Das Mädchen hinter der Fassade

Hallo,

stell dir vor, du denkst: „Ich bin hässlich. Niemand mag mich.“ 

Wie fühlt sich das an?

Stell dir ein kleines Mädchen vor, welches diese Sätze zu sich sagt.

Wie würde sie sich verhalten? Wie würde sie fühlen?

Womöglich wäre es so, dass dieses kleine Mädchen traurig wäre, den Kopf hängen lassen und sich zurück ziehen würde. Vielleicht weint sie oder ist kraftlos und schwach. Innerlich wäre sie nämlich davon überzeugt, dass Niemand sie mag, weil sie hässlich ist.

Indem sie so denkt, zeigt sie sich sehr wahrscheinlich automatisch klein und eher zurückhaltend. Ihr Umfeld würde wahrscheinlich ebenfalls mit Abstand auf sie reagieren und für das kleine Mädchen wäre das eine Bestätigung dafür, dass Niemand sie mag, denn mit ihr stimmt etwas nicht…

„Mit mir stimmt etwas nicht!“

Stell dir nun vor, was passiert, wenn das Mädchen erwachsen wird und es immer noch diese Gedanken über sich denkt. Höchstwahrscheinlich hat sie wenig Freunde und ein mangelndes Selbstbewusstsein. Auf Andere zu zugehen wird ihr bestimmt schwer fallen, da sie ja glaubt, dass Niemand sie mag. Und wahrscheinlich wird sie auch unbewusst über sich denken, dass sie nicht liebenswürdig ist, da sie das in ihrem Umfeld immer wieder erfährt. Sie wird möglicherweise den Fehler bei sich suchen und sich dementsprechend selbst kritisieren und schlecht machen.

Ihr Verhalten wird ihr in Zukunft wahrscheinlich immer mehr drücken, wenn sie mit Anderen zusammen ist, da sie immer wieder das Gefühl hat, sie ist anders. Sie wird nicht gemocht. Weil sie glaubt, nicht liebenswürdig und genug zu sein, wird sie wahrscheinlich anfangen, sich mit Anderen zu vergleichen, weil sie sieht, dass Andere erfolgreicher und beliebter sind. Sie fängt an, wie die Anderen sein zu wollen, weil sie glaubt: Wenn ich so, wie die Anderen bin, dann bin ich auch Jemand, dann werde ich auch geliebt und akzeptiert und dann mögen mich die Anderen.

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Also fängt sie an, sich anzupassen und das zu machen, was jeder macht. Das funktioniert auch ganz gut, sie ist beliebter und gehört dazu. Sie hat nun Menschen in ihrem Leben, die sie bewundern, ihre Fassade, die Zeit mit ihr verbringen. Das läuft, das funktioniert.

Doch immer, wenn es näher wird, fühlt sie sich unsicher und versucht dieser Situation aus dem Weg zu gehen. Sie hat Angst, wieder nicht gemocht zu werden, wenn sie sich zeigt. Die Angst ist so stark, dass sie schon automatisch ausweicht und Verabredungen mit Unbekannten absagt.

Denn was würde passieren, wenn sie sich nicht mehr hinter dieser Fassade verstecken kann?

Was ist, wenn keiner mehr da ist, an dem sie sich orientieren kann?

Sie würde vielleicht dastehen und ihre alte Angst, nicht gemocht zu werden, würde wieder aufsteigen. Jetzt, wo die Fassade, das Verhalten, was sie sich von Anderen abgeguckt hat, nicht mehr ausreicht, gerät sie an ihre Grenzen.

Wie kann sie eine so nahe Situation meistern?..

… wenn doch das kleine Mädchen immer noch glaubt, nicht gemocht zu werden und liebenswürdig zu sein?

Höchstwahrscheinlich wird sie immer wieder an diese Grenze stoßen, bis sie anfängt dahinter zu schauen. Bis dahin wird sie viele Situationen verpassen, da ihre Fassade sie bewahrt und schützt, um nicht an diesen wunden Punkt zurück gehen zu müssen.

An diesem Punkt wird es echt, hier wird es lebendig. Und genau hier steckt das Potential für so viel mehr.

Ich möchte mit dir einmal dort hinschauen! Ab dem Punkt, an dem dich jemand Anderes klein gemacht hat und du anfingst, das zu glauben, hast du angefangen, an dir selbst vorbei zu leben!

Dieser innere liebevolle, wundervolle, lebendige Teil in dir, dieses wundervolle junge Mädchen, du wurdest schlecht gemacht, auf einmal durftest du nicht mehr sein.

Du hast geglaubt, dass du hässlich bist und du hast geglaubt, dass dich Niemand mögen wird. Und auch, dass du nicht liebenswürdig bist, weil irgendwas mit dir nicht stimmt.

Das tut weh, das ist nicht schön!

Du könntest jetzt die Schuld bei demjenigen suchen, der dir das gesagt hat, aber letztendlich bist du diejenige, die es geglaubt und angenommen hat. Und über die Jahre hinweg warst es auch du, die sich das immer wieder gesagt hat. Zum Glück!

Der Schmerz und die Traurigkeit sind geblieben, da tief drinnen. Das kleine Kind, welches denkt, sie sei hässlich und Niemand würde sie mögen, es ist immer noch da. Aber weil es sich so traurig und schwach schlecht lebt und das Leben so nur schwer weitergehen kann, hast du angefangen, dich zu stärken und dir im Außen etwas zu suchen, was besser ist. Etwas, was funktioniert und den Schmerz überdeckt.

Du hast angefangen, dich an den Anderen zu orientieren und dich zu vergleichen und dann hast du es ihnen nachgemacht, die Fassade funktionierte gut. Die Situation verbesserte sich. Und doch, ist das kleine Mädchen immer noch da, traurig, verletzt. In dir!

Die Fassade ist nicht perfekt. Sie funktioniert nur in bestimmten Situationen unter bestimmten Bedingungen. Jetzt, wo es näher wird, fängt sie an zu bröckeln und ihre Grenzen zu erreichen. Du kannst sie verteidigen und Andere, die näher wollen, abblocken…

Jetzt hast du die Wahl, fliehst du oder bleibst du? Schaust du hin, oder lässt du das kleine Mädchen wieder zurück und baust dir eine neue Fassade auf, indem du guckst, was Andere machen und das auch einfach machst?

Du hast die Wahl!

Irgendwann kommt eine neue Situation und auch da wird wieder eine Grenze erreicht sein. Die Fassade wird wieder bröckeln und das kleine Mädchen wird immer noch verletzt sein, denn mit jeder Entscheidung, so wie die Anderen sein zu wollen, entscheidest du dich automatisch gegen dich selbst, gegen dieses kleine Mädchen.

Was kannst du nun tun?

…innerlich glaubst du wahrscheinlich unbewusst, dass es nicht liebenswürdig ist…

Wer ist eigentlich dieses kleine Mädchen? Und warum sind die Anderen besser als dieses kleine Mädchen? Warum hat es dieses kleine Mädchen nicht verdient, geliebt zu werden?

Ist es weniger wert, weil es nicht, wie Andere ist?

Indem du immer sein willst, wie die Anderen, weil du glaubst, dann liebenswürdig zu sein und gemocht zu werden, verpasst du dein Glück und deine Freude.

Denn, so doof es vielleicht jetzt auch klingen mag: du wirst nie wie jemand Anderes und wie die Leute in deinem Außen sein. Und das ist auch gut so! Du bist 24h am Tag deines gesamtes Lebens mit dir zusammen, verbringst diese Zeit aber damit, nicht du zu sein, sondern immer mehr so, wie jemand Anderes zu werden.

Warum eigentlich?

Wann willst du anfangen, dich selbst kennenzulernen?

Wann wirst du entdecken, wie einzigartig du bist und, dass es dort draußen Niemanden gibt, der so ist, wie du?

Dieses wunderhübsche Mädchen, voller Lebendigkeit und Liebe!

Wann willst du es endlich in den Arm nehmen und sagen: Du, du bist wunderschön! ?

Wann willst du ihr endlich erklären, dass das, was du ihr so lange immer wieder erzählt hast, dass das gar nicht wahr ist! Dass dir das Irgendjemand, irgendwann mal gesagt hat und du noch so klein warst und vertraut hast und es einfach geglaubt hast?! Dass das damals für dich das Beste war, weil du vielleicht sonst haue bekommen hättest, weil du so wundervoll bist und derjenige, der dir das gesagt hat, nicht wollte, dass du deine Schönheit und Einzigartigkeit in die Welt strahlst, vielleicht aus Neid?!

Was auch immer du da über dich geglaubt hast, warum auch immer du dich klein gemacht hast mit deinen Gedanken, JETZT ist der Zeitpunkt, für dich da zu sein. Du bist heute nicht mehr dieses kleine verletzte Mädchen, welches abhängig von ihrem Umfeld war.

Heute bist du, du.

Vielleicht hast du noch ein paar Fassaden in dir, ein paar Verhalten, wo du merkst, das Mädchen will raus, es ist mehr als das, was ich gerade zeige.

Du hast immer die Wahl! Jeden Tag, jeden Moment!

Hör auf, deine Fassaden zu verurteilen! Du kannst weiterhin dich darüber ärgern, dass sie da sind, und dich klein, schwach und machtlos fühlen. Das ist ok, und manchmal tut das gut, aber dann frag dich: Wie fühlt sich das an? Will ich weiterhin so denken?

Was bringt es mir, mich mit meinen Verhaltensweisen und Fassaden so zu bemitleiden?

Das Leben ist eine Reise und unser Inneres der Kompass.

Wann willst du hinter diese Fassade schauen und dich befreien?

Was hält dich noch zurück? Wo spürst du ein „Aber…“, ein Drücken?

Ich kenne diesen Weg und ich weiß, wie beängstigend das sein kann, dahinter zu schauen. Und vielleicht spürst du auch, dass da mehr ist, aber du weißt nicht, wie du das machen sollst und wo du anfangen kannst. Wenn du willst, melde dich gern bei mir! Ich kann dir gut zuhören und dich auf deinem Weg unterstützen.

Alles Liebe für dich,
Nadin

Avery

Hier gebe ich dir Raum und begleite dich dabei, dir näher zu kommen und deine Herausforderungen mit dir gemeinsam zu überwinden.

Dabei höre ich dir aufmerksam zu und stelle dir immer wieder Fragen, um Klarheit in deine derzeitige Situation zu bringen. Es geht dabei nicht darum, dass ich dir irgendeine Lösung nenne und fertig ist, sondern es geht um dich. Ich kann meine Erfahrungen mit dir teilen, aber das heißt nicht, dass dein Weg genauso wie meiner aussieht. Es liegt mir am Herzen, dass ich dich dabei unterstütze, deinen Weg zu finden, sodass du allein laufen kannst. Gemeinsam finden wir heraus, was dich ausmacht und wer du wirklich bist.

Ich begleite dich auf eine sanfte Weise und wir gehen in deinem Tempo.

Deswegen biete ich dir auch an, dich zunächst per Mail oder Chat mit mir auszutauschen. Wir können auch gern Telefonieren oder Whatsapp-Sprachnachrichten senden. Im Idealfall Skypen wir miteinander oder Treffen uns. Ganz wie du magst und wie es sich für dich stimmig anfühlt.

Hast du das Gefühl, ja, das würde ich gern ausprobieren?

Dann schreib mir einfach eine Mail an: nadin.weisze@web.de

Ich freue mich, von dir zu hören. Alles Liebe, Nadin

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