Hinter dem WIR verstecken

Hallo,

ohne Scheiß ich habe heute den ganzen Tag versucht diesen Blogartikel zu schreiben und ich bin einfach nicht dazu gekommen, meine Gedanken ins Fließen zu bringen. Momentan bewegen mich eine Menge Themen und innerlich ist gefühlt zur Zeit so viel Bewegung in mir.

Einerseits ist es ein gutes Zeichen, andererseits ist es auch ein wenig anstrengend. Ich weiß nicht so recht, wo mir der Kopf steht. Heute möchte ich persönlicher schreiben. Ich möchte dich direkt ansprechen, aber nicht so, dass ich mit dir rede, sondern ich will dir einfach nur von mir erzählen und zwar, was momentan in mir vorgeht.

Ich habe diese schwache Seite…

Normalerweise mache ich mir ein zwei Tage vorher Gedanken, worüber ich schreiben möchte. Einen Tag vorher setze ich mich dann hin und verfasse den Artikel. Das lasse ich dann erst einmal sacken. Am nächsten Tag geht es dann an den Feinschliff: das Bild wird gesucht und die Tags werden gesetzt. Im Idealfall geht noch eine Mail mit dem derzeitigen Artikel und Neuigkeiten rau. Das war so meine Routine der letzten Wochen. Und das hat auch immer gut geklappt…

Aber in den letzten Tagen war mir nicht danach. Es kam mir nichts in den Sinn, worüber ich gern schreiben würde, was ich gern teilen würde.

Das Feedback auf meine Artikel ist zumeist positiv, was mich sehr freut. Vielen Dank dafür! Andererseits wurde ich schon häufiger auf meine Art hingewiesen. Und zwar, dass ich schreibe, als gäbe es nur den einen Weg, als wäre das, das einzige Richtige. Ich kann den Gedanken nachvollziehen, weil ich häufig in der Wir-Form schreibe und hin und wieder zu Verallgemeinerungen neige. Deswegen kann es absolut und groß wirken. Für Kritik bin ich generell sehr offen und ich kann es mittlerweile als ein Geschenk sehen. Deswegen nahm ich es auch dieses Mal dankend. Es regte mich zum Nachdenken an und ich fing an, meine Worte, die ich dort schrieb, noch einmal zu reflektieren.

So möchte ich gar nicht wirken.

Sie sind einfach so aus mir heraus geflossen. Es ist irgendwie meine Art… Und doch gleichzeitig war ich mir nicht bewusst, wie das nach außen hin wirkt. Deswegen finde ich es spannend, das zu erfahren und zu schauen, wie ich es denn gern haben würde.

Der entscheidende Hinweis kam in einem Telefongespräch, welches ich vor zwei Tagen hatte. Da schrieb ich eine Mail, in der ich über mich erzählte. Aufgrund meiner Art und Geschichte, in der ich direkt von mir schrieb, hatte sich dieses Gespräch erst ergeben. Das war ich. Ich, wie ich bin und was ich erlebt habe. Nichts mit Wir und so und so… wie ich es hier auf meinem Blog bisher tat. Zwei vollkommen unterschiedliche Arten und zwei sehr unterschiedliche Reaktionen. … und: Die aus der Mail gefiel mir um Einiges besser.

Am nächsten Tag schrieb ich an meinem Buch weiter und diesmal achtete ich auch da auf meine Wortwahl. Hier verwendete ich häufiger das Wort Ich und es hatte ebenfalls eine andere Wirkung.

Es wirkte viel authentischerer und näherer.

Doch warum neige ich dazu unbewusst das Wörtchen Wir zu verwenden?

Das habe ich natürlich, so wie ich bin,  gleich mal analysiert… Mir kamen dazu zwei Dinge in den Sinn. Die Erste: beim Schreiben, wenn ich das Wort Ich verwenden will, kommt mir folgender Satz in die Quere: „Es gibt so die Menschen, die immer nur von sich erzählen! Schrecklich!“ Das wirkt bei mir manchmal nach und verhindert mich in gewisser Weise, von mir zu sprechen, obwohl ja jeder von sich sprechen kann, wenn er das möchte und es auch eine Art Selbstbewusstsein ist, wenn man von sich spricht, finde ich…

Außerdem kam ich zu dem Punkt, dass ich das mache, um mich hinter dem Wir zu verstecken, um nicht allein mit meiner Meinung dazustehen. Das ist ein Verhalten, welches ich früher so, so stark gebraucht habe. Von dem ich mich mittlerweile schon immer mehr lösen kann, aber welches immer noch Teil von mir ist und mir da auch hin und wieder seine Dienste erweist. Doch mittlerweile merke ich, dass es mir mehr im Weg steht, als es mir etwas gibt!

Immer, wenn ich nicht zu mir und meiner Meinung stehe, halte ich mich irgendwo zurück und verstecke mich, stehe nicht zu mir.

Somit kann auch nicht die volle Reaktion zu mir zurück kommen. Einerseits gut, denn das ist eine Art Schutzmechanismus, aber das will ich gar nicht. Ich möchte die Reaktion zurück bekommen, wenn ich einfach ich bin.

Das Wir macht macht mich also stärker als das Ich! Aber das Wir wirkt auch weiter weg als das Ich.

Ich bin lieber ein Ich und kein Wir! 

Und zwar bin ich einfach Ich, nicht perfekt, mit Ecken und Kanten! Und ich darf mich zeigen, ich darf zu mir stehen und ich will mich zeigen und zu mir stehen! Deswegen auch endlich ein solcher Artikel, anders. Er kommt von mir und nicht von einem Wir, hinter dem ich mich versuche zu verstecken. 

Interessant, was dabei heraus kommt, wenn ich das wirken lasse, was gerade wirklich heraus will… meine schwache Seite. Jetzt fühlt es sich anders an. Es ist unsicherer, aber viel, viel näher.

Ich bin gespannt, wo sich das alles hier noch hin entwickelt.

Wie machst du das? Versteckst du dich auch lieber mal hinter dem Wir?

Lass mir gern deine Erfahrung da! Ich freue mich, von dir zu lesen!

Alles Liebe, Nadin

Be-wusst-sein: ein hilfreiches Tool

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Hallo.

Alltag. Autopilot. Machen. Ausführen. Läuft. Glücklich? Nö. Läuft halt. … Dazu kommt mir persönlich das Thema Bewusstsein in den Sinn. Und deswegen will ich meine Gedanken dazu hier mit dir teilen. Gleichzeitig hat es auch eine Menge mit meiner Seite und mir hier zu tun. Denn heute kommt es mir so vor, als wäre ich früher wirklich so autopilotisch (auch, wenn es das Wort nicht gibt, aber das trifft es gut) durchs Leben gewatschelt. Also gehts heute mal etwas philosophischer zu.

Sich über etwas bewusst sein, be-wusst und sein.

Da steckt einerseits das Wort Sein drinne. Sein an sich ist der Zustand, in dem wir uns gerade befinden. Wir sind einfach nur bzw. ist alles einfach. Wenn wir Nichts tun, dann sind wir auch und an sich ist das Leben einfach. Andererseits steckt in Be-wusst-sein noch das Wort be-wusst drin. Das macht es interessant, einfach nur zu sein, ohne sich dabei be-wusst zu sein, ist einfach nur sein. Demzufolge geht daraus auch nicht viel hervor, außer das Sein und das, was gerade ist. Was an sich zwar auch eine Menge ist, aber nicht in diesem Sinne, in dem ich es hier meine und worauf ich hinaus möchte.

Uiuiui, etwas verwirrend, aber spannend einmal so darüber zu schreiben. Ich mach mal weiter mit dem Be-wusst-sein. Bringen wir das Bewusste mit ins Spiel, bekommt das Ganze mehr Tiefe und einen Mehrwert, wie ich finde.

Denn das Be-wusste lässt uns das Sein, welches einfach nur ist, in gewisser Weise erfassen und registrieren.

Wenn wir in den Zustand des Seins kommen, wir uns zum Beispiel einfach nur hinsetzen und Nichts machen, dann passiert nicht viel auf den ersten Blick. Wir sitzen einfach nur da.. vielleicht schaltet sich der Verstand ein und sagt, ey, wie langweilig ist das denn… wie sinnlos. Jetzt sitz ich einfach nur da, das ist ätzend, das ist blöd, hier passiert nichts. Und es ist nicht üblich, dass unser Verstand uns anleitet, das zu unterbinden und die Situation zu verlassen. Verständlich, lieber Verstand.

Doch was ist das Be-wusst-sein?

Bringen wir in diesen Zustand des Seins das Be-wusste, so wird die Situation des einfach Nur-Dasitzens eine andere. Das Be-wusste bringt Aufmerksamkeit und Offenheit mit sich. Der Verstand wertet und will die Situation unter Kontrolle bringen und sie schnellstmöglich beenden, wenn es langweilig wird. Wir reagieren und fertig ists. Doch das Be-wusst-sein geht andere Wege, es wägt ab, es öffnet und lässt Freiraum; Freiraum für Neues, für neue Wege und Möglichkeiten.

Wenn wir be-wusst sitzen, sind wir bewusst. Wir sitzen mit Bewusstsein. In dieser Situation öffnen wir uns und nehmen wahr, was ist. Wir nehmen es be-wusst wahr und lassen das, was ist auf uns wirken. Wir lassen es erst einmal sein, aber mit be-wusstem Auge darauf.

Wir realisieren, dass das Sitzen mehr ist als der Verstand greifen kann.

Wir können wahrnehmen, dass die Gedanken des Verstandes nur Gedanken sind und, dass wir eine Wahl haben, ob wir darauf reagieren oder nicht. Das Be-wusst-sein schafft also Raum und Freiheit. Wir können realisieren, dass unsere Gedanken nur sind, wir aber nicht zwangsweise unsere Gedanken sind. Und, dass wir durch Be-wusst-sein einen Einfluss darauf haben.

Und was ist das Gegenstück?

Das Gegenstück zu Be-wusst ist Un-be-wusst. Wenn wir uns im Un-be-wussten Zustand befinden, dann realisieren wir nicht, dass wir sind, sondern wir sind einfach nur. Es passiert und wir reagieren. Ping – Pong. Ping – Pong. So, wie wir es immer schon getan haben. Das ist gut, denn so müssen wir auch weniger Energie aufwenden, um zu sein. Läuft.

Der Be-wusste Zustand hingegen erfordert mehr Energie, denn wir wachen auf und realisieren, was dort wirklich passiert. Indem wir das tun, haben wir einen Einfluss.

Wir haben die Macht darüber, was wir denken wollen und wie wir handeln wollen.

Be-wusst sind wie nicht länger Opfer unserer Gedanken und Handlungsweisen, sondern wir entscheiden be-wusst, was wir wollen und gut finden, und was nicht.

Was bedeutet dieses Be-wusst-sein nun für unseren Alltag?

Indem wir Be-wusst-sein in unser Leben bringen, können wir dieses auch aktiver gestalten und es unseren Bedürfnissen entsprechend anpassen. Wir sind nicht länger einfach nur, sondern wir übernehmen Verantwortung für uns selbst.

Gehen wir be-wusst mit uns selbst um, so können wir auch mehr Wohlbefinden in unser Leben bringen. Wir können nämlich be-wusst wahrnehmen, ob uns etwas schadet oder nicht.

Im Zustand des Be-wusst-seins stehen wir quasi ein wenig über uns und nehmen mehr eine beobachtende Rolle ein. Wir können uns selbst mit etwas Abstand betrachten. Das bietet uns auch Raum, um uns und unser Leben zu reflektieren, was uns wiederum mehr Raum und Möglichkeiten bietet.

Sind wir uns be-wusst darüber, was gerade ist, so fühlen wir uns auch selbst-be-wusster. Egal, was gerade ist, der Zustand des Be-wusst-seins kann zu einer Art Klarheit führen für das, was gerade ist.

Für unseren Alltag bedeutet es also, dass es sich durchaus lohnt, das Be-wusst-sein zu integrieren, sodass wir be-wusster und reflektierter durch unser Leben gehen können. Es bewahrt uns auch davor, nicht länger wie ein Spielball, der gegen die Wand hüpft, einfach nur zu reagieren, sondern viel mehr das Ganze zu durchdringen.

Das Be-wusst-sein ist also ein Tool, welches uns hilft mehr von dem, was uns gut tut in unser Leben zu bringen!

Ich hoffe, du konntest meinem Gedankenfluss folgen und meine Worte haben dich vielleicht ein wenig zum Nachdenken angeregt. Das, was ich hier schreibe ist allerdings auch nur meine Sicht der Dinge und stellen keine Verallgemeinerungen dar. Wenn ich schreibe, dann fließen diese Gedanken so aus mir heraus. Und diese teile ich hier mit dir. Deswegen auch immer hier die Anregung:

Wie siehst du das? Was genau bedeutet für dich Bewusstsein?

Lass mit gern einen Kommentar dazu da. Ich freue mich, von dir zu lesen!

Alles Liebe,
Nadin

Perfektionismus – Was steckt dahinter und welche Chance verpassen wir damit vielleicht?

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Hallo.

Viele kennen es: Am Besten es ist perfekt, hat keine Makel und Schwächen… einfach perfekt und fehlerfrei. Dazu sollte es auch noch Jedem gefallen, sodass man bloß nicht aneckt oder auffällt. Was könnten die Anderen denken?! Was, wenn es nicht gut genug ist?

Ich möchte über Perfektionismus schreiben. Das Thema hat mich selbst viele Jahre begleitet und auch heute kommt es noch vor, dass die Perfektion aufploppt und die Sache regeln will.

Ja, ‚regeln‘ ist in diesem Zusammenhang ein gutes Wort, denn das ist Perfektion in gewisser Weise. Es sind Regeln, die wir uns im Kopf meist eher unbewusst setzen, denen wir im Rausch der Perfektion folgen. Wenn wir sie nicht erfüllt, ist es nicht gut genug. Aufwand und Nutzen und den jeweiligen Wert, den wir dem Ganzen geben, sind dabei häufig ausgeblendet.

Aber warum? Was steckt hinter diesem Perfektionismus?

Ich glaube, er beruht auf der Tatsache, dass wir meist verkopft durch die Welt gehen. Perfektionismus entsteht im Kopf. Es sind Gedanken, die sagen, dass etwas, was du erschaffst, keine Fehler haben darf; keine Ecken und Kanten; Nichts, was irgendwie auffällig und unschön ist. Es muss genau so sein, wie wir uns das ausgemalt haben!

Schwachstellen sind etwas für Versager, für welche, die Nichts können. Stärke und Perfektion ist das, was zählt.

Damit setzen wir die Maßstäbe sehr hoch und verbringen viel Zeit damit, Dinge zu erschaffen, die keine Makel haben. Der Feinschliff dauert mehrere Stunden oder Tage, wobei die letzten Züge meist wenig effizient sind.

Wir wollen nicht als unperfekt und schwach da stehen. Und gleichzeitig wollen wir auf diese Weise nicht auffallen.

Wir haben Angst, nicht perfekt zu sein und eine Schwachstelle zu haben. Wenn etwas nicht perfekt ist, dann bedeutet das, dass wir nicht perfekt sind und, dass wir etwas falsch gemacht haben. Wir haben das Gefühl, einen großen Fehler gemacht zu haben.

Dadurch, dass wir so viel Zeit investierten, nehmen wir es persönlich, wenn Jemand Kritik äußert. Wir fühlen uns im schlimmsten Fall sogar innerlich angegriffen. Und es ist schwer, damit umzugehen. Manchmal verurteilen wir uns dann selbst dafür, dass wir nicht perfekt waren. Dass es nur die Meinung eines Anderen ist, geht dabei häufig unter.

Perfektionisten haben es nicht anders gelernt.

Ihr Perfektionismus ist als hilfreiche Verhaltensweise in ihrem Leben entstanden. Indem sie perfekt sind bzw. die Perfektion anstreben, sind sie auf der sicheren SeiteJe perfekter, desto weniger Kritik, desto weniger Schmerz und Konfrontation mit sich selbst.

Jedes Mal, wenn jemand Anderes eine andere Meinung hat und zum Beispiel Kritik äußert, sind wir mit uns selbst in gewisser Weise konfrontiert. Wir erschaffen etwas und zeigen damit einen Teil von uns. Gefällt es nicht, haben wir das Gefühl, falsch zu sein. Dabei ist es total normal, dass unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Meinungen haben. Und eigentlich ist Kritik wertvoll: Wir können daraus Schlüsse ziehen, um unsere eigene Arbeit zu verbessern und Neues dazu zu lernen.

Aber warum nehmen wir es persönlich?

Es geht dabei um mehr, es liegt tiefer. Also lass uns auf Tief-Gang gehen: Der Perfektionismus ist eine Art Schutz. Er schützt davor, sich selbst zu spüren und anzuecken. Je weniger persönliche Note (Ecken und Kanten, Individualität) drin ist, desto weniger angreifbar machen wir uns. Indem wir regeln verfolgen, die allen irgendwie gefallen, produzieren wir weniger aus dem Herzen heraus.

Der Perfektionismus entsteht im Kopf. Es ist ein Gedankenkonstrukt, was einen wesentlichen Punkt von uns umhüllt und versteckt; ja, schützen will. Indem wir uns so verhalten, verhindern wir zu großen Teilen, uns angreifbar zu machen. Aus Gewohnheit ist es total normal geworden, sich so zu verhalten. Bisher hat es uns gut geschützt und gedient.

Doch warum stecken Perfektionisten so viel Zeit und Energie in etwas, damit es perfekt ist?

Die Ursprünge sehe ich in einer fehlenden oder schwachen Verbindung zu uns selbst. Wenn wir nur im Kopf sind und uns die Verbindung zu dem, was uns ausmacht, was uns wichtig ist; wer wir eigentlich sind, fehlt, dann ist es schwer, mit Kritik oder generell mit der Meinung Anderer umzugehen. Wenn wir nicht wissen, wer wir sind und, dass wir sind, dann fehlt uns auch der Zugang zu unserem inneren Wertungssystem, unserem Selbstwertgefühl.

Indem wir uns selbst fühlen, können wir uns und unsere Umwelt, individuell auf unsere Bedürfnisse abgestimmt, schätzen. Hier steckt das Wort Schatz drin. Wir fühlen, was sich richtig und gut für uns anfühlt, und was eher weniger. Auch unsere Grenzen können wir so wahrnehmen. Dabei sind wir weniger im Kopf, in dem es nach Regeln und Gesetzen, also logischen Konstrukten geht, sondern viel mehr da, wo es sich für uns gut anfühlt, wo es individuell und lebendig wird.

Perfektionismus ist also ein Hilfsmittel, um das fehlende oder geringe Selbstwertgefühl zu überdecken! Clever gemacht, Perfektion!

Die Alternative zum Perfektionismus ist also eine gefühlte, individuelle Umsetzung, bei der wir uns auf uns und unser Gefühl abstimmen. Das, was sich gut anfühlt, tun wir, erschaffen wir; das, was sich eher weniger gut anfühlt, lassen wir. Wenn es uns reicht, dann hören wir auf! Wir machen uns frei von dem, was die Regeln vorschreiben!

Viele Perfektionisten sind davon geprägt, dass sie ihren Perfektionismus ein wenig Leid sind, da sie merken, dass sie viel Zeit investieren und vor allem zum Schluss wenig dabei herumkommt.

Indem wir perfektionistisch unterwegs sind, verpassen wir auch immer ein Stück von uns selbst. Denn nicht selten richten wir uns im Rausch der Perfektion nach den Regeln der Anderen, die wir in unserem Kopf eingepflanzt haben. Innerlich denken und fühlen wir vielleicht anders, aber weil es ja so zu sein hat, weil es so und so sein muss, machen wir das einfach und unterdrücken dabei unsere eigenen Impulse. Wir finden also gar nicht heraus, was wir SELBST daraus gemacht hätten und wer wir SELBST eigentlich sind. Schade! Wir werden nie erfahren, was wäre, wenn… und wie würden die Leute wirklich reagieren… welche Türen würden sich öffnen, wenn… …

Also weg mit der krassen Perfektion & hallo wundervolles Selbst!

Klar, der Perfektionismus hat auch seine guten Seiten… Indem wir es immer noch besser machen wollen, gehen wir in gewisser Weise über unsere Grenzen hinaus und probieren und pfeilen weiter herum. Eine Portion Perfektionismus ist also in gewissem Maße auch sehr förderlich. Aber eben in nur in einem gewissen Maß und nicht als Schutz, um unsere Individualität zu verstecken!

Ich finde es wichtig und hilfreich, über die Zusammenhänge Bescheid zu wissen, und bei mir selbst aufmerksam hinzuschauen, ob mich meine Perfektion gerade unterstützt, oder sie mir eher im Weg steht, um das zu schaffen, was ich mir vorgenommen habe.

Was mir auch hilft, ist immer wieder zu überprüfen, was genau MEIN Ziel ist und wie wichtig es für MICH gerade ist. Damals in der Schule oder Uni habe ich häufig danach gestrebt, alles richtig zu haben, perfekt zu sein, ohne für mich innerlich überhaupt zu überprüfen, wie wichtig das jetzt eigentlich gerade für mich persönlich ist und wo meine Interessen liegen.

Was denkst du über Perfektionismus? Versteckst du dich auch hin und wieder hinter der Perfektion? Oder hast du Erfahrungen damit gemacht?

Lass mir gern einen Kommentar dazu da!

Alles Liebe,
Nadin

 

Warum wir körperliche Schmerzen brauchen.

Hallo,

heute mal eine etwas andere Art, meine Gedanken mit dir zu teilen. Ich erzähle dir etwas: eine Art Geschichte, die etwas tiefer geht…

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Sie sagte mir, sie hat große Schmerzen im Rücken und an der Halswirbelsäule, vor allem, wenn sie sich bewegt. Ihr Körper ist nicht ausgeglichen und war es auch schon ihr gesamtes Leben nicht wirklich. Als frühe Mutter von drei Kindern hat sie sehr viel dafür gegeben, ihre Liebsten zu tollen jungen Menschen groß zu ziehen. Ihre eigenen Bedürfnisse hat sie dafür oft zurückgesteckt und dabei auch die Anforderungen des Lebens mit einer leichten Überforderung einfach durchgezogen und irgendwie gelöst, ohne groß drüber nachzudenken. Einfach machen, irgendwie und ohne Verluste. Das macht man eben so…

Jetzt, wo alle aus dem Haus sind, merkt sie, dass sie alt wird; dass ihr Körper ein paar Laster davon getragen hat und dass jetzt, wo sie zur Ruhe kommt, dieser immer lauter schreit und auf sich aufmerksam machen möchte. Jetzt, wo sie die meiste Zeit allein zu Hause verbringt, kann sie sich nicht mehr von sich selbst ablenken. Jetzt gibt es nicht mehr so viel für die Anderen zu tun, sodass auf einmal viel, viel Raum für sie selbst da ist. Raum, der im ersten Moment überfordert; der im ersten Moment beängstigend und zugleich niederschmetternd wirkt.

Was passiert dort gerade?

Jetzt auf einmal fängst du an zu realisieren, wie es dir geht, was dort gerade bei dir los ist. Und, weil es nicht das tolle glückliche Gefühl der Lebendigkeit und Leichtigkeit ist, welches dort in dir aufkommt, willst du es nicht wahr haben und wehrst dich dagegen. Du willst dieses Gefühl der Ohnmacht, des Schmerzes und der Leere nicht fühlen. Es ist nicht angenehm und unglaublich beängstigend.

Jetzt auf einmal steht ihr euch gegenüber: du, wie du jetzt bist und du, wie du unbewusst, innerlich vielleicht immer sein wolltest.

Ein schwieriger und unangenehmer Moment, der auf körperlicher Ebene ausgetragen wird…

Warum habe ich diese Schmerzen? fragt sie sich.

Deine Schmerzen bringen dich zur Ruhe; deine Schmerzen lähmen dich und hindern dich daran, vor dir wegzulaufen. Gerade ist es so. Gerade brauchst du, ja DU! dort in dir drinne, die wundervoll und wunderschön ist, einfach Ruhe und einen Moment für dich, nur mit dir. … Denn, sonst wären die Dinge gerade nicht so, wie sie sind. Gerade brauchst du diesen körperlichen Schmerz. Gerade brauchst du deine Verletzung an der Halswirbelsäule. Ja, gerade ist er da. So ist es. Und du spürst ihn. Am liebsten würdest du ihn weghaben wollen, einfach frei von diesen Schmerzen sein. Ja, das wäre schön!

Deine Schmerzen auf körperlicher Ebene schränken dich ein. Sie lassen dich nicht frei und locker leben, sondern bringen dich zum Stillstand, zur Ruhe, sodass du jetzt die Möglichkeit hast, deine Gedanken wahrzunehmen und dich noch intensiver zu spüren. Schon clever, wie der Körper das so macht und managet. Nur doof, dass wir diejenigen sind, die dabei so leiden

Was kann hinter diesen körperlichen Schmerzen stecken?

Lass uns tiefer gehen, um das Ganze nicht so ohne Weiteres weiterhin einfach nur loswerden zu wollen und auszuhalten; denn ohne wäre es schon schöner… Aber gerade ist er nun da.

Wir haben also Schmerzen, starke Schmerzen… körperlich. Wir wissen die Körperstelle und können diese lokalisieren und sagen da tut es weh. Oder in einem anderen Fall: wir haben eine starke Erkältung, bei der wir im Bett liegen bleiben müssen und wir die Nase komplett voll haben. Wir wissen also auf körperlicher Ebene, dass wir krank sind.

Krankheit heißt Ruhe und Ruhe heißt Raum für Gedanken.

Jetzt, wo wir krank sind und im Idealfall Ruhe haben, sind wir gezwungen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Wir müssen hinhören, was unsere Gedanken uns mitteilen. Gleichzeitig treten wir aus unserem Alltag aus und merken, dass die Welt auch ohne uns so weiterläuft, ohne, dass wir großartig etwas dazugeben, ohne, dass wir für alles Verantwortung übernehmen müssen.

Jetzt haben wir Raum und Zeit, um uns mit uns zu beschäftigen, um unsere Lebensweise zu hinterfragen, um zu sehen: Wie sieht das aus, was sich gerade mein Alltag nennt? Und, es ist Zeit, sich die Fragen zu stellen: Tut mir das gut, was ich dort lebe und was sich mein Alltag nennt? Habe ich Freude daran? Wünsche ich mir das so? Wie würde ich es mir erträumen, wenn ich könnte? …

Durch die Schmerzen oder die Krankheit bist du also gerade gezwungen, dich damit zu beschäftigen; dich mit dir zu beschäftigen und dem, was dort in dir vorgeht.

Viele von uns finden nie die Zeit dafür oder hatten in ihrem Leben bisher immer etwas zu tun, sodass dieser Moment so gut wie nie stattfinden konnte; umso stärker muss die Krankheit oder der Schmerz sein, um endlich auf sich aufmerksam zu machen, um endlich gehört zu werden… Soweit so gut, denkst du dir jetzt wahrscheinlich. Schön. Und jetzt? Ich will das doch eigentlich gar nicht. Was soll ich denn jetzt mit dieser Nachricht anfangen. Toll, ich habe die Schmerzen, weil ich in meinem bisherigen Leben nicht auf mich gehört habe.

Gerade denke ich mir: Jaaaaaa, du sagst es! Lies den Satz noch einmal: Ich habe diese Schmerzen, weil ich in meinem bisherigen Leben nicht auf mich gehört habe. Wenn es noch immer nicht klickt macht, lies ihn noch ein paar Mal. Dort steht es ganz klar. Du lebst ein Leben, in dem du so gut wie nie auf dich gehört hast.

Ein Leben ohne Dich!

Du hast viel Zeit damit verbracht, Dinge zu tun, die du eigentlich gar nicht wolltest; Dinge, die du eigentlich nicht wirklich für dich gemacht hast; Dinge, die andere von dir wollten; Dinge, die die Gesellschaft von dir wollte; Dinge, die von dir erwartet wurden… damit hast du viel Zeit deines Lebens verbracht.

Und jetzt, genau jetzt willst du, dass dein Körper, der ja Teil von dir in deinem Leben ist, dass er gesund ist, und keine Schmerzen hat. Nochmal: Dieser Körper hat die meiste Zeit damit verbracht, Dinge zu tun, die gar nicht für ihn gedacht waren, die gar nicht gut für ihn waren. Darunter hat er gelitten und heute trägt er die Schmerzen und Leiden davon. Er hat sich verändert, um etwas zu sein, was er eigentlich gar nicht ist. Um etwas zu leben, was er gar nicht wollte…

Es könnte sein, dass sich Dein Schmerz gerade verstärkt. Das tut mir leid, aber lass ihn einfach sein. Du hältst das aus… wenn du dran bleibst, wenn du es zulässt und diese Tatsache annimmst. Es ist NUR ein Schmerz, der kommt, weil wir gerade einen wichtigen Punkt getroffen haben. Es ist vollkommen ok, dass es dir gerade so geht und es ist auch total normal, dass du dich gerade so fühlst und es wehtut. Dieser Schmerz, der daher kommt, dass du das, was dir wirklich wichtig ist und das, was sich für dich wirklich richtig und gut anfühlt, bisher nicht so ausleben konntest, ist ein tiefes Bedürfnis von dir. Denn du, wie du dort jetzt sitzt und das hier liest, du hast es verdient, dass du dein Leben so lebst, dass es dir gut tut. Du hast es verdient, dass du glücklich bist und dass du Spaß hast und dass du dein Leben so lebst, wie du es wirklich willst!

Ein Leben, was sich richtig richtig gut anfühlt!

Ja, du! Und das will dein Inneres. Das dort drin bist du! Das, was du dort jetzt fühlst. Dieser Schmerz an deinem Halswirbel, der musste erst da sein, um dir jetzt auf offensichtlicher Ebene diesen inneren Schmerz beizubringen. Und, um dir den ersten Schritt in die richtige Richtung zu geben. Oder hättest du ohne Schmerz das Bedürfnis verspürt, dich mit dir und deinem Leben einmal näher und innig auseinanderzusetzen und zu schauen, was für ein wundervolles Ding DU bist?

Jajajaja… wundervolles Ding… DU? Sag sowas nicht. Aber doch! Lass mich dir zeigen, wies weiter geht. Denn du fragst dich jetzt bestimmt… und Jetzt? Jetzt weiß ich das, habe auch etwas gespürt, aber es tut immer noch weh… und ich weiß gar nicht, was ich jetzt machen soll… wenn dort wirklich etwas wahres dran ist, was kann ich denn dann jetzt machen?

Wie kann ich mein Leben anders leben? Denn ich kenne es ja nur so. Wie finde ich raus, was mir gut tut? Und wie lebe ich das dann? Schritt für Schritt. Lass uns losgehen…

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht zu sehr getroffen! Wie geht es dir nach dem Lesen? Hast du einen ähnlichen Zusammenhang zwischen deinem Leben und einer Krankheit bei dir feststellen können? Lass mir gern deine Meinung dazu da. Ich freue mich von dir zu hören!

Selbsthass! … wirklich? Ich?

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Hallo.

Selbsthass. Ich finde es klingt so hart und soo böse. Sich selbst hassen, sich selbst verabscheuen, sich selbst verletzen und ablehnen. Das verbinde ich mit dem Wort, wenn ich daran denke. Man kann es gut reden und immer irgendeine logische Erklärung und Ausrede finden, warum bestimmte sich selbst schadende Verhaltensweisen doch irgendwie gut sind, aber nein, eigentlich machen wir uns dann auch nur selbst etwas vor, glaube ich… Selbsthass ist nichts Schönes und Erstrebenswertes, vielmehr schleppt es so eine tiefe Traurigkeit und Verletzlichkeit mit sich… an sich kein schönes Thema, aber genauso wie positive und freudige Seiten, gibt es im Leben auch einen Platz für dieses Thema. Der eine kennt es mehr, der andere weniger und manch einer möchte es am Liebsten weit weg schieben…

Ich habe mich gefragt, woher dieser Selbsthass kommt und inwiefern er unser Leben unbewusst beeinflusst. Meine Gedanken dazu möchte ich gern mit dir teilen.

Viele Verhaltensweisen haben wir sehr früh in unserem Leben gelernt; sei es, weil Andere es genauso gemacht haben, weil die Eltern oder Lehrer, Erzieher, Freunde,… gesagt haben, so und so geht das oder weil wir es einfach so ausprobiert haben. Auf jeden Fall haben wir gelernt, die Dinge zu machen, wie wir sie machen. Da es in den meisten Situationen immer funktionierte, haben wir nie angefangen, zu hinterfragen, ob das, was wir tun, optimal ist und welcher BEWEGgrund wirklich dahinter steckt. Wir haben also angefangen, uns in unserem Umfeld zu verhalten und dieses hat automatisch angefangen, auf uns zu reagieren. Die Reaktionen haben wir kennengelernt und sie sind, wie unser Verhalten, ebenfalls zur Gewohnheit geworden. Da sind wir nun, in unserem gewohnten Umfeld, so, wie wir sind; so wie wir es zu denken und handeln gelernt haben. Und so läuft das Ganze… wir strahlen dabei das aus, was wir tun und denken und ziehen so immer wieder diese Situationen und Dinge in unser Leben.

Läuft. …

Jetzt stellt sich dir als Leser vielleicht die Frage,.. ok ja, kann sein, aber was ist daran falsch, und was hat das mit Selbsthass zu tun? Läuft doch… Ja, da hast du recht… in erster Linie ist daran Nichts schlecht, es läuft ja so, wie es läuft. Aber macht es uns glücklich? Lässt es uns wirklich lebendig fühlen? Ich habe auch Jahre lang so gelebt und ja, es lief. Die Menschen wissen, wie sie mit dir umzugehen haben und du weißt es bei ihnen, automatisch, unbewusst. Doch ich musste für mich feststellen, dass das so nur das halbe Leben ist; dass es da noch mehr gibt; dass das nicht so das Wahre ist; dass das nicht alles gewesen sein kann.

Diese Festplatte dort oben, unser Gehirn lässt sich uploaden, es lässt sich mehr Bewusstsein reinbringen, es lässt sich Liebe und Freude und Leben reinbringen …einfach Bewegung und Veränderung, was das Leben ja nun mal ist.

Alles verändert sich ständig und nichts ist morgen so, wie es gestern war… oder?

Ok, ich schweife ab. Zurück zum Selbsthass!

Wir haben also diese Festplatte, unser Gehirn, auf der alle Informationen, alle Verhaltensweisen und Gedankenmuster, gespeichert sind. Wir sind in unserem Alltag und leben da so vor uns hin. Wir treffen tagtäglich Entscheidungen, die meisten davon unbewusst, aus Gewohnheit eben. Und jetzt sind wir am entscheidenden Punkt.

Wonach treffen wir diese Entscheidungen, was bildet die Grundlage dafür?

Tun wir es aus finanziellen, wirtschaftlichen, praktischen Aspekten, also rein rationalen Konstrukten, die wir irgendwo von außen haben ODER tun wir es aus Freude, Liebe und Begeisterung? Ich musste bei mir feststellen, dass ich den Großteil meiner Entscheidungen mein gesamtes Leben lang NICHT aus Freude, Liebe und Begeisterung getroffen habe; dass viele meiner Entscheidungen unbewusst und gewohnt waren, weil Andere es so wollten, weil Sorgen mich lenkten oder weil ich es nicht besser WUSSTE. Schlechte Gedanken führen zu schlechten Gefühlen, führen zu einem verminderten Wohlbefinden, welches sich wiederum auf das gewohnte Alltagsleben auswirkt… bis es irgendwann einfach normal für uns ist. Und weil wir es nicht anders kennen und der Mensch ein Gewohnheitstier ist, ist es eben so, dass wir in so einem Fall glauben, die Welt müsste so sein… ist sie ja auch irgendwie. Und es war ja schon immer so, viele viele Jahre. Das ist einerseits verständlich, andererseits macht mich das auch irgendwie traurig. Wurden wir dafür geboren?

Häää? Wovon redet sie? Worauf will sie hinaus?! Selbsthass?

Ich frage dich: Bist du glücklich? Fühlst du dich lebendig? Freudig?

Wenn wir Entscheidungen treffen und unsere Handlungen zum Großteil aus rein rationalen Gründen, also ohne viel Selbstwertgefühl und Selbstliebe, resultieren, dann ist klar, dass unser Verhalten nicht für uns, sondern eher gegen uns gerichtet ist. Und hier könnten wir schon vom Selbsthass sprechen. Vielleicht klingt das etwas sehr drastisch, sehr hart und wir könnten es auch lieber Selbstvernachlässigung (gibts das Wort überhaupt?) oder Selbstverleugnung nennen, aber naja, es ist eben irgendwie eine Form von Selbstsabotage. Und unterm Strich tun wir uns damit nichts Gutes!

Wir treffen also viele Entscheidungen, die nicht wirklich für uns sprechen; bei denen keine Verbindung zu unserem inneren Wohlbefinden besteht. Oder vielleicht in sofern, dass wir Streit und Konfrontation vermeiden, dass wir Schläge vermeiden, dass wir Alleinsein vermeiden.. also wir uns so verhalten, dass eine schlimme, schmerzhafte Reaktion ausbleibt… Das kann gut sein, da wir früher abhängig von unseren Eltern waren. Und irgendwie wollten wir überleben. Und wie siehts heute aus? Heute sind meist leider viele tiefe Überbleibsel vorhanden, die uns und unser Leben stark beeinflussen.

Aber soll das alles sein? Immer nur an der Grenze kratzen, um zu überleben und Schmerz zu vermeiden? Tut es nicht trotzdem weh? So innerlich?

Was würde nun passieren, wenn wir unsere Entscheidungen auf einer anderen Grundlage treffen? Wenn wir uns für gute Dinge, wie Dinge, die uns Freude bereiten und gut tun, bewusst entscheiden und sie so in unser Leben bringen?

… wenn wir Entscheidungen treffen würden, die sich richtig gut anfühlen, die auf der Grundlage beruhen, dass wir es verdient haben; dass wir geliebt werden; dass wir gut sind, wie wir sind; dass wir Glück und Liebe auch ohne Bedingungen erfahren dürften. Und was wäre, wenn diese Entscheidungen uns zu mehr Glück, Liebe und Freude in unserem Leben führen würden?

Klingt zu schön, um wahr zu sein, oder? Aber ja, es ist möglich, es ist machbar! Das Leben ist schön! Und es kann einfach sein. Ja, so sollte es sein. Ich habe das erlebt und ich möchte nicht wieder zurück. Ich kenne die Schattenseiten und ich habe das Leben auch von seiner wunderschönen Seite kennenlernen dürfen. Deswegen kann ich das hier so schreiben und möchte darauf aufmerksam machen. Viel zu oft leiden wir, obwohl wir es gar nicht verdient haben!

Ich möchte dich hier nicht angreifen, dir etwas vorwerfen oder abwerten, sondern ich möchte dich wachrütteln! Ich möchte einen Punkt in dir berühren, der vielleicht schon lange gehört werden möchte. Einer, der bisher vielleicht noch etwas zu kurz gekommen ist, weil es bis jetzt nicht möglich war, tiefer zu gehen. Nimm es also nicht persönlich, sondern schau hin, welcher Teil da in dir vielleicht in Resonanz geht.

Und falls du denkst, ja, da ist schon irgendwie etwas dran, aber WIE geht das? Wie kann ich die Selbstsabotage beenden, dann bleib dran und freu dich auf die folgenden Artikel oder schau dir schon einmal diesen hier an.

Das Leben ist mehr als Schwarz und Weiß; es ist viel mehr der Rest der Farbpalette mit seinen vielen unglaublich kleinen Abstufungen der einzelnen Nuancen.

Lasst uns Farben kreieren, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Lasst uns leben!

Lasst uns über die Farbpalette hüpfen, indem wir bewusste und liebevolle Entscheidungen für uns und unser Leben treffen!

Hast du Lust?

Alles Liebe, Nadin

P.S. Auf welcher Grundlage triffst du deine Entscheidungen? Gehst du bewusst nach Wohlbefinden oder hängst du noch in der alten, kleinen Gewohnheit fest?

Warum es egal ist, was Andere über dich denken – 4 wesentliche Fragen

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Hallo,

eigentlich wissen wir es! Es ist egal, was Andere über uns denken und dennoch halten wir uns zurück und trauen uns nicht, das mitzuteilen, was uns wirklich bewegt. Wir haben Angst und sind unsicher. Diese lässt uns an dem Punkt stehen, an dem wir jetzt sind, ohne ins Handeln zu kommen. Kommt dir das bekannt vor? Und eigentlich würdest du viel lieber etwas verändern?

Falls ja, dann kommt dieser Artikel hier genau richtig für dich! Denn in diesem Post möchte ich dir vier wesentliche Fragen stellen, die dir dabei helfen können, die Meinung der Anderen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, um dich so frei davon zu machen.

Also gut, steigen wir gleich mal voll ein: Stell dir vor, du bringst raus, was du mit der Welt teilen willst. Zum Beispiel trägst du heute das knallrote Kleid, du brichst dein Studium ab oder du postest deinen ersten Blogartikel. Menschen werden dich/ ihn anschauen und sich ihren Teil dazu denken. Einige werden es gut finden, Andere nicht. Das ist Fakt. Das positive Feedback nehmen wir gern an, doch die negativen Gedanken und das Bild, welches der Andere dann vielleicht von uns hat, lässt uns zweifeln, ob wir es wirklich tun sollten.

Indem wir nicht handeln, schränken wir uns selbst ein und machen uns abhängig von dem, was Andere vielleicht sagen oder denken könnten. Wir machen uns selbst klein und stehen nicht zu dem, wer wir sind und was wir tun. Wir können das schon ab, ist ja eh nicht so wichtig, was wir zu sagen haben… Das wirkt sich ebenfalls auf unseren Selbstwert aus. Und gleichzeitig verpassen wir die Chancen, die sich ergeben, wenn wir nur handeln würden. Wir werden nie erfahren, was wäre wenn…

Es liegt also auf der Hand, dass das Verhalten, sich von der Meinung Anderer abhängig zu machen, nicht förderlich für uns ist, eher im Gegenteil: es hält uns weiterhin klein und vernachlässigt uns und unsere Bedürfnisse. Das tut weh und auf Dauer kann sich da eine Menge anstauen.

Lass uns das also mal anpacken, um uns davon zu befreien!

Punkt 1: Wer verbrachte bis heute 24h am Tag mit dir?

Es ist vollkommen egal, was Andere von dir denken! Es kann passieren, dass sie etwas gegen das haben, was du da zeigst. Doch auf welcher Basis urteilen sie über dich? Sie kennen immer nur einen Teil von dir, einen klitzekleinen Ausschnitt aus deinem Gesamtpaket DU. Sie wissen so wenig über dich, und dann bilden sie sich ein Urteil über das, was du dort von dir preisgibst?! Und du hörst auch noch darauf?! DU bist der Mensch, der seit deiner Geburt 24h am Tag mit dir zusammen ist; durch alle Erfahrungen mit dir durchging… Im Vergleich dazu ist dieser kleine Ausschnitt, den sie von dir sehen, gar nichts. Ihr Urteil beruht also auf keiner wirklichen Grundlage, sodass du es NICHT persönlich nehmen KANNST. Nur weil sie etwas nicht an dir mögen, brauchst du dich nicht anzweifeln!

Punkt 2: Warum reden sie so über dich?

Du zeigst etwas von dir, was du bist und dich bewegt. Die Meinungen der Menschen darauf sind sehr unterschiedlich, denn jeder sieht seine Welt aus einer anderen Perspektive. Jeder von uns hat in seinem Leben seine eigenen Erfahrungen gemacht, weswegen jeder heute genau so ist, wie er ist und an dem Punkt steht, an dem er steht. Der Eine zum Beispiel hat eine gute Erfahrung mit dem Reisen gemacht, der Andere würde nie wieder in ein fremdes Land reisen. Und du selbst liebst aber dieses Land, weil es dich persönlich sehr bereichert hat. Was auch immer du tust: Es wird Menschen geben, die es mögen, was du machst, und welche, die es nicht tun. Egal was der Fall ist, du kannst es nicht beeinflussen. Du kannst ihre Reaktion nicht ändern, denn sie selbst reagieren aufgrund ihrer Erfahrungen und Ansichten. Du bestimmst, allerdings wie viel Macht du ihnen gibst. Wie viel Macht willst du ihren Aussagen geben? Für Viele ist es leichter, sich über andere Menschen auszutauschen, anstatt selbst die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Nimms also nicht persönlich.

Punkt 3: Und wenn es wehtun wird, was sie sagen?

Wenn du dich mit dem, was du bist sichtbar machst, machst du dich auch verletzlich. Du zeigst dich, so wie du gerade bist, oder wie du denkst und fühlst. Das ist zunächst beängstigend, aber so, wie du bist, bist du gerade nun mal! Nicht perfekt, hast deine Ecken und Kanten, aber das ist vollkommen okay, das ist gut, denn das bist du! Steh zu dir! Du bist wundervoll! Wenn du es nicht macht, wer bitte dann?!
Wenn dic
h eine Aussage trifft, dann kann das weh tun. Ja! Doch gleichzeitig ist es eine unglaublich große Chance. Denn wie ich bereits hier geschrieben habe, lassen uns unangenehme Gefühle wachsen. Sieh es also als Möglichkeit, mehr über dich zu erfahren. Du kannst immer überprüfen, was sich für dich richtig und gut anfühlt, und was nicht. Vielleicht wirst du durch sie auf wunde Punkte, die dir schon lange nicht mehr helfen, aufmerksam gemacht. Dafür kannst du dankbar sein.

Und nun noch der vielleicht wichtigste Punkt.

Punkt 4: Bist du es dir selbst wert?

Hören wir auf das, was Andere sagen, dann schränken wir uns selbst ein. Damit geben wir dem Anderen eine Menge Macht über uns. Hast du dir jemals die Frage gestellt, warum die Meinung des Anderen dich eigentlich so interessiert? Du bist es dir selbst nicht wert genug, zu dir zu stehen! Du brauchst die Bestätigung und Anerkennung der Anderen. Im Idealfall fällt ihr Urteil über dich gut aus, dann fühlst du dich auch gut. Fällt es hingegen schlecht aus, fühlst du dich schlecht. Aber was ist dabei mir dir? Was fühlt sich denn für dich richtig an? Wie ist es, wenn du dich selbst unterstützt und endlich sagst, was du zu sagen hast und zeigst, wer du bist? Wenn du dich selbst wertschätzt, machst du dich frei von den Meinungen Anderer. Denn du bringst dich und deine Message einfach nach draußen, weil es DIR wichtig ist, dass das in die Welt kommt und du sein kannst, wie du bist. Du bist dir bewusst darüber, dass es Menschen gibt, die anders denken, aber das berührt dich nicht länger, weil du dein Ding machst und weißt, dass sich manchmal eben auch Meinungen unterscheiden, abhängig davon, wo der Jeweilige im Leben steht.

Versteck dich also nicht länger und hau raus, was du willst! Übernimm Verantwortung für dich und dein Leben und fang an dich zu unterstützen, dich selbst wertzuschätzen, indem du zu dir stehst!

Es wird immer Menschen geben, die es scheiße finden, was du machst. Aber einfach nur urteilen und meckern kann jeder. Lass sie reden und geh deinen Weg! Es wird genauso gut auch immer Menschen geben, die hinter dir stehen und dich auf deinem Weg unterstützen.

Verpasse nicht die Chance, deine Großartigkeit mit der Welt zu teilen!

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Lebst du schon, oder zweifelst du noch? Was hält dich noch zurück, es zu tun? Was willst du eigentlich schon lange herausbringen und von dir zeigen, traust dich aber noch nicht? Lass mir gern einen Kommentar da. Ich freue mich, von dir zu hören.

Wie du schlechte Gefühle in Entwicklung verwandelst – 4 Schritte

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Hallo,

im letzten Beitrag habe ich dir gezeigt, warum deine schlechten Gefühle es nur gut mit dir meinen und wie wertvoll sie eigentlich sind. Dieser Zusammenhang ist ein Anfang, denn du wertest sie nicht mehr nur ab, sondern öffnest dich ihnen gegenüber.

Doch wie geht es nun weiter? Du fragst dich jetzt bestimmt, WIE du deine schlechten Gefühle verwandeln kannst und welche Entwicklung aus ihnen hervorgehen soll.

Um das heraus zu finden, gibt es ein paar einfache Schritte, die ich dir nun vorstellen möchte.

Vier Schritte, die deine Gefühle in Entwicklung verwandeln lassen.

In diesem Moment fällt mir noch ein Gedanke aus meinem früheren Physikunterricht ein. Das Stichwort lautet Potential. Etwas hat Potential bedeutet: Es ist Energie vorhanden, um Arbeit zu verrichten. Vielleicht nicht schön formuliert, aber das bringt das Ganze auf den Punkt. Unsere schlechten Gefühle haben Potential. Sie sind Energie und lassen sich in Entwicklung verwandeln. Wir können an ihnen wachsen und neue Sichtweisen über uns und unser Leben gewinnen.

So, wie machen wir das nun?

Die vier Schritte sehen wie folgt aus:

  1. Schritt: Annehmen
  2. Schritt: Anschauen
  3. Schritt: Hinterfragen
  4. Schritt: Entscheiden und Handeln

Lass uns da einmal näher drauf eingehen.

1. Schritt: Annehmen

Dein schlechtes Gefühl kommt nicht von irgendwo her. Du fühlst dich so, weil ein Umstand in deinem Leben gerade unschön ist. Was es auch sein mag. Das Leben ist gerade so. Ja, es ist unschön, ja, du willst es gern anders haben, aber es ist eben gerade so. Reg dich vielleicht kurz auf, aber es ist eben gerade so. So, wie du jetzt bist und wo du jetzt bist, so ist es nun mal gerade. Das ist Fakt. Nimm es an. Wie fühlt es sich an? Wo merkst du es?

2. Schritt: Anschauen

Lass uns genauer hinschauen. Heute morgen ging es dir vielleicht noch ganz anders. Was ist also passiert, dass du dich jetzt so fühlst? In welcher Situation hat sich etwas verändert? Vielleicht hast du etwas nicht bekommen, was du haben wolltest, vielleicht hat Jemand etwas gesagt, was dich getroffen hat oder du stehst im Stau und kommst nicht voran. Was es auch sein mag, in jeder Situation wirst du einen Gedanken gehabt haben! Welcher Gedanken war es? Denk noch einmal zurück und schau, was es war. Vielleicht dachtest du dir: Warum bekomme ich nie, was ich will? oder Wie kann er nur denken, dass ich schwach bin? oder Na toll, jetzt komme ich zu spät, warum bin ich nicht früher losgefahren? Es hilft auch, sich das Ganze aus einer Beobachterperspektive anzuschauen. So hast du etwas Abstand zu der Situation und steckst nicht wieder sofort im Gefühl fest.

3. Schritt: Hinterfragen

Jetzt kennen wir die Situation und die Gedanken, die damit zusammenhängen. Diese wiederum haben sehr wahrscheinlich das schlechte Gefühl in dir ausgelöst. Jetzt ist es wichtig, sich den Gedanken genauer anzuschauen. Wie fühlt es sich an, wenn du ihn denkst? „Ich bekomme nie, was ich will!“ „Ich bin schwach!“ „Ich war nicht gut genug!“ Meist fühlen wir uns schlecht und klein, irgendwie minderwertig, wenn wir ihn denken. Ist dieser Gedanke wahr? Ist er wirklich wahr? Bekommst du wirklich nie, was du willst? Bist du wirklich schwach? Bist du wirklich nicht genug? Wie fühlt es sich an, wenn du den Gedanken nicht denkst? Wahrscheinlich fühlst du dich freier, selbstbewusster und lebendiger. Schreibe den Gedanken in positive Weise um: „Ich bekomme, was ich will!“ „Ich bin stark!“ „Ich bin gut genug!“ Wie fühlt es sich an, wenn du den neuen Gedanken denkst?

Du weißt nun, wo dein schlechtes Gefühl herkommt. Durch die Situation wurde ein wunder Punkt in dir getroffen. Dahinter liegt ein Gedanke, der dich klein macht, der dich einschränkt und der wehtut. Doch das muss nicht weiterhin so bleiben… und deswegen ist es gut, dass dieser wunde Punkt getroffen wurde.

4. Schritt: Entscheiden und Handeln

Wir wollen nun etwas tun, damit die Situation das nächste Mal anders abläuft und du nicht wieder mit deinem schlechten Gefühl zurück bleibst.

Zunächst musst du dich entscheiden:

Willst du weiterhin so denken und handeln wie bisher und dich dadurch schlecht fühlen ODER möchtest du dich für den neuen Gedanken und Weg entscheiden, der dich womöglich besser fühlen lässt?

Du hast es in der Hand dein schlechtes Gefühl in Entwicklung zu verwandeln!

Wenn du innerlich eine andere Entscheidung als sonst triffst, wird sich auch etwas im Außen verändern.

Durch die vorhergehenden Schritte weißt du nun, woher dein Gefühl kommt, du kennst die Situation und auch, dass sie mit deinen Gedanken zusammenhängen, wie du dich und die Welt siehst. Du kennst nun auch den Gedanken, der dich besser fühlen lässt. Wenn du also erneut in eine solche Situation kommst und deinen neuen Gedanken denkst: Wie handelst du jetzt? Was würde ein selbstsicherer, gestärkter Mensch tun? Er würde sich für das, was er haben möchte einsetzen und vielleicht seine Strategie ändern. Ihm wäre es egal, was andere über ihn denken, weil er weiß, dass zählt, was er über sich denkt. Und er würde zu sich stehen und hätte einen guten Grund, wenn er mal zu spät kommt.

Du weißt nun, was zu tun ist! Bist du es dir wert, dich für dich und deine Träume und Ziele einzusetzen?

Das schlechte Gefühl will dir zeigen, dass dort noch mehr für dich drin ist! Du bist es wert! Und du bist gut genug! Und du bist stark! Entscheide selbst, was wahr ist.

Handel und übernimm Verantwortung! Denk an das Gefühl, welches du hast, wenn du denkst:  „Ich bekomme, was ich will.“ “ Ich bin gut genug!“ und „Ich bin stark!“ Nutze das Selbstbewusstsein und die Stärke und geh raus, um das zu erreichen, wovon du träumst.

Dein Denken bestimmt dein Leben.

Noch ein kleiner Tipp:

Nimm dir am Besten einen Zettel und Stift. Wenn du es schriftlich vor dir hast, kommt die Antwort meist von selbst. Schreib einfach auf, was dir in den Sinn kommt. Bewerten und kritisieren kannst du später…

Soo. Das sind die vier Schritte, mit denen du deine schlechten Gefühle in Entwicklung verwandeln kannst und dir so ein Stück näher kommst.

Was meinst du? Ist das alles nur so ein Gelaber, was nicht wirklich etwas bringt? So Gefühle und sowas sind nicht dein Ding? Und sich hinzusetzen und über Situationen nachzudenken auch nicht? Denken soll mein Leben bestimmen? Paaaah.

Deine Zweifel sind vollkommen berechtigt und früher habe ich ehrlich gesagt ähnlich gedacht. Mit dem Thema hatte ich nie wirklich etwas am Hut. Die Leute, die das taten, waren für mich Spinner. Doch je mehr ich mich dafür öffnete und es mir anschaute, desto aufregender wurde es. Es einfach nur abzuwerten und zu sagen: Nee, das ist Schwachsinn und bringt doch Nichts, das kann jeder! Damit wehren wir Dinge ab, um uns selbst zu schützen, um eben nicht tiefer zu gehen und genauer hinzuschauen. Kann man machen, aber auf Dauer bringt das glaube ich wenig und wir machen uns selbst nur etwas vor. Deswegen: Bild dir deine Meinung aus deinen eigenen Erfahrungen! Geh die vier Schritte durch und schau, was passiert. Danach kannst du dann immer noch sagen: Nee, das ist doof!

 

Danke, dass du bis hier her gelesen hast! Das freut mich!

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Wie gefallen dir die vier Schritte? Helfen sie dir? Findest du sie doof? Lass mir gern einen Kommentar dazu da. Ich freue mich, von dir zu hören!