteil über dich gut aus, dann fühlst du dich auch gut. Fällt es hingegen schlecht aus, fühlst du dich schlecht. Aber was ist dabei mir dir? Was fühlt sich denn für dich richtig an? Wie ist es, wenn du dich selbst unterstützt und endlich sagst, was du zu sagen hast und zeigst, wer du bist? Wenn du dich selbst wertschätzt, machst du dich frei von den Meinungen Anderer. Denn du bringst dich und deine Message einfach nach draußen, weil es DIR wichtig ist, dass das in die Welt kommt und du sein kannst, wie du bist. Du bist dir bewusst darüber, dass es Menschen gibt, die anders denken, aber das berührt dich nicht länger, weil du dein Ding machst und weißt, dass sich manchmal eben auch Meinungen unterscheiden, abhängig davon, wo der Jeweilige im Leben steht.

Versteck dich also nicht länger und hau raus, was du willst! Übernimm Verantwortung für dich und dein Leben und fang an dich zu unterstützen, dich selbst wertzuschätzen, indem du zu dir stehst!

Es wird immer Menschen geben, die es scheiße finden, was du machst. Aber einfach nur urteilen und meckern kann jeder. Lass sie reden und geh deinen Weg! Es wird genauso gut auch immer Menschen geben, die hinter dir stehen und dich auf deinem Weg unterstützen.

Verpasse nicht die Chance, deine Großartigkeit mit der Welt zu teilen!

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Lebst du schon, oder zweifelst du noch? Was hält dich noch zurück, es zu tun? Was willst du eigentlich schon lange herausbringen und von dir zeigen, traust dich aber noch nicht? Lass mir gern einen Kommentar da. Ich freue mich, von dir zu hören.

Wie du schlechte Gefühle in Entwicklung verwandelst – 4 Schritte

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Hallo,

im letzten Beitrag habe ich dir gezeigt, warum deine schlechten Gefühle es nur gut mit dir meinen und wie wertvoll sie eigentlich sind. Dieser Zusammenhang ist ein Anfang, denn du wertest sie nicht mehr nur ab, sondern öffnest dich ihnen gegenüber.

Doch wie geht es nun weiter? Du fragst dich jetzt bestimmt, WIE du deine schlechten Gefühle verwandeln kannst und welche Entwicklung aus ihnen hervorgehen soll.

Um das heraus zu finden, gibt es ein paar einfache Schritte, die ich dir nun vorstellen möchte.

Vier Schritte, die deine Gefühle in Entwicklung verwandeln lassen.

In diesem Moment fällt mir noch ein Gedanke aus meinem früheren Physikunterricht ein. Das Stichwort lautet Potential. Etwas hat Potential bedeutet: Es ist Energie vorhanden, um Arbeit zu verrichten. Vielleicht nicht schön formuliert, aber das bringt das Ganze auf den Punkt. Unsere schlechten Gefühle haben Potential. Sie sind Energie und lassen sich in Entwicklung verwandeln. Wir können an ihnen wachsen und neue Sichtweisen über uns und unser Leben gewinnen.

So, wie machen wir das nun?

Die vier Schritte sehen wie folgt aus:

  1. Schritt: Annehmen
  2. Schritt: Anschauen
  3. Schritt: Hinterfragen
  4. Schritt: Entscheiden und Handeln

Lass uns da einmal näher drauf eingehen.

1. Schritt: Annehmen

Dein schlechtes Gefühl kommt nicht von irgendwo her. Du fühlst dich so, weil ein Umstand in deinem Leben gerade unschön ist. Was es auch sein mag. Das Leben ist gerade so. Ja, es ist unschön, ja, du willst es gern anders haben, aber es ist eben gerade so. Reg dich vielleicht kurz auf, aber es ist eben gerade so. So, wie du jetzt bist und wo du jetzt bist, so ist es nun mal gerade. Das ist Fakt. Nimm es an. Wie fühlt es sich an? Wo merkst du es?

2. Schritt: Anschauen

Lass uns genauer hinschauen. Heute morgen ging es dir vielleicht noch ganz anders. Was ist also passiert, dass du dich jetzt so fühlst? In welcher Situation hat sich etwas verändert? Vielleicht hast du etwas nicht bekommen, was du haben wolltest, vielleicht hat Jemand etwas gesagt, was dich getroffen hat oder du stehst im Stau und kommst nicht voran. Was es auch sein mag, in jeder Situation wirst du einen Gedanken gehabt haben! Welcher Gedanken war es? Denk noch einmal zurück und schau, was es war. Vielleicht dachtest du dir: Warum bekomme ich nie, was ich will? oder Wie kann er nur denken, dass ich schwach bin? oder Na toll, jetzt komme ich zu spät, warum bin ich nicht früher losgefahren? Es hilft auch, sich das Ganze aus einer Beobachterperspektive anzuschauen. So hast du etwas Abstand zu der Situation und steckst nicht wieder sofort im Gefühl fest.

3. Schritt: Hinterfragen

Jetzt kennen wir die Situation und die Gedanken, die damit zusammenhängen. Diese wiederum haben sehr wahrscheinlich das schlechte Gefühl in dir ausgelöst. Jetzt ist es wichtig, sich den Gedanken genauer anzuschauen. Wie fühlt es sich an, wenn du ihn denkst? „Ich bekomme nie, was ich will!“ „Ich bin schwach!“ „Ich war nicht gut genug!“ Meist fühlen wir uns schlecht und klein, irgendwie minderwertig, wenn wir ihn denken. Ist dieser Gedanke wahr? Ist er wirklich wahr? Bekommst du wirklich nie, was du willst? Bist du wirklich schwach? Bist du wirklich nicht genug? Wie fühlt es sich an, wenn du den Gedanken nicht denkst? Wahrscheinlich fühlst du dich freier, selbstbewusster und lebendiger. Schreibe den Gedanken in positive Weise um: „Ich bekomme, was ich will!“ „Ich bin stark!“ „Ich bin gut genug!“ Wie fühlt es sich an, wenn du den neuen Gedanken denkst?

Du weißt nun, wo dein schlechtes Gefühl herkommt. Durch die Situation wurde ein wunder Punkt in dir getroffen. Dahinter liegt ein Gedanke, der dich klein macht, der dich einschränkt und der wehtut. Doch das muss nicht weiterhin so bleiben… und deswegen ist es gut, dass dieser wunde Punkt getroffen wurde.

4. Schritt: Entscheiden und Handeln

Wir wollen nun etwas tun, damit die Situation das nächste Mal anders abläuft und du nicht wieder mit deinem schlechten Gefühl zurück bleibst.

Zunächst musst du dich entscheiden:

Willst du weiterhin so denken und handeln wie bisher und dich dadurch schlecht fühlen ODER möchtest du dich für den neuen Gedanken und Weg entscheiden, der dich womöglich besser fühlen lässt?

Du hast es in der Hand dein schlechtes Gefühl in Entwicklung zu verwandeln!

Wenn du innerlich eine andere Entscheidung als sonst triffst, wird sich auch etwas im Außen verändern.

Durch die vorhergehenden Schritte weißt du nun, woher dein Gefühl kommt, du kennst die Situation und auch, dass sie mit deinen Gedanken zusammenhängen, wie du dich und die Welt siehst. Du kennst nun auch den Gedanken, der dich besser fühlen lässt. Wenn du also erneut in eine solche Situation kommst und deinen neuen Gedanken denkst: Wie handelst du jetzt? Was würde ein selbstsicherer, gestärkter Mensch tun? Er würde sich für das, was er haben möchte einsetzen und vielleicht seine Strategie ändern. Ihm wäre es egal, was andere über ihn denken, weil er weiß, dass zählt, was er über sich denkt. Und er würde zu sich stehen und hätte einen guten Grund, wenn er mal zu spät kommt.

Du weißt nun, was zu tun ist! Bist du es dir wert, dich für dich und deine Träume und Ziele einzusetzen?

Das schlechte Gefühl will dir zeigen, dass dort noch mehr für dich drin ist! Du bist es wert! Und du bist gut genug! Und du bist stark! Entscheide selbst, was wahr ist.

Handel und übernimm Verantwortung! Denk an das Gefühl, welches du hast, wenn du denkst:  „Ich bekomme, was ich will.“ “ Ich bin gut genug!“ und „Ich bin stark!“ Nutze das Selbstbewusstsein und die Stärke und geh raus, um das zu erreichen, wovon du träumst.

Dein Denken bestimmt dein Leben.

Noch ein kleiner Tipp:

Nimm dir am Besten einen Zettel und Stift. Wenn du es schriftlich vor dir hast, kommt die Antwort meist von selbst. Schreib einfach auf, was dir in den Sinn kommt. Bewerten und kritisieren kannst du später…

Soo. Das sind die vier Schritte, mit denen du deine schlechten Gefühle in Entwicklung verwandeln kannst und dir so ein Stück näher kommst.

Was meinst du? Ist das alles nur so ein Gelaber, was nicht wirklich etwas bringt? So Gefühle und sowas sind nicht dein Ding? Und sich hinzusetzen und über Situationen nachzudenken auch nicht? Denken soll mein Leben bestimmen? Paaaah.

Deine Zweifel sind vollkommen berechtigt und früher habe ich ehrlich gesagt ähnlich gedacht. Mit dem Thema hatte ich nie wirklich etwas am Hut. Die Leute, die das taten, waren für mich Spinner. Doch je mehr ich mich dafür öffnete und es mir anschaute, desto aufregender wurde es. Es einfach nur abzuwerten und zu sagen: Nee, das ist Schwachsinn und bringt doch Nichts, das kann jeder! Damit wehren wir Dinge ab, um uns selbst zu schützen, um eben nicht tiefer zu gehen und genauer hinzuschauen. Kann man machen, aber auf Dauer bringt das glaube ich wenig und wir machen uns selbst nur etwas vor. Deswegen: Bild dir deine Meinung aus deinen eigenen Erfahrungen! Geh die vier Schritte durch und schau, was passiert. Danach kannst du dann immer noch sagen: Nee, das ist doof!

 

Danke, dass du bis hier her gelesen hast! Das freut mich!

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Wie gefallen dir die vier Schritte? Helfen sie dir? Findest du sie doof? Lass mir gern einen Kommentar dazu da. Ich freue mich, von dir zu hören!

Warum schlechte Gefühle gut für uns sind

SchönerHimmel

Hallo,

vielleicht kennst du das: du fühlst dich schlecht und bedrückt, aber weißt gar nicht, was da genau los ist. Du merkst nur, es beschäftigt dich ganz schön und raubt dir Energie. Es geht dir nicht gut damit und du findest es schwierig, mit dem Gefühl umzugehen. Falls das der Fall ist, dann ist dieser Artikel genau der richtige für dich. Ich teile mit dir einen ganz einfachen Zusammenhang, der dich in Zukunft deine schlechten Gefühle in einem positiven Licht sehen lässt.

Das Leben stellt uns hin und wieder vor Aufgaben. Wir kommen an Punkte, die neu für uns sind oder merken, dass Situationen und Umstände, die immer so waren, auf einmal nicht mehr so stimmig sind. Unsere Gefühle können hier wahre Wunder bewirken.

Ich habe ein Gefühl und dieses Gefühl möchte mich auf etwas aufmerksam machen.

Es beschreibt das, was gerade in diesem Moment los ist. Es hilft uns einzuschätzen, wie das Leben, welches wir uns so gerade erschaffen haben, zu uns passt. Oder eben nicht passt!

Super simpel, aber dennoch oft nicht so klar und umsetzbar.

Schauen wir uns den Zuammenhang einmal genauer an, können wir es einfach übersetzen:

Fühle ich mich wirklich gut, dann ist das, was gerade ist, was ich denke und mache, richtig für mich.

Es entspricht meiner inneren Vorstellung und es entspricht mir in diesem Moment. Aus diesem Grund fühle ich mich gut; es passt einfach und es ist Nichts da, was irgendwie drückt oder wehtut. Wir tun uns also Gutes.

Fühle ich mich hingegen schlecht, dann ist dort etwas, was mir gerade nicht entspricht.

Meist sind es Überzeugungen, die wir nie wirklich hinterfragt und als solche identifiziert haben. Dieses unangenehme Gefühl kann belastend und anstrengend sein. Ständig wenden wir Energie auf, um es dort zu belassen, wo es ist. Schauen wir dort nicht genauer hin, dann kann es auf Dauer zu echtem Leid und Krankheit führen.

Ein schlechtes Gefühl ist ein Zeichen, dass dort etwas in unserem Leben ist, was so noch nicht optimal für uns ist.

Es ist also auch eine Chance, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Wenn wir unangenehme Gefühle in diesem Licht sehen, dann sind sie zwar immernoch unangenehm, aber wesentlich weniger beängstigend.

Wir können etwas daraus machen. Wir haben es in der Hand!

Im nächsten Beitrag gehe ich noch tiefer darauf ein. Ich will dir zeigen, wie du deine schlechten Gefühle in Entwicklung verwandeln kannst und dir so ein Stück näher kommst.

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Wie siehst du das? Siehst du einen ähnlichen Zusammenhang? Wie gehst du mit schlechten Gefühlen um? Lass mir gern einen Kommentar da. Ich freue mich über deine Nachricht und Feedback!