Warum schlechte Gefühle gut für uns sind

SchönerHimmel

Hallo,

vielleicht kennst du das: du fühlst dich schlecht und bedrückt, aber weißt gar nicht, was da genau los ist. Du merkst nur, es beschäftigt dich ganz schön und raubt dir Energie. Es geht dir nicht gut damit und du findest es schwierig, mit dem Gefühl umzugehen. Falls das der Fall ist, dann ist dieser Artikel genau der richtige für dich. Ich teile mit dir einen ganz einfachen Zusammenhang, der dich in Zukunft deine schlechten Gefühle in einem positiven Licht sehen lässt.

Das Leben stellt uns hin und wieder vor Aufgaben. Wir kommen an Punkte, die neu für uns sind oder merken, dass Situationen und Umstände, die immer so waren, auf einmal nicht mehr so stimmig sind. Unsere Gefühle können hier wahre Wunder bewirken.

Ich habe ein Gefühl und dieses Gefühl möchte mich auf etwas aufmerksam machen.

Es beschreibt das, was gerade in diesem Moment los ist. Es hilft uns einzuschätzen, wie das Leben, welches wir uns so gerade erschaffen haben, zu uns passt. Oder eben nicht passt!

Super simpel, aber dennoch oft nicht so klar und umsetzbar.

Schauen wir uns den Zuammenhang einmal genauer an, können wir es einfach übersetzen:

Fühle ich mich wirklich gut, dann ist das, was gerade ist, was ich denke und mache, richtig für mich.

Es entspricht meiner inneren Vorstellung und es entspricht mir in diesem Moment. Aus diesem Grund fühle ich mich gut; es passt einfach und es ist Nichts da, was irgendwie drückt oder wehtut. Wir tun uns also Gutes.

Fühle ich mich hingegen schlecht, dann ist dort etwas, was mir gerade nicht entspricht.

Meist sind es Überzeugungen, die wir nie wirklich hinterfragt und als solche identifiziert haben. Dieses unangenehme Gefühl kann belastend und anstrengend sein. Ständig wenden wir Energie auf, um es dort zu belassen, wo es ist. Schauen wir dort nicht genauer hin, dann kann es auf Dauer zu echtem Leid und Krankheit führen.

Ein schlechtes Gefühl ist ein Zeichen, dass dort etwas in unserem Leben ist, was so noch nicht optimal für uns ist.

Es ist also auch eine Chance, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Wenn wir unangenehme Gefühle in diesem Licht sehen, dann sind sie zwar immernoch unangenehm, aber wesentlich weniger beängstigend.

Wir können etwas daraus machen. Wir haben es in der Hand!

Im nächsten Beitrag gehe ich noch tiefer darauf ein. Ich will dir zeigen, wie du deine schlechten Gefühle in Entwicklung verwandeln kannst und dir so ein Stück näher kommst.

Alles Liebe,

Nadin

P.S. Wie siehst du das? Siehst du einen ähnlichen Zusammenhang? Wie gehst du mit schlechten Gefühlen um? Lass mir gern einen Kommentar da. Ich freue mich über deine Nachricht und Feedback!

 

 

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4 Kommentare zu „Warum schlechte Gefühle gut für uns sind

  1. Du hast, meiner Meinung nach, total Recht. Deine Gefühle sind wie „Feedback“, die Dir zeigen, ob etwas gut für Dich ist oder nicht. Ich muss auch immer wieder an India.Arie´s Textzeile in einem ihrer Lieder denken: „Life´s gonna hurt, but its meant to be felt“. Alles was wir fühlen bringt uns irgendwie weiter, wenn wir es zulassen und sagt uns etwas über uns selbst und unsere aktuelle Situation. Wir sollten „negative“ Gefühle also nicht verdrängen und als was schlechtes ansehen. Sondern vielmehr das Potential darin erkennen, die Emotionen zulassen und dadurch wachsen.

    Alles Liebe 🙂
    Jacqueline

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    1. Hallo Jacqueline,
      dankeschön für deinen Kommentar!

      Freut mich, dass es dir ähnlich geht und du auch die Erfahrung gemacht hast, dass dir deine Gefühle eigentlich nur helfen wollen.

      Danke für das Zitat, das kannte ich noch nicht. Und ja, es trifft es sehr gut auf den Punkt!

      Ja, negative Gefühle zu verdrängen, bringt auf lange Zeit gesehen einfach nichts, außer eine Entfremdung von uns selbst.

      Alles Liebe,
      Nadin

      Gefällt mir

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