Das Mädchen hinter der Fassade

Hallo,

stell dir vor, du denkst: „Ich bin hässlich. Niemand mag mich.“ 

Wie fühlt sich das an?

Stell dir ein kleines Mädchen vor, welches diese Sätze zu sich sagt.

Wie würde sie sich verhalten? Wie würde sie fühlen?

Womöglich wäre es so, dass dieses kleine Mädchen traurig wäre, den Kopf hängen lassen und sich zurück ziehen würde. Vielleicht weint sie oder ist kraftlos und schwach. Innerlich wäre sie nämlich davon überzeugt, dass Niemand sie mag, weil sie hässlich ist.

Indem sie so denkt, zeigt sie sich sehr wahrscheinlich automatisch klein und eher zurückhaltend. Ihr Umfeld würde wahrscheinlich ebenfalls mit Abstand auf sie reagieren und für das kleine Mädchen wäre das eine Bestätigung dafür, dass Niemand sie mag, denn mit ihr stimmt etwas nicht…

„Mit mir stimmt etwas nicht!“

Stell dir nun vor, was passiert, wenn das Mädchen erwachsen wird und es immer noch diese Gedanken über sich denkt. Höchstwahrscheinlich hat sie wenig Freunde und ein mangelndes Selbstbewusstsein. Auf Andere zu zugehen wird ihr bestimmt schwer fallen, da sie ja glaubt, dass Niemand sie mag. Und wahrscheinlich wird sie auch unbewusst über sich denken, dass sie nicht liebenswürdig ist, da sie das in ihrem Umfeld immer wieder erfährt. Sie wird möglicherweise den Fehler bei sich suchen und sich dementsprechend selbst kritisieren und schlecht machen.

Ihr Verhalten wird ihr in Zukunft wahrscheinlich immer mehr drücken, wenn sie mit Anderen zusammen ist, da sie immer wieder das Gefühl hat, sie ist anders. Sie wird nicht gemocht. Weil sie glaubt, nicht liebenswürdig und genug zu sein, wird sie wahrscheinlich anfangen, sich mit Anderen zu vergleichen, weil sie sieht, dass Andere erfolgreicher und beliebter sind. Sie fängt an, wie die Anderen sein zu wollen, weil sie glaubt: Wenn ich so, wie die Anderen bin, dann bin ich auch Jemand, dann werde ich auch geliebt und akzeptiert und dann mögen mich die Anderen.

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Also fängt sie an, sich anzupassen und das zu machen, was jeder macht. Das funktioniert auch ganz gut, sie ist beliebter und gehört dazu. Sie hat nun Menschen in ihrem Leben, die sie bewundern, ihre Fassade, die Zeit mit ihr verbringen. Das läuft, das funktioniert.

Doch immer, wenn es näher wird, fühlt sie sich unsicher und versucht dieser Situation aus dem Weg zu gehen. Sie hat Angst, wieder nicht gemocht zu werden, wenn sie sich zeigt. Die Angst ist so stark, dass sie schon automatisch ausweicht und Verabredungen mit Unbekannten absagt.

Denn was würde passieren, wenn sie sich nicht mehr hinter dieser Fassade verstecken kann?

Was ist, wenn keiner mehr da ist, an dem sie sich orientieren kann?

Sie würde vielleicht dastehen und ihre alte Angst, nicht gemocht zu werden, würde wieder aufsteigen. Jetzt, wo die Fassade, das Verhalten, was sie sich von Anderen abgeguckt hat, nicht mehr ausreicht, gerät sie an ihre Grenzen.

Wie kann sie eine so nahe Situation meistern?..

… wenn doch das kleine Mädchen immer noch glaubt, nicht gemocht zu werden und liebenswürdig zu sein?

Höchstwahrscheinlich wird sie immer wieder an diese Grenze stoßen, bis sie anfängt dahinter zu schauen. Bis dahin wird sie viele Situationen verpassen, da ihre Fassade sie bewahrt und schützt, um nicht an diesen wunden Punkt zurück gehen zu müssen.

An diesem Punkt wird es echt, hier wird es lebendig. Und genau hier steckt das Potential für so viel mehr.

Ich möchte mit dir einmal dort hinschauen! Ab dem Punkt, an dem dich jemand Anderes klein gemacht hat und du anfingst, das zu glauben, hast du angefangen, an dir selbst vorbei zu leben!

Dieser innere liebevolle, wundervolle, lebendige Teil in dir, dieses wundervolle junge Mädchen, du wurdest schlecht gemacht, auf einmal durftest du nicht mehr sein.

Du hast geglaubt, dass du hässlich bist und du hast geglaubt, dass dich Niemand mögen wird. Und auch, dass du nicht liebenswürdig bist, weil irgendwas mit dir nicht stimmt.

Das tut weh, das ist nicht schön!

Du könntest jetzt die Schuld bei demjenigen suchen, der dir das gesagt hat, aber letztendlich bist du diejenige, die es geglaubt und angenommen hat. Und über die Jahre hinweg warst es auch du, die sich das immer wieder gesagt hat. Zum Glück!

Der Schmerz und die Traurigkeit sind geblieben, da tief drinnen. Das kleine Kind, welches denkt, sie sei hässlich und Niemand würde sie mögen, es ist immer noch da. Aber weil es sich so traurig und schwach schlecht lebt und das Leben so nur schwer weitergehen kann, hast du angefangen, dich zu stärken und dir im Außen etwas zu suchen, was besser ist. Etwas, was funktioniert und den Schmerz überdeckt.

Du hast angefangen, dich an den Anderen zu orientieren und dich zu vergleichen und dann hast du es ihnen nachgemacht, die Fassade funktionierte gut. Die Situation verbesserte sich. Und doch, ist das kleine Mädchen immer noch da, traurig, verletzt. In dir!

Die Fassade ist nicht perfekt. Sie funktioniert nur in bestimmten Situationen unter bestimmten Bedingungen. Jetzt, wo es näher wird, fängt sie an zu bröckeln und ihre Grenzen zu erreichen. Du kannst sie verteidigen und Andere, die näher wollen, abblocken…

Jetzt hast du die Wahl, fliehst du oder bleibst du? Schaust du hin, oder lässt du das kleine Mädchen wieder zurück und baust dir eine neue Fassade auf, indem du guckst, was Andere machen und das auch einfach machst?

Du hast die Wahl!

Irgendwann kommt eine neue Situation und auch da wird wieder eine Grenze erreicht sein. Die Fassade wird wieder bröckeln und das kleine Mädchen wird immer noch verletzt sein, denn mit jeder Entscheidung, so wie die Anderen sein zu wollen, entscheidest du dich automatisch gegen dich selbst, gegen dieses kleine Mädchen.

Was kannst du nun tun?

…innerlich glaubst du wahrscheinlich unbewusst, dass es nicht liebenswürdig ist…

Wer ist eigentlich dieses kleine Mädchen? Und warum sind die Anderen besser als dieses kleine Mädchen? Warum hat es dieses kleine Mädchen nicht verdient, geliebt zu werden?

Ist es weniger wert, weil es nicht, wie Andere ist?

Indem du immer sein willst, wie die Anderen, weil du glaubst, dann liebenswürdig zu sein und gemocht zu werden, verpasst du dein Glück und deine Freude.

Denn, so doof es vielleicht jetzt auch klingen mag: du wirst nie wie jemand Anderes und wie die Leute in deinem Außen sein. Und das ist auch gut so! Du bist 24h am Tag deines gesamtes Lebens mit dir zusammen, verbringst diese Zeit aber damit, nicht du zu sein, sondern immer mehr so, wie jemand Anderes zu werden.

Warum eigentlich?

Wann willst du anfangen, dich selbst kennenzulernen?

Wann wirst du entdecken, wie einzigartig du bist und, dass es dort draußen Niemanden gibt, der so ist, wie du?

Dieses wunderhübsche Mädchen, voller Lebendigkeit und Liebe!

Wann willst du es endlich in den Arm nehmen und sagen: Du, du bist wunderschön! ?

Wann willst du ihr endlich erklären, dass das, was du ihr so lange immer wieder erzählt hast, dass das gar nicht wahr ist! Dass dir das Irgendjemand, irgendwann mal gesagt hat und du noch so klein warst und vertraut hast und es einfach geglaubt hast?! Dass das damals für dich das Beste war, weil du vielleicht sonst haue bekommen hättest, weil du so wundervoll bist und derjenige, der dir das gesagt hat, nicht wollte, dass du deine Schönheit und Einzigartigkeit in die Welt strahlst, vielleicht aus Neid?!

Was auch immer du da über dich geglaubt hast, warum auch immer du dich klein gemacht hast mit deinen Gedanken, JETZT ist der Zeitpunkt, für dich da zu sein. Du bist heute nicht mehr dieses kleine verletzte Mädchen, welches abhängig von ihrem Umfeld war.

Heute bist du, du.

Vielleicht hast du noch ein paar Fassaden in dir, ein paar Verhalten, wo du merkst, das Mädchen will raus, es ist mehr als das, was ich gerade zeige.

Du hast immer die Wahl! Jeden Tag, jeden Moment!

Hör auf, deine Fassaden zu verurteilen! Du kannst weiterhin dich darüber ärgern, dass sie da sind, und dich klein, schwach und machtlos fühlen. Das ist ok, und manchmal tut das gut, aber dann frag dich: Wie fühlt sich das an? Will ich weiterhin so denken?

Was bringt es mir, mich mit meinen Verhaltensweisen und Fassaden so zu bemitleiden?

Das Leben ist eine Reise und unser Inneres der Kompass.

Wann willst du hinter diese Fassade schauen und dich befreien?

Was hält dich noch zurück? Wo spürst du ein „Aber…“, ein Drücken?

Ich kenne diesen Weg und ich weiß, wie beängstigend das sein kann, dahinter zu schauen. Und vielleicht spürst du auch, dass da mehr ist, aber du weißt nicht, wie du das machen sollst und wo du anfangen kannst. Wenn du willst, melde dich gern bei mir! Ich kann dir gut zuhören und dich auf deinem Weg unterstützen.

Alles Liebe für dich,
Nadin

Avery

Hier gebe ich dir Raum und begleite dich dabei, dir näher zu kommen und deine Herausforderungen mit dir gemeinsam zu überwinden.

Dabei höre ich dir aufmerksam zu und stelle dir immer wieder Fragen, um Klarheit in deine derzeitige Situation zu bringen. Es geht dabei nicht darum, dass ich dir irgendeine Lösung nenne und fertig ist, sondern es geht um dich. Ich kann meine Erfahrungen mit dir teilen, aber das heißt nicht, dass dein Weg genauso wie meiner aussieht. Es liegt mir am Herzen, dass ich dich dabei unterstütze, deinen Weg zu finden, sodass du allein laufen kannst. Gemeinsam finden wir heraus, was dich ausmacht und wer du wirklich bist.

Ich begleite dich auf eine sanfte Weise und wir gehen in deinem Tempo.

Deswegen biete ich dir auch an, dich zunächst per Mail oder Chat mit mir auszutauschen. Wir können auch gern Telefonieren oder Whatsapp-Sprachnachrichten senden. Im Idealfall Skypen wir miteinander oder Treffen uns. Ganz wie du magst und wie es sich für dich stimmig anfühlt.

Hast du das Gefühl, ja, das würde ich gern ausprobieren?

Dann schreib mir einfach eine Mail an: nadin.weisze@web.de

Ich freue mich, von dir zu hören. Alles Liebe, Nadin

Warum kann ich nicht einfach so, wie früher sein?!

Hallo,

„Warum bist du nicht einfach so, wie früher?“ Diese Frage wurde mir aus tiefster Sehnsucht und Verzweiflung gestellt. Tut mir leid, dass ich sie nicht einfach so ignorieren und als Frage stehen lassen kann. Ich finde sie wundervoll und sie bewegt eine Menge in mir. Danke dafür!

Früher, das ist der Zeitpunkt, an dem ich noch zur Schule ging. Die ersten zwei Semester meines Studiums.

Der Zeitpunkt bevor ich krank wurde.

Wenn ich zurück schaue, dann merke ich, ich habe mich stark verändert. Seitdem ich krank war und gesund wurde, habe ich mich innerlich um 180 Grad gedreht. Das Gefühl habe ich schon seit Langem.

Ich bin einmal ausgestiegen, einmal komplett raus aus meinem Umfeld, aus meinem alten Leben. Was folgte: Eine intensive Auseinandersetzung mit mir und dem Leben. Im Nachhinein würde ich das Jedem empfehlen.

Ja, ich bin nicht mehr die, die ich einmal war. Das ist wahr.

Wenn ich in das Ich von damals hineinfühle, dann fühle ich nicht viel. Dann merke ich, ich existiere einfach nur. Ich mache das, was irgendwie jeder macht und ich lebe ein normales Leben. Ich bin normal und fühle wenig. Ich bin angepasst. Ich halte mich zurück und befinde mich mit meinen Sinnen komplett im Außen. Ich schaue, was Andere machen und mache mit.

Ich bin ständig krank und lerne fleißig für die Schule oder Uni.

Tjaja… schließlich, will ich ja mal was werden; viel Geld verdienen, einen sicheren Job bekommen und eben das, was jeder so will. Ja, das gehört sich so und funktioniert ja auch. Und bis dahin hab ichs ja auch einfach so gemacht, so wie Jeder eben. So, wie mein Umfeld. Ich bin da und existiere. Ich überlebe. Meine Gewohnheit gibt mir Sicherheit. In meiner gewohnten Umgebung kann ich einfach so weiter funktionieren.

Wenn alle das machen, was eben gemacht wird, dann fällt es auch nicht auf.

Solange da keiner aus der Reihe tanzt, muss sich auch Nichts verändern. Das läuft dann eben so. Leben halt. Läuft und macht man so. Tut mir leid, dass ich aus der Reihe tanze…

Individualität? Lebendigkeit? Ich-Sein? Tiefe Freude? Aus vollem Herzen glücklich und unabhängig sein? Fehlanzeige. Angepasst und der Fokus eher auf dem Schlechten, weil ja verständlicherweise auch einfach viel Nicht so Gutes da ist. Läuft.

Ja, ich bin nicht mehr wie früher. Und darüber bin ich froh, sehr froh. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Ich bin dankbar dafür, dass ich fast gestorben wäre. Denn dadurch habe ich erkannt, was das Leben wirklich ist. Ich habe erfahren, dass das Leben mehr ist als das, was ich bisher kannte. Früher hätte ich das auch nicht geglaubt, da ich es selbst nicht erfahren habe. Ja, ich würde vielleicht immernoch funktionieren. Wäre immernoch ständig kränklich und würde denken, ach ey, scheiß Immunsystem, aber ist ja nun mal so.  Aber nein, das kann ich eben nicht mehr. Ich bin gefühlt aufgewacht.

Ich kann Nichts dafür. Und ich will Niemandem etwas Böses. Nur mir reicht eben nicht mehr, was davor war. Ich kann nicht mehr einfach nur wegschauen. Ich gebe mich mit Leid nicht mehr zufrieden und glaube, dass das für mich eben so sein müsste. Tja, scheiße ists für dich, es muss eben auch die Verlierer geben. Einige haben eben mehr Leid abbekommen als andere.. so ist das Leben.

Nein?! Jeder hat es verdient! Jeder! Du auch!

In dieser einen Nacht damals im Krankenhaus, in der ich nicht schlafen konnte, mich die Sondennahrung am Leben hielt, ich verzweifelt war und es mir wirklich schlecht ging.. In der ich keinen Sinn in all dem hier gesehen habe. In dieser einen Nacht änderte sich alles...Auf einmal sprach mein Herz zu mir.  …und ja, seitdem bin ich ein anderer Mensch. Seitdem lebe ich. Und zwar so richtig! So lebendig habe ich mich noch nie gefühlt. Es ist als wäre ich in dieser einen Nacht neu geboren worden.

Wenn dir so etwas passiert und du auf einmal die Welt aus einer völlig anderen Perspektive betrachtest.

Wenn du auf einmal dein gesamtes bisheriges Leben verstehen und annehmen kannst.

Wenn du weißt, warum die Dinge so passiert sind, wie sie passiert sind und du die Zusammenhänge siehst und weißt, warum alles so kam, wie es kam.

Und dazu dann auch noch spürst und weißt, wie du dein Leben verändern kannst.

Und du weißt woher dein Leid kommt, nämlich daher, weil dir etwas Entscheidendes gefehlt hat, dann kannst du dein Leben nicht mehr Leben, wie du es bisher gelebt hast.

Und, dann willst du es auch gar nicht, weil du realisierst, dass du davor nicht gelebt hast.

Nicht für dich. Und auf einmal fängt es an wehzutun.

Auf einmal fängst du an zu spüren, wenn du etwas gegen dich machst. Du merkst, wenn du Dinge tust, die nicht deinen Gedanken entspringen. Und ja, auf einmal konnte ich gar nicht anders, als mich selbst anzunehmen und zu lieben.

Und dabei ist es, für Einige: leider, geblieben.

Ich merke, wenn mir etwas nicht gut tut. Und ich bin dankbar dafür.

Früher habe ich ein sehr sensibles Gefühl dafür entwickelt, was andere Menschen brauchen, was andere Menschen fühlen, wie es anderen Menschen geht. Ich bin unbewusst darauf eingegangen. Ich habe gemerkt, wenn ich anderen Menschen etwas Gutes tue und ihnen dabei helfe, sie zufrieden zu machen, dann bekomme ich ein bisschen von ihrer Zufriedenheit ab. Dann geht es mir in gewisser Weise gut.

Diese Gabe ist heute natürlich nicht weg. Ich lernte sie anzunehmen.

Sie ist ein Teil von mir.

Ich spüre heute noch sehr deutlich, was Menschen eigentlich bewegt und auch, wenn sie sich selbst im Weg stehen. Und eben auch, wenn sie leiden. Und es ist noch immer mein Bedürfnis, dass es ihnen gut geht.

Nur, es hat sich etwas geändert.

Früher bin ich einfach unbewusst mitgeschwommen.

Ja, ich konnte gar nicht anders. Das war meine Überlebensstrategie. Bloß nicht anecken und es allen Anderen recht machen. Das war sicher, dann falle ich nicht auf. Wenn man das sein gesamtes Leben macht, dann wird das zur Gewohnheit. Und weh tun, tut es auch nicht, da man sich an Schmerzen gewöhnt. Dass man vermehrt krank wird, ist vielleicht komisch, kann aber auch als normal abgetan werden. Passiert halt…

Es hat sich etwas verändert.

Mein Bedürfnis ist es wie gesagt noch immer, Menschen dabei zu helfen, dass es ihnen gut geht. Damals wollte ich, dass sie zufrieden sind, dass einfach nur ihr Leid in diesem Moment kurz weg ist. Doch ich habe erlebt und erfahren, dass das Leben so viel mehr ist.

Ich habe erfahren, dass das Leben so, so wundervoll ist und, dass es das Leben gut meint, mit allem, was hier irgendwie so, Tag ein Tag aus passiert. Ich habe erlebt, wie es sich anfühlt wirklich, wirklich glücklich zu sein. Wie es ist, von Innen heraus zu strahlen und einfach dankbar dafür zu sein, dass ich lebe und liebe und lachen kann.

Das Gefühl der unbeschwerten Freiheit und die Leichtigkeit des Seins

Ja, das habe ich nun mal erlebt… Ich bin dankbar dafür. Und genau, weil ich es erlebt habe: Einmal wie es davor war, wo es zwar lief und man sich irgendwie so über Wasser gehalten hat. Und das, wie es jetzt ist, wie es danach ist. Ich kenne Beides und wenn ich die Wahl habe, dann wähle ich das, wie es jetzt ist. Ja, ich entscheide mich dafür, weil es einfach wundervoll ist.

Und genau das hat sich geändert.

Ich kann das, was ich erlebt habe, nicht wieder weg machen. Das ist passiert. Ich habe mich weiterentwickelt als Mensch.

Und: Ich spüre noch immer, wenn es meinem Gegenüber nicht gut geht, das ist geblieben. Nur jetzt gehe ich tiefer, weil ich die Zusammenhänge sehe und sie erfahren habe.

Ja, es ist beängstigend sich selbst zu begegnen. Ja, es kann weh tun. Ja, es ist nicht immer einfach. Und es war auch nicht immer einfach. Aber hey, es war und ist es sowas von wert.

Und ich würde es nicht wieder rückgängig machen wollen.

Da ist dieses Bedürfnis in mir, meine Erfahrung zu teilen. Ich möchte gern Menschen dabei unterstützen, das auch zu erleben. Ich habe auch das Gefühl, dass ich das kann.

Nur ja, du musst dafür bereit sein.

Und ja, seitdem bin ich ein anderer Mensch und wenn ich spüre, dass Menschen leiden, dann weiß ich, dass das dazu gehört, aber auch, dass das nicht länger so bleiben muss.

Und ich verspüre dann das tiefe Bedürfnis, ihnen zu helfen und meine Erfahrungen mit ihnen zu teilen. Denn ich spüre auch, dass sie genauso glücklich und fröhlich sein können. Und auch, wie sie das anstellen können.

Nur: Sie müssen dafür bereit sein.

Und ja, es kann sein, dass sie sich von mir entfernen… Das kann ich verstehen. Denn Menschen wollen nicht mit ihrem Schmerz konfrontiert werden. Menschen wollen nicht leiden. Das kann ich total verstehen. Ich wollte das auch nicht. Und habe mich auch davor gedrückt.

Und ich hatte auch AngstJa, ich kenn das, ich weiß, wie das ist.

Und ich weiß auch, dass es sich im alten Leid sicher anfühlt.

Und doch ist der Schmerz etwas, was einfach dazu gehört. Und wenn man genauer hinschaut, dann kann er so viel geben. Und in kürzester Zeit kann sich so viel verändern. 

Ich wollte auch lang nicht hin schauen, bis ich fast aufgegeben habe und es nicht mehr weit zum Tod war. Ja, war halt so. Und ja, ist halt ganz schön krass bei mir gewesen und das heißt ja nicht, dass es bei Anderen auch so verläuft.

Aber, darum geht es ja gar nicht wirklich… was ich für mich nur heute weiß, ist, dass das Leid, welches jetzt da ist, schon ausreichen sollte, um Nachdenken. 

Und, ich möchte Menschen dabei unterstützen, aus dem Leid und was damit zusammenhängt, auszusteigen.

Ich glaube, naja, nee, mehr noch: Ich bin davon überzeugt, dass es jeder Mensch verdient hat, glücklich zu sein, und zwar so richtig. So richtig, richtig doll!

Jeder Mensch hat es verdient, sich so richtig, richtig gut zu fühlen und voller Liebe zu sein.

Und, ich glaube auch, dass, wenn ganz viele Menschen das erleben und voller Liebe und Glück übersprudeln und das Beste auch ihrem Umfeld wünschen und mitgeben, weil sie wissen wie, weil sie es selbst erfahren haben, dann kann sich eine Menge in der Welt bewegen.

Große Gedanken und vielleicht ein wenig größenwahnsinnig.

Aber sind nun mal meine Gedanken… das ist mein Ziel, das kommt von Herzen. 

Was hält dich heute noch zurück?

Alles Liebe,
Nadin

Vom Schmerz und inneren Implus

Hallo,

ich habe gerade das Bedürfnis, ein wenig tiefer zu gehen. Vor einer Weile schrieb ich einen Artikel zum Thema Warum wir körperliche Schmerzen brauchen. Darauf will ich noch ein wenig näher eingehen, weil es mich gerade wieder betroffen hat und ich für mich eine Menge daraus ziehen konnte. Jetzt fühle ich mich freier und wieder ein Ticken lebendiger. Wundervoll!

Erst in der letzten Woche habe ich wieder ähnliches erlebt.

Ich fühlte mich angeschlagen, hatte Hals- und Ohrenschmerzen.

Meine erste Reaktion: Wie jetzt? Och nee, ich brauch doch gar keine Krankheit, läuft doch gerade richtig gut. Mittlerweile weiß ich aber auch, okay, da steckt mehr dahinter. Schauen wir also mal hin, was mir Mr. Körper da wieder sagen möchte. Was ist denn das Spannende, was ich daraus lernen kann?

Es war also an der Zeit, mal wieder nach Innen und auf mein Leben zu schauen…

Halsschmerzen. Ich hab soooooon Hals und irgendetwas bringe ich nicht zur Sprache. Et voilá: Ohrenschmerzen, wo ich scheinbar irgendetwas nicht hören will. Das Ganze steht auch für einen verdrängten Konflikt. Dass ich mit Wut und Konfliktsituationen meine Schwierigkeiten habe, war mir nichts Neues. Ich habe genauer hingeschaut:

Wo habe ich denn sonen Hals?

Die Frage war eigentlich schon fast überflüssig.

Seit ca. zwei Monaten war ich nun schon unzufrieden mit meiner Arbeit. Ich merkte, dass ich da nicht mehr reinpasse und dieser Job in meiner Zukunft keine Rolle mehr spielt. Gleichzeitig war ich genervt, wie ich mich behandeln ließ und welche Aufgaben ich erfüllte. Klar, das kann so laufen und ich bin ja da, um zu arbeiten. Anfangs hat es mir auch echt Spaß gemacht, da es ein Gegenstück zu meinem alten Bürojob war. Doch die Anfangsfreude war verpufft. Ich merkte mehr und mehr, dass es einfach nicht mehr passt für mich. Ich und meine Vorstellungen haben sich auch über die Reise hinweg verändert.

Im Gegensatz zu meinem alten Job hatte sich zwar schon Einiges verbessert: Die Message, die das neue Unternehmen vertritt, passte nun auch zu meinen inneren Überzeugungen, sodass ich nicht mehr länger Dinge tat, die mir wertlos erschienen. Der Umstand Zeit gegen Geld zu tauschen, war also anfangs noch ok. Doch ich merkte, immer, wenn ein Lob der Kunden kam, spielte sich Folgendes ab: Hey toll, danke, das freut mich. Aber gleichzeitig kam da auch innerlich: Hmmm.. okay, aber irgendwie ist es nicht ganz mein Werk und mein Schaffen. Ich erfülle und gebe weiter, aber bin eher ausführend und machend, anstatt wirklich mich darin zu sehen.

An diesem Punkt war ich vor einem Monat und dennoch habe ich das einfach so weiter laufen lassen und habe nicht auf diesen inneren Impuls gehört, der mir mitteilen wollte, dass es hier so nicht weiter geht. Ich habe mich einfach nicht getraut. Stattdessen versuchte ich, mir das immer irgendwie gut zu reden. Hallo Ohren- und Halsschmerzen, endlich macht ihr mit mir mal Halt.

Ja, es war also an der Zeit, etwas zu verändern, auf meinen inneren Impuls zu hören. Ich beschloss, mit meinem Chef zu reden und ihm die Situation zu erklären und, dass ich mich in der Zukunft nicht mehr hier sehe. Daraufhin kündigte ich. Klingt super easy, wie ich das hier so schreibe und total selbstverständlich.

Ja, passt nicht mehr, kündige ich eben…

…wenn es nicht mehr passt und es mich eben weiter zieht. Logisch! Aber nein, das war es nicht. Im Gegenteil ich hatte mega Angst mit ihm zu reden und auch, auf meinen inneren Impuls zu hören und ihm zu vertrauen. Gängigerweise versuche ich nämlich, dem aus dem Weg zu gehen. Achtung Gefahr, laaaauf! Damit stehe ich mir allerdings selbst im Weg. Ein Anteil in mir versucht dann auch noch, mich irgendwie schlecht zu machen, so von wegen: Ach mensch, jetzt reiß dich doch mal zusammen. Wir sind doch hier nicht bei Wünsch-dir-was. Manchmal muss man eben auch die Zähne zusammen beißen und das Aushalten und Durchziehen, irgendwann wird es bestimmt besser… Ja, das kenne ich und dann auch noch in jeder Situation den Fehler bei mir suchen und mich immer mehr anpassen und einengen, damit es irgendwie dem Anderen passt.

Jaaa… kann man machen. Ähhhm… aber nee!

Ich kann dich verstehen, lieber innerer Nachgeber und Nörgler und harter Kern, Kämpfer! Aber nein, es gibt da noch andere Wege und Möglichkeiten!

Das Leben darf auch einfach sein. Es darf sich gut anfühlen.

Es darf dir auch gut gehen, du darfst frei sein und du darfst auf deinen inneren Impuls hören. Du musst dich nicht immer fügen und Ja zu allem sagen, was sich innerlich aber eigentlich nicht so gut für dich anfühlt. Das muss nicht sein! Du hast es verdient, glücklich zu sein! Ja, auch du! Und, du darfst weiter gehen, wenn es sich für dich danach anfühlt.

Das Leben muss nicht immer aus Kämpfen und Durchhalten bestehen.

Und vor allem sollte es nicht aus Hoffen bestehen: Hoffen, dass es irgendwann vielleicht besser wird. Durch irgendein Wunderwerk wird sich schon etwas verändern. Irgendwann kommt der Prinz und rettet mich. Schön wärs, aber was ist, wenn er doch nicht kommt?! Wann realisiere ich das dann? Ich glaube, das führt dann nur dazu, dass ich immer mehr abstumpfe… Irgendwann ist die Stimme da drin dann immer leiser. Irgendwann hab ichs geschafft, dann merke ich nicht mehr, wer ich eigentlich bin und was meine Werte und Vorstellungen sind.

Nee, nee, nee. So muss das doch nicht! Lieber innerer Nörgeler und Kämpfer! Ich kann dich verstehen, aber und vielleicht genau deswegen möchte ich lieber leben und lieben.

Frei und glücklich sein. Und fühlen…

… fühlen, wenn etwas nicht mehr passt und mich einengt.

… aus körperlichen Schmerzen und Symptomen wachsen.

Ich habe also den Entschluss gefasst, zu kündigen, auf meinen inneren Impuls zu hören.  Meine Schmerzen waren schlagartig weg. Klingt zu schön, um wahr zu sein, oder? Aber das habe ich nun schon einige Male erlebt. Sobald ich den inneren Konflikt dahinter gelöst hatte, hat sich eine fast sofortige Besserung meiner Beschwerden eingestellt. So von wegen:

Aufgabe erledigt, kann weiter gehen. 

Ich finde es deswegen unglaublich spannend, wie Körper und Seele zusammen spielen und sich gegenseitig unterstützen.

Die Angst mit meinem Chef zu sprechen und zu kündigen, war übrigens echt nicht witzig. Aber ich wusste, da muss ich jetzt durch. Ich finde es sehr spannend, dass die Angst unseren Verstand dazu anregt, sich das schlimmste auszumalen und uns so versucht, zurück zu halten. In meinem Kopf liefen die schlimmsten Szenarien ab. Eine Essenz davon war, dass ich garantiert verletzt werde, dass er ausrastet und mich klein macht. Unglaublich spannend. Das zeigt mir, dass da noch ein paar Baustellen offen sind und, dass ich da bei Gelegenheit mal genauer hinschauen kann, woher das eigentlich kommt.

Das Gespräch dauerte übrigens maximal 3 Minuten und es war von vollstem Verständnis und Wohlwollen für beide Seiten geprägt. Sehr interessant, liebe Angst, was du so draus gemacht hast!

Ich fühle mich nun bestärkter und wieder ein Stück weit verbundener mit mir selbst, weil ich merke, ich geh da meinen Weg und schau, wo es mich innerlich hinzieht und führt.

Mich interessiert, ob du schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht hast und was sich bei dir durch einen körperlichen Schmerz schon verändert hat?

Ich freue mich, von dir zu hören!

Alles Liebe,
Nadin

 

Warum wir körperliche Schmerzen brauchen.

Hallo,

heute mal eine etwas andere Art, meine Gedanken mit dir zu teilen. Ich erzähle dir etwas: eine Art Geschichte, die etwas tiefer geht…

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Sie sagte mir, sie hat große Schmerzen im Rücken und an der Halswirbelsäule, vor allem, wenn sie sich bewegt. Ihr Körper ist nicht ausgeglichen und war es auch schon ihr gesamtes Leben nicht wirklich. Als frühe Mutter von drei Kindern hat sie sehr viel dafür gegeben, ihre Liebsten zu tollen jungen Menschen groß zu ziehen. Ihre eigenen Bedürfnisse hat sie dafür oft zurückgesteckt und dabei auch die Anforderungen des Lebens mit einer leichten Überforderung einfach durchgezogen und irgendwie gelöst, ohne groß drüber nachzudenken. Einfach machen, irgendwie und ohne Verluste. Das macht man eben so…

Jetzt, wo alle aus dem Haus sind, merkt sie, dass sie alt wird; dass ihr Körper ein paar Laster davon getragen hat und dass jetzt, wo sie zur Ruhe kommt, dieser immer lauter schreit und auf sich aufmerksam machen möchte. Jetzt, wo sie die meiste Zeit allein zu Hause verbringt, kann sie sich nicht mehr von sich selbst ablenken. Jetzt gibt es nicht mehr so viel für die Anderen zu tun, sodass auf einmal viel, viel Raum für sie selbst da ist. Raum, der im ersten Moment überfordert; der im ersten Moment beängstigend und zugleich niederschmetternd wirkt.

Was passiert dort gerade?

Jetzt auf einmal fängst du an zu realisieren, wie es dir geht, was dort gerade bei dir los ist. Und, weil es nicht das tolle glückliche Gefühl der Lebendigkeit und Leichtigkeit ist, welches dort in dir aufkommt, willst du es nicht wahr haben und wehrst dich dagegen. Du willst dieses Gefühl der Ohnmacht, des Schmerzes und der Leere nicht fühlen. Es ist nicht angenehm und unglaublich beängstigend.

Jetzt auf einmal steht ihr euch gegenüber: du, wie du jetzt bist und du, wie du unbewusst, innerlich vielleicht immer sein wolltest.

Ein schwieriger und unangenehmer Moment, der auf körperlicher Ebene ausgetragen wird…

Warum habe ich diese Schmerzen? fragt sie sich.

Deine Schmerzen bringen dich zur Ruhe; deine Schmerzen lähmen dich und hindern dich daran, vor dir wegzulaufen. Gerade ist es so. Gerade brauchst du, ja DU! dort in dir drinne, die wundervoll und wunderschön ist, einfach Ruhe und einen Moment für dich, nur mit dir. … Denn, sonst wären die Dinge gerade nicht so, wie sie sind. Gerade brauchst du diesen körperlichen Schmerz. Gerade brauchst du deine Verletzung an der Halswirbelsäule. Ja, gerade ist er da. So ist es. Und du spürst ihn. Am liebsten würdest du ihn weghaben wollen, einfach frei von diesen Schmerzen sein. Ja, das wäre schön!

Deine Schmerzen auf körperlicher Ebene schränken dich ein. Sie lassen dich nicht frei und locker leben, sondern bringen dich zum Stillstand, zur Ruhe, sodass du jetzt die Möglichkeit hast, deine Gedanken wahrzunehmen und dich noch intensiver zu spüren. Schon clever, wie der Körper das so macht und managet. Nur doof, dass wir diejenigen sind, die dabei so leiden

Was kann hinter diesen körperlichen Schmerzen stecken?

Lass uns tiefer gehen, um das Ganze nicht so ohne Weiteres weiterhin einfach nur loswerden zu wollen und auszuhalten; denn ohne wäre es schon schöner… Aber gerade ist er nun da.

Wir haben also Schmerzen, starke Schmerzen… körperlich. Wir wissen die Körperstelle und können diese lokalisieren und sagen da tut es weh. Oder in einem anderen Fall: wir haben eine starke Erkältung, bei der wir im Bett liegen bleiben müssen und wir die Nase komplett voll haben. Wir wissen also auf körperlicher Ebene, dass wir krank sind.

Krankheit heißt Ruhe und Ruhe heißt Raum für Gedanken.

Jetzt, wo wir krank sind und im Idealfall Ruhe haben, sind wir gezwungen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Wir müssen hinhören, was unsere Gedanken uns mitteilen. Gleichzeitig treten wir aus unserem Alltag aus und merken, dass die Welt auch ohne uns so weiterläuft, ohne, dass wir großartig etwas dazugeben, ohne, dass wir für alles Verantwortung übernehmen müssen.

Jetzt haben wir Raum und Zeit, um uns mit uns zu beschäftigen, um unsere Lebensweise zu hinterfragen, um zu sehen: Wie sieht das aus, was sich gerade mein Alltag nennt? Und, es ist Zeit, sich die Fragen zu stellen: Tut mir das gut, was ich dort lebe und was sich mein Alltag nennt? Habe ich Freude daran? Wünsche ich mir das so? Wie würde ich es mir erträumen, wenn ich könnte? …

Durch die Schmerzen oder die Krankheit bist du also gerade gezwungen, dich damit zu beschäftigen; dich mit dir zu beschäftigen und dem, was dort in dir vorgeht.

Viele von uns finden nie die Zeit dafür oder hatten in ihrem Leben bisher immer etwas zu tun, sodass dieser Moment so gut wie nie stattfinden konnte; umso stärker muss die Krankheit oder der Schmerz sein, um endlich auf sich aufmerksam zu machen, um endlich gehört zu werden… Soweit so gut, denkst du dir jetzt wahrscheinlich. Schön. Und jetzt? Ich will das doch eigentlich gar nicht. Was soll ich denn jetzt mit dieser Nachricht anfangen. Toll, ich habe die Schmerzen, weil ich in meinem bisherigen Leben nicht auf mich gehört habe.

Gerade denke ich mir: Jaaaaaa, du sagst es! Lies den Satz noch einmal: Ich habe diese Schmerzen, weil ich in meinem bisherigen Leben nicht auf mich gehört habe. Wenn es noch immer nicht klickt macht, lies ihn noch ein paar Mal. Dort steht es ganz klar. Du lebst ein Leben, in dem du so gut wie nie auf dich gehört hast.

Ein Leben ohne Dich!

Du hast viel Zeit damit verbracht, Dinge zu tun, die du eigentlich gar nicht wolltest; Dinge, die du eigentlich nicht wirklich für dich gemacht hast; Dinge, die andere von dir wollten; Dinge, die die Gesellschaft von dir wollte; Dinge, die von dir erwartet wurden… damit hast du viel Zeit deines Lebens verbracht.

Und jetzt, genau jetzt willst du, dass dein Körper, der ja Teil von dir in deinem Leben ist, dass er gesund ist, und keine Schmerzen hat. Nochmal: Dieser Körper hat die meiste Zeit damit verbracht, Dinge zu tun, die gar nicht für ihn gedacht waren, die gar nicht gut für ihn waren. Darunter hat er gelitten und heute trägt er die Schmerzen und Leiden davon. Er hat sich verändert, um etwas zu sein, was er eigentlich gar nicht ist. Um etwas zu leben, was er gar nicht wollte…

Es könnte sein, dass sich Dein Schmerz gerade verstärkt. Das tut mir leid, aber lass ihn einfach sein. Du hältst das aus… wenn du dran bleibst, wenn du es zulässt und diese Tatsache annimmst. Es ist NUR ein Schmerz, der kommt, weil wir gerade einen wichtigen Punkt getroffen haben. Es ist vollkommen ok, dass es dir gerade so geht und es ist auch total normal, dass du dich gerade so fühlst und es wehtut. Dieser Schmerz, der daher kommt, dass du das, was dir wirklich wichtig ist und das, was sich für dich wirklich richtig und gut anfühlt, bisher nicht so ausleben konntest, ist ein tiefes Bedürfnis von dir. Denn du, wie du dort jetzt sitzt und das hier liest, du hast es verdient, dass du dein Leben so lebst, dass es dir gut tut. Du hast es verdient, dass du glücklich bist und dass du Spaß hast und dass du dein Leben so lebst, wie du es wirklich willst!

Ein Leben, was sich richtig richtig gut anfühlt!

Ja, du! Und das will dein Inneres. Das dort drin bist du! Das, was du dort jetzt fühlst. Dieser Schmerz an deinem Halswirbel, der musste erst da sein, um dir jetzt auf offensichtlicher Ebene diesen inneren Schmerz beizubringen. Und, um dir den ersten Schritt in die richtige Richtung zu geben. Oder hättest du ohne Schmerz das Bedürfnis verspürt, dich mit dir und deinem Leben einmal näher und innig auseinanderzusetzen und zu schauen, was für ein wundervolles Ding DU bist?

Jajajaja… wundervolles Ding… DU? Sag sowas nicht. Aber doch! Lass mich dir zeigen, wies weiter geht. Denn du fragst dich jetzt bestimmt… und Jetzt? Jetzt weiß ich das, habe auch etwas gespürt, aber es tut immer noch weh… und ich weiß gar nicht, was ich jetzt machen soll… wenn dort wirklich etwas wahres dran ist, was kann ich denn dann jetzt machen?

Wie kann ich mein Leben anders leben? Denn ich kenne es ja nur so. Wie finde ich raus, was mir gut tut? Und wie lebe ich das dann? Schritt für Schritt. Lass uns losgehen…

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht zu sehr getroffen! Wie geht es dir nach dem Lesen? Hast du einen ähnlichen Zusammenhang zwischen deinem Leben und einer Krankheit bei dir feststellen können? Lass mir gern deine Meinung dazu da. Ich freue mich von dir zu hören!

Warum es egal ist, was Andere über dich denken – 4 wesentliche Fragen

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Hallo,

eigentlich wissen wir es! Es ist egal, was Andere über uns denken und dennoch halten wir uns zurück und trauen uns nicht, das mitzuteilen, was uns wirklich bewegt. Wir haben Angst und sind unsicher. Diese lässt uns an dem Punkt stehen, an dem wir jetzt sind, ohne ins Handeln zu kommen. Kommt dir das bekannt vor? Und eigentlich würdest du viel lieber etwas verändern?

Falls ja, dann kommt dieser Artikel hier genau richtig für dich! Denn in diesem Post möchte ich dir vier wesentliche Fragen stellen, die dir dabei helfen können, die Meinung der Anderen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, um dich so frei davon zu machen.

Also gut, steigen wir gleich mal voll ein: Stell dir vor, du bringst raus, was du mit der Welt teilen willst. Zum Beispiel trägst du heute das knallrote Kleid, du brichst dein Studium ab oder du postest deinen ersten Blogartikel. Menschen werden dich/ ihn anschauen und sich ihren Teil dazu denken. Einige werden es gut finden, Andere nicht. Das ist Fakt. Das positive Feedback nehmen wir gern an, doch die negativen Gedanken und das Bild, welches der Andere dann vielleicht von uns hat, lässt uns zweifeln, ob wir es wirklich tun sollten.

Indem wir nicht handeln, schränken wir uns selbst ein und machen uns abhängig von dem, was Andere vielleicht sagen oder denken könnten. Wir machen uns selbst klein und stehen nicht zu dem, wer wir sind und was wir tun. Wir können das schon ab, ist ja eh nicht so wichtig, was wir zu sagen haben… Das wirkt sich ebenfalls auf unseren Selbstwert aus. Und gleichzeitig verpassen wir die Chancen, die sich ergeben, wenn wir nur handeln würden. Wir werden nie erfahren, was wäre wenn…

Es liegt also auf der Hand, dass das Verhalten, sich von der Meinung Anderer abhängig zu machen, nicht förderlich für uns ist, eher im Gegenteil: es hält uns weiterhin klein und vernachlässigt uns und unsere Bedürfnisse. Das tut weh und auf Dauer kann sich da eine Menge anstauen.

Lass uns das also mal anpacken, um uns davon zu befreien!

Punkt 1: Wer verbrachte bis heute 24h am Tag mit dir?

Es ist vollkommen egal, was Andere von dir denken! Es kann passieren, dass sie etwas gegen das haben, was du da zeigst. Doch auf welcher Basis urteilen sie über dich? Sie kennen immer nur einen Teil von dir, einen klitzekleinen Ausschnitt aus deinem Gesamtpaket DU. Sie wissen so wenig über dich, und dann bilden sie sich ein Urteil über das, was du dort von dir preisgibst?! Und du hörst auch noch darauf?! DU bist der Mensch, der seit deiner Geburt 24h am Tag mit dir zusammen ist; durch alle Erfahrungen mit dir durchging… Im Vergleich dazu ist dieser kleine Ausschnitt, den sie von dir sehen, gar nichts. Ihr Urteil beruht also auf keiner wirklichen Grundlage, sodass du es NICHT persönlich nehmen KANNST. Nur weil sie etwas nicht an dir mögen, brauchst du dich nicht anzweifeln!

Punkt 2: Warum reden sie so über dich?

Du zeigst etwas von dir, was du bist und dich bewegt. Die Meinungen der Menschen darauf sind sehr unterschiedlich, denn jeder sieht seine Welt aus einer anderen Perspektive. Jeder von uns hat in seinem Leben seine eigenen Erfahrungen gemacht, weswegen jeder heute genau so ist, wie er ist und an dem Punkt steht, an dem er steht. Der Eine zum Beispiel hat eine gute Erfahrung mit dem Reisen gemacht, der Andere würde nie wieder in ein fremdes Land reisen. Und du selbst liebst aber dieses Land, weil es dich persönlich sehr bereichert hat. Was auch immer du tust: Es wird Menschen geben, die es mögen, was du machst, und welche, die es nicht tun. Egal was der Fall ist, du kannst es nicht beeinflussen. Du kannst ihre Reaktion nicht ändern, denn sie selbst reagieren aufgrund ihrer Erfahrungen und Ansichten. Du bestimmst, allerdings wie viel Macht du ihnen gibst. Wie viel Macht willst du ihren Aussagen geben? Für Viele ist es leichter, sich über andere Menschen auszutauschen, anstatt selbst die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Nimms also nicht persönlich.

Punkt 3: Und wenn es wehtun wird, was sie sagen?

Wenn du dich mit dem, was du bist sichtbar machst, machst du dich auch verletzlich. Du zeigst dich, so wie du gerade bist, oder wie du denkst und fühlst. Das ist zunächst beängstigend, aber so, wie du bist, bist du gerade nun mal! Nicht perfekt, hast deine Ecken und Kanten, aber das ist vollkommen okay, das ist gut, denn das bist du! Steh zu dir! Du bist wundervoll! Wenn du es nicht macht, wer bitte dann?!
Wenn dic
h eine Aussage trifft, dann kann das weh tun. Ja! Doch gleichzeitig ist es eine unglaublich große Chance. Denn wie ich bereits hier geschrieben habe, lassen uns unangenehme Gefühle wachsen. Sieh es also als Möglichkeit, mehr über dich zu erfahren. Du kannst immer überprüfen, was sich für dich richtig und gut anfühlt, und was nicht. Vielleicht wirst du durch sie auf wunde Punkte, die dir schon lange nicht mehr helfen, aufmerksam gemacht. Dafür kannst du dankbar sein.

Und nun noch der vielleicht wichtigste Punkt.

Punkt 4: Bist du es dir selbst wert?

Hören wir auf das, was Andere sagen, dann schränken wir uns selbst ein. Damit geben wir dem Anderen eine Menge Macht über uns. Hast du dir jemals die Frage gestellt, warum die Meinung des Anderen dich eigentlich so interessiert? Du bist es dir selbst nicht wert genug, zu dir zu stehen! Du brauchst die Bestätigung und Anerkennung der Anderen. Im Idealfall fällt ihr Urteil über dich gut aus, dann fühlst du dich auch gut. Fällt es hingegen schlecht aus, fühlst du dich schlecht. Aber was ist dabei mir dir? Was fühlt sich denn für dich richtig an? Wie ist es, wenn du dich selbst unterstützt und endlich sagst, was du zu sagen hast und zeigst, wer du bist? Wenn du dich selbst wertschätzt, machst du dich frei von den Meinungen Anderer. Denn du bringst dich und deine Message einfach nach draußen, weil es DIR wichtig ist, dass das in die Welt kommt und du sein kannst, wie du bist. Du bist dir bewusst darüber, dass es Menschen gibt, die anders denken, aber das berührt dich nicht länger, weil du dein Ding machst und weißt, dass sich manchmal eben auch Meinungen unterscheiden, abhängig davon, wo der Jeweilige im Leben steht.

Versteck dich also nicht länger und hau raus, was du willst! Übernimm Verantwortung für dich und dein Leben und fang an dich zu unterstützen, dich selbst wertzuschätzen, indem du zu dir stehst!

Es wird immer Menschen geben, die es scheiße finden, was du machst. Aber einfach nur urteilen und meckern kann jeder. Lass sie reden und geh deinen Weg! Es wird genauso gut auch immer Menschen geben, die hinter dir stehen und dich auf deinem Weg unterstützen.

Verpasse nicht die Chance, deine Großartigkeit mit der Welt zu teilen!

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Lebst du schon, oder zweifelst du noch? Was hält dich noch zurück, es zu tun? Was willst du eigentlich schon lange herausbringen und von dir zeigen, traust dich aber noch nicht? Lass mir gern einen Kommentar da. Ich freue mich, von dir zu hören.

Wie du schlechte Gefühle in Entwicklung verwandelst – 4 Schritte

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Hallo,

im letzten Beitrag habe ich dir gezeigt, warum deine schlechten Gefühle es nur gut mit dir meinen und wie wertvoll sie eigentlich sind. Dieser Zusammenhang ist ein Anfang, denn du wertest sie nicht mehr nur ab, sondern öffnest dich ihnen gegenüber.

Doch wie geht es nun weiter? Du fragst dich jetzt bestimmt, WIE du deine schlechten Gefühle verwandeln kannst und welche Entwicklung aus ihnen hervorgehen soll.

Um das heraus zu finden, gibt es ein paar einfache Schritte, die ich dir nun vorstellen möchte.

Vier Schritte, die deine Gefühle in Entwicklung verwandeln lassen.

In diesem Moment fällt mir noch ein Gedanke aus meinem früheren Physikunterricht ein. Das Stichwort lautet Potential. Etwas hat Potential bedeutet: Es ist Energie vorhanden, um Arbeit zu verrichten. Vielleicht nicht schön formuliert, aber das bringt das Ganze auf den Punkt. Unsere schlechten Gefühle haben Potential. Sie sind Energie und lassen sich in Entwicklung verwandeln. Wir können an ihnen wachsen und neue Sichtweisen über uns und unser Leben gewinnen.

So, wie machen wir das nun?

Die vier Schritte sehen wie folgt aus:

  1. Schritt: Annehmen
  2. Schritt: Anschauen
  3. Schritt: Hinterfragen
  4. Schritt: Entscheiden und Handeln

Lass uns da einmal näher drauf eingehen.

1. Schritt: Annehmen

Dein schlechtes Gefühl kommt nicht von irgendwo her. Du fühlst dich so, weil ein Umstand in deinem Leben gerade unschön ist. Was es auch sein mag. Das Leben ist gerade so. Ja, es ist unschön, ja, du willst es gern anders haben, aber es ist eben gerade so. Reg dich vielleicht kurz auf, aber es ist eben gerade so. So, wie du jetzt bist und wo du jetzt bist, so ist es nun mal gerade. Das ist Fakt. Nimm es an. Wie fühlt es sich an? Wo merkst du es?

2. Schritt: Anschauen

Lass uns genauer hinschauen. Heute morgen ging es dir vielleicht noch ganz anders. Was ist also passiert, dass du dich jetzt so fühlst? In welcher Situation hat sich etwas verändert? Vielleicht hast du etwas nicht bekommen, was du haben wolltest, vielleicht hat Jemand etwas gesagt, was dich getroffen hat oder du stehst im Stau und kommst nicht voran. Was es auch sein mag, in jeder Situation wirst du einen Gedanken gehabt haben! Welcher Gedanken war es? Denk noch einmal zurück und schau, was es war. Vielleicht dachtest du dir: Warum bekomme ich nie, was ich will? oder Wie kann er nur denken, dass ich schwach bin? oder Na toll, jetzt komme ich zu spät, warum bin ich nicht früher losgefahren? Es hilft auch, sich das Ganze aus einer Beobachterperspektive anzuschauen. So hast du etwas Abstand zu der Situation und steckst nicht wieder sofort im Gefühl fest.

3. Schritt: Hinterfragen

Jetzt kennen wir die Situation und die Gedanken, die damit zusammenhängen. Diese wiederum haben sehr wahrscheinlich das schlechte Gefühl in dir ausgelöst. Jetzt ist es wichtig, sich den Gedanken genauer anzuschauen. Wie fühlt es sich an, wenn du ihn denkst? „Ich bekomme nie, was ich will!“ „Ich bin schwach!“ „Ich war nicht gut genug!“ Meist fühlen wir uns schlecht und klein, irgendwie minderwertig, wenn wir ihn denken. Ist dieser Gedanke wahr? Ist er wirklich wahr? Bekommst du wirklich nie, was du willst? Bist du wirklich schwach? Bist du wirklich nicht genug? Wie fühlt es sich an, wenn du den Gedanken nicht denkst? Wahrscheinlich fühlst du dich freier, selbstbewusster und lebendiger. Schreibe den Gedanken in positive Weise um: „Ich bekomme, was ich will!“ „Ich bin stark!“ „Ich bin gut genug!“ Wie fühlt es sich an, wenn du den neuen Gedanken denkst?

Du weißt nun, wo dein schlechtes Gefühl herkommt. Durch die Situation wurde ein wunder Punkt in dir getroffen. Dahinter liegt ein Gedanke, der dich klein macht, der dich einschränkt und der wehtut. Doch das muss nicht weiterhin so bleiben… und deswegen ist es gut, dass dieser wunde Punkt getroffen wurde.

4. Schritt: Entscheiden und Handeln

Wir wollen nun etwas tun, damit die Situation das nächste Mal anders abläuft und du nicht wieder mit deinem schlechten Gefühl zurück bleibst.

Zunächst musst du dich entscheiden:

Willst du weiterhin so denken und handeln wie bisher und dich dadurch schlecht fühlen ODER möchtest du dich für den neuen Gedanken und Weg entscheiden, der dich womöglich besser fühlen lässt?

Du hast es in der Hand dein schlechtes Gefühl in Entwicklung zu verwandeln!

Wenn du innerlich eine andere Entscheidung als sonst triffst, wird sich auch etwas im Außen verändern.

Durch die vorhergehenden Schritte weißt du nun, woher dein Gefühl kommt, du kennst die Situation und auch, dass sie mit deinen Gedanken zusammenhängen, wie du dich und die Welt siehst. Du kennst nun auch den Gedanken, der dich besser fühlen lässt. Wenn du also erneut in eine solche Situation kommst und deinen neuen Gedanken denkst: Wie handelst du jetzt? Was würde ein selbstsicherer, gestärkter Mensch tun? Er würde sich für das, was er haben möchte einsetzen und vielleicht seine Strategie ändern. Ihm wäre es egal, was andere über ihn denken, weil er weiß, dass zählt, was er über sich denkt. Und er würde zu sich stehen und hätte einen guten Grund, wenn er mal zu spät kommt.

Du weißt nun, was zu tun ist! Bist du es dir wert, dich für dich und deine Träume und Ziele einzusetzen?

Das schlechte Gefühl will dir zeigen, dass dort noch mehr für dich drin ist! Du bist es wert! Und du bist gut genug! Und du bist stark! Entscheide selbst, was wahr ist.

Handel und übernimm Verantwortung! Denk an das Gefühl, welches du hast, wenn du denkst:  „Ich bekomme, was ich will.“ “ Ich bin gut genug!“ und „Ich bin stark!“ Nutze das Selbstbewusstsein und die Stärke und geh raus, um das zu erreichen, wovon du träumst.

Dein Denken bestimmt dein Leben.

Noch ein kleiner Tipp:

Nimm dir am Besten einen Zettel und Stift. Wenn du es schriftlich vor dir hast, kommt die Antwort meist von selbst. Schreib einfach auf, was dir in den Sinn kommt. Bewerten und kritisieren kannst du später…

Soo. Das sind die vier Schritte, mit denen du deine schlechten Gefühle in Entwicklung verwandeln kannst und dir so ein Stück näher kommst.

Was meinst du? Ist das alles nur so ein Gelaber, was nicht wirklich etwas bringt? So Gefühle und sowas sind nicht dein Ding? Und sich hinzusetzen und über Situationen nachzudenken auch nicht? Denken soll mein Leben bestimmen? Paaaah.

Deine Zweifel sind vollkommen berechtigt und früher habe ich ehrlich gesagt ähnlich gedacht. Mit dem Thema hatte ich nie wirklich etwas am Hut. Die Leute, die das taten, waren für mich Spinner. Doch je mehr ich mich dafür öffnete und es mir anschaute, desto aufregender wurde es. Es einfach nur abzuwerten und zu sagen: Nee, das ist Schwachsinn und bringt doch Nichts, das kann jeder! Damit wehren wir Dinge ab, um uns selbst zu schützen, um eben nicht tiefer zu gehen und genauer hinzuschauen. Kann man machen, aber auf Dauer bringt das glaube ich wenig und wir machen uns selbst nur etwas vor. Deswegen: Bild dir deine Meinung aus deinen eigenen Erfahrungen! Geh die vier Schritte durch und schau, was passiert. Danach kannst du dann immer noch sagen: Nee, das ist doof!

 

Danke, dass du bis hier her gelesen hast! Das freut mich!

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Wie gefallen dir die vier Schritte? Helfen sie dir? Findest du sie doof? Lass mir gern einen Kommentar dazu da. Ich freue mich, von dir zu hören!

Warum schlechte Gefühle gut für uns sind

SchönerHimmel

Hallo,

vielleicht kennst du das: du fühlst dich schlecht und bedrückt, aber weißt gar nicht, was da genau los ist. Du merkst nur, es beschäftigt dich ganz schön und raubt dir Energie. Es geht dir nicht gut damit und du findest es schwierig, mit dem Gefühl umzugehen. Falls das der Fall ist, dann ist dieser Artikel genau der richtige für dich. Ich teile mit dir einen ganz einfachen Zusammenhang, der dich in Zukunft deine schlechten Gefühle in einem positiven Licht sehen lässt.

Das Leben stellt uns hin und wieder vor Aufgaben. Wir kommen an Punkte, die neu für uns sind oder merken, dass Situationen und Umstände, die immer so waren, auf einmal nicht mehr so stimmig sind. Unsere Gefühle können hier wahre Wunder bewirken.

Ich habe ein Gefühl und dieses Gefühl möchte mich auf etwas aufmerksam machen.

Es beschreibt das, was gerade in diesem Moment los ist. Es hilft uns einzuschätzen, wie das Leben, welches wir uns so gerade erschaffen haben, zu uns passt. Oder eben nicht passt!

Super simpel, aber dennoch oft nicht so klar und umsetzbar.

Schauen wir uns den Zuammenhang einmal genauer an, können wir es einfach übersetzen:

Fühle ich mich wirklich gut, dann ist das, was gerade ist, was ich denke und mache, richtig für mich.

Es entspricht meiner inneren Vorstellung und es entspricht mir in diesem Moment. Aus diesem Grund fühle ich mich gut; es passt einfach und es ist Nichts da, was irgendwie drückt oder wehtut. Wir tun uns also Gutes.

Fühle ich mich hingegen schlecht, dann ist dort etwas, was mir gerade nicht entspricht.

Meist sind es Überzeugungen, die wir nie wirklich hinterfragt und als solche identifiziert haben. Dieses unangenehme Gefühl kann belastend und anstrengend sein. Ständig wenden wir Energie auf, um es dort zu belassen, wo es ist. Schauen wir dort nicht genauer hin, dann kann es auf Dauer zu echtem Leid und Krankheit führen.

Ein schlechtes Gefühl ist ein Zeichen, dass dort etwas in unserem Leben ist, was so noch nicht optimal für uns ist.

Es ist also auch eine Chance, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Wenn wir unangenehme Gefühle in diesem Licht sehen, dann sind sie zwar immernoch unangenehm, aber wesentlich weniger beängstigend.

Wir können etwas daraus machen. Wir haben es in der Hand!

Im nächsten Beitrag gehe ich noch tiefer darauf ein. Ich will dir zeigen, wie du deine schlechten Gefühle in Entwicklung verwandeln kannst und dir so ein Stück näher kommst.

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Wie siehst du das? Siehst du einen ähnlichen Zusammenhang? Wie gehst du mit schlechten Gefühlen um? Lass mir gern einen Kommentar da. Ich freue mich über deine Nachricht und Feedback!